Denkwürdigung-162

Angeschubst © Sandra GrüningMein Geburtstag bescherte mir in diesem Jahr so manch schöne Überraschung. Musikalischer Art. Lukullischer Art. Hochprozentiger Art. Literarischer Art. Letzteres in Form eines kleinen Buches. Nun ist das mit Büchern bei mir so eine Sache. Nicht, dass ich Bücher nicht mag. Weit gefehlt. Ich habe Unmengen davon. Sammle sie regelrecht. Ich lese... Continue Reading →

Traumzauberweltenerbauer

Kinder träumen. Erschaffen Zauberwelten. An jedem Tag. In jedem Moment. Sind Erdbeerwattebauschwolken an ihren Himmeln unterwegs. Steht ihre Welt Kopf. Schmeckt der Strandsandkuchen nach mit Schokolade überzogener Eistorte. Kämpfen leuchtschwertbewaffnete Ritter mit ihnen gegen schwarzbemäntelte Helmträger und andere Bösewichter. Überspringen sie Schatten, die sie um Längen überragen. Auch ich bin einst kopfüber im Handstand durch... Continue Reading →

Aufatmen

"Ich habe verfluchte Lust, glücklich zu sein und bin bereit, Tag für Tag um mein Portiönchen Glück mit dumpfem Eigensinn zu feilschen!" (Rosa Luxemburg) Was ist Glück? Dem, der es für einen kurzen Moment eingefangen glaubt, den es auf Flügeln in Wohlfühlwunderwelten trägt, dem ermangelt es der Sprache, es in Worte zu fassen. Überreich ist... Continue Reading →

Lichterfontänen

Manchmal ist das Leben einfach nur schön! Knallbunt schillert es in den schrillsten Farben. Erfüllt mich mit sattem Rot, kräftigem Blau und saftigem Grün. Und übersät zuweilen sogar einen Dom mit Blumen. Mitten in der Nacht. Ranken weiße Unschuldslilien über Säulen und Gesimse, über Kuppeln und Portale. Einzig, um die Welt und mein Leben ein... Continue Reading →

Ungesagt

"Tausend Stunden gewartet. Hat alles nichts gebracht. Zwanzig Briefe geschrieben, bis einer gut genug war für dich. Hallo, wie geht's dir? Denkst du manchmal an mich? Manchmal..." Narben zieren meine Seele. Wie ein Geflecht aus Adern legen sie sich in jedes Gefühl. Aber ich habe ausgehalten, habe gekämpft und überlebt. Hab deinen Namen schließlich in... Continue Reading →

Großstadtrauschen

Jetzt liege ich hier. Auf dem Sofa. In einer Bar. Im Bauch dieser riesigen Stadt, die ich so sehr liebe und so sehr hasse. Sie hat mich verschluckt, mich einfach einverleibt wie ein gigantischer Wal. Mit Automatikgetriebe flugs reingeschwommen in das dichte Adergeflecht aus Straßen und Häuserschluchten. Maul auf und drinnen war ich. Und Andy... Continue Reading →

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑