Tagessplitter 2021

16. Juni 2021

Ich bin zur Zeit so müde, dass ich beim Schreiben einschlafen könnte. Ich brauche dringend eine Denkpause.

15. Juni 2021

Meinen Beruf würde ich mit niemandem tauschen wollen. Er ist jeden Tag anders, zeigt mir immer wieder neue Perspektiven, neue Welten, neue Einblicke. Mit dem Schreiben darüber, mein Leben unterhalten zu können, ist ein Geschenk.

14. Juni 2021

Ein Tag voller Gedanken und Gefühle, voller Worte, voller Schreiben. Endlich habe ich neben allen schönen Zukunftsvisionen auch wieder ein bisschen Zeit mit Emma verbracht.

13. Juni 2021

Es gibt Tage, die sind zu voll, um sie schon am Abend verdaut zu haben. Manches braucht Zeit, den richtigen Platz im Denken zu finden.

12. Juni 2021

Kornblumenblau und Klatschmohnrot leuchtet es in meiner Hand, während die andere die deine fest umschlossen hält. Der Wind geht in Böen durch das Korn, wiegt es auf und ab wie ein grünes Meer. Es sind die stillen Momente mit dir, die ich so sehr liebe. Die Momente, in denen nur wir existieren, die Welt mit ihrer Schönheit nur für uns gemacht ist. Wenn ich jetzt im Kerzenschein den roten Farbtupfer inmitten des Blaus sehe, wird es warm in mir. Denn ich weiß, dass das Gefühl des Tages noch ein Weilchen bleibt.

11. Juni 2021

Blau macht glücklich. Ob morgens um 4.30 Uhr zum Sonnenaufgang oder abends zur blauen Stunde beim Bier am Strand. Doch ganz besonders, wenn man mit dem richtigen Menschen auf das Meer schaut.

10. Juni 2021

Selbst, wenn der Tag mit wundervollen Eindrücken und Gesprächen erfüllt war, war das Schönste an ihm doch der Abend, an dem ich dir in die Augen schauen, dich berühren, streicheln und küssen konnte.

9. Juni 2021

Manchmal habe ich das Gefühl, meine Tage dauerten ewig. Was mir bleibt, ist am Abend nur eine blasse Erinnerung daran, wie sie einmal begonnen haben. Obwohl ich weiß, dass die morgenkühle Ostsee meine Füße umspült hat, während der Strand menschenleer vor mir lag, scheinen diese Momente so weit weg, als hätte ich sie in einem anderen Leben gelebt.

8. Juni 2021

Warm legt sich das Gefühl in meinen Bauch, wenn ich dich anschaue. Es passt so wunderbar zum Sommer, der mit seinem Licht und seinen Farben mein Leben genau wie du mit Glück überschüttet.

7. Juni 2021

Sommer. Endlich ist er da. Und mit ihm leider gleich wieder so viele Menschen, dass ich am liebsten flüchten möchte. Ich hatte mich an die Leere, die Ruhe gewöhnt. Es ist die Trauer um das verlorene Paradies, das jetzt einmal mehr von Unzähligen bevölkert wird. Und trotzdem fühle ich beim Blick aus dem Küstenkind auf das Blütenmeer im Garten und die sonnengeflutete Straße vor meinem Haus das Glück, in meinem Leben angekommen zu sein.

6. Juni 2021

Manchmal muss der Mensch einfach faulenzen, höchstens kleine Berge wie den Jungfernberg erklimmen und es sich nach erfolgreich vollbrachtem Auf- und Abstieg einmal durchs Rapsfeld hindurch und immer dem Hasen nach bei Käffchen und Erdbeerkuchen in idyllischer Landlust so richtig gut gehen lassen. Und das Schönste bei aller Sinnenfreude ist, dass ich sie mit dir teilen kann.

5. Juni 2021

Voll. In vielerlei Hinsicht. Familienfeiern sind dafür gemacht, von allem ein Zuviel zu konsumieren. Menschen, Lachen, Worte, Essen, Alkohol… Ich bade in allem und bin doch froh, deine beruhigende Hand in meiner zu spüren und mich am Ende des Tages in der Stille der Nacht in deinen Armen zu verlieren.

4. Juni 2021

Wenn ein Aneinandervorbeireden zu einem wundervollen Ergebnis führt, wenn ein Miteinanderreden in einen leckeren und unterhaltsamen Abend unter Freunden mündet, ist der Tag ein reich gefüllter. Ich wurde unlängst danach gefragt, mein derzeitiges Leben mit einem Wort zu beschreiben. Es wäre das Wort: Fülle.

3. Juni 2021

Ein Taubenschlag ist ein Ort der Stille und der Kontemplation gegen das, was heute lärmend durch meinen Tag gestürmt ist. Und es hat mir einmal wieder gezeigt, dass mein Weg genau der Richtige für mich ist. Ich liebe die Ruhe meines Küstenkindes.

2. Juni 2021

Den Horizont mit immer neuen Herausforderungen zu erweitern, macht Spaß. Warum also nicht einmal an einem Kinderbuch-Projekt beteiligt sein?

1. Juni 2021

Was ich brauche, um glücklich zu sein: Kuscheln und Liebe und Geborgenheit und Akzeptanz und Kuscheln…

31. Mai 2021

Wenn du von etwas überrascht wirst, das deine Pläne vollkommen über den Haufen wirft.

30. Mai 2021

Und wieder fliegen die Kilometer unter unseren Füßen dahin. Es sind bislang die schönsten, die wir zusammen ergangen. Mit Kieferndüften, Deichläuferperspektiven, Kaffeeträumen, Grabgeflüster, Fährabenteuern, Schmetterlingsglücksgefühlen und Bauchschmeichlern.

29. Mai 2021

Eine Aussicht, die staunend macht durch ihre Schönheit und ablenkt von Gedanken, die beschäftigen und belasten. Mit jemandem darüber reden zu können, ist eine enorme Erleichterung.

28. Mai 2021

Heute habe ich mich jede Minute nach dem Wochenende mit dir gesehnt.

27. Mai 2021

Ein Tag, der chaotischer nicht hätte ablaufen können. Ich freue mich über das Erreichte. Und über diesen Abend voller Erzählen mit einem der wundervollsten Menschen in meinem Leben.

26. Mai 2021

Dein Lachen, deine Grimassen, dein Singen, deine Hummeln, dein Tanzen, deine Flausen… Seit du in meinem Leben bist, ist all das und so vieles mehr darin und reißt mich mit und mitten hinein in die Villa Kunterbunt, in der Zwei und Drei Vier und alles auf dem Kopf erst einen Herzenssinn ergibt.

25. Mai 2021

Heute steckt mir die Via Baltica in den Knochen, macht Beine, Augen und sogar mein Hirn schwer.

24. Mai 2021

27 Kilometer Glück. Blei in den Beinen und Leichtigkeit im Kopf. Ein Pilgerweg, der es in sich hat. Milliarden Mücken, die plagen und Ausblicke, die sich mit ihrer Schönheit tief in meine Seele legen. Mit niemand anderem, als mit dem Menschen an meiner Seite, möchte ich all das lieber erleben.

23. Mai 2021

Kindermund und Kinderlachen, Kuchen und Grillen, Plaudern und Chillen im Gelben Meer – happy family day mit der Liebe meines Lebens.

22. Mai 2021

Ein Samstag, wie er hätte beschissener nicht sein können.

21. Mai 2021

An manchen Tagen verstehe ich die Welt nicht.

20. Mai 2021

Wie eine schwarze Zunge legt sich der Weg in das Frühlingsgrün der Bäume. Gibt den Blick auf stille Seen und düstere Bunker frei. Laufen, soweit die Füße tragen, während der Kopf sich frei redet. Immer geradeheraus und von der Zunge weg. Die Zeit verfliegt und die Welt gleich mit beim Sammeln neuer Gedanken.

19. Mai 2021

Heute habe ich keine Worte mehr. Ausverkauft.

18. Mai 2021

Nach gut Geschafftem habe ich mir heute einen kleinen Schwarzen gegönnt und einen vorverlegten Feierabend-Plausch, während die Füße ohne Ziel ihren Weg von ganz alleine durch die Wiesen fanden und die Sonne auf den Blättern der Bäume tanzte.

17. Mai 2021

Darauf einen Schnaps. Zahlen, Daten, Steuern – all das schwirrt mir nach dem heutigen Abend durch den Kopf, fällt übereinander her, frisst sich gegenseitig auf, macht mich völlig fertig, raubt mir alle Kraft und macht mir Angst, zu versagen. Denn diese Monstrositäten irgendwie zu verstehen, ist für meinen Chaoskopf ein unglaublicher Kraftakt. Kreativität und Buchhaltung – das ist wie Schrödingers Katze oder ein eingefleischter Vegetarier.

16. Mai 2021

Wenn etwas so schön ist, dass man dafür unzählige Bilder im Kopf hat, die in verwirrend irren Gedankenwuseln übereinander herfallen… Da ist dieses grelle Grün der Bäume, das so schön in den Augen sticht. Das Durcheinander unzähliger Vogelstimmen, die paradiesisch selbst im hintersten Winkel des Waldes zu hören sind. Der Ausblick von reetgedeckten Dächern hinab auf das Haff, das von dunklen Gewitterwolken geküsst ganz still da liegt. Es sind die Myriaden von Mücken, die mit ihrem Summen Mund und Augen zum Verschluss bringen. Es ist der Regenschauer, der durchnässt bis auf die Haut, den eigenen Anspruch auf die Probe stellt und zum Lachen bringt. Denn es ist der Humor, der beim Freilaufen auf Pilgerwegen entdeckt, den Schritt leichter und beschwingter macht. Und die unzähligen Bilder im Kopf wie Seifenblasen durcheinander wirbelt. Darum entschuldigt die ungewohnte Länge des heutigen Splitters.

15. Mai 2021

Die Fantasie sprudelt über vor Ideen und Bildern. Gemeinsam den Zukunftstraum bauen. Vor einem Jahr hatte ich es nicht für möglich gehalten, dass so etwas noch einmal Wirklichkeit wird. Und jetzt lacht mein Herz allein beim Gedanken daran.

14. Mai 2021

Es ist vollbracht! Eine schwere Aufgabe geschafft zu haben, schenkt bei aller Erschöpfung eine unglaubliche Befriedigung.

13. Mai 2021

Endorphine tanzen durch meinen Körper. Endlich habe ich einmal wieder gemeinsames Laufglück gespürt. Durch grellgrünen Wald hindurch und an gelben Rapsfeldern vorbei hat mein Herz bei jedem Sichtkontakt zu dir einen Freudensprung vollführt. Und deine Hand zu spüren, während das bunte Familienkauderwelsch an der nachmittäglichen Geburtstagskaffeetafel zum Höhepunkt aufrauscht, ist zu alledem das schönste Gefühl der Welt.

12. Mai 2021

Unzufrieden. Mit mir. Meinem Pensum, das unerreicht zur Hälfte liegenbleibt, fördert Frust und Arbeitsunlust. Meine Konzentration lässt derzeit zu wünschen übrig. Meine Gedanken zerstreuen sich in Windeseile. Und die Zweifel nagen an meinem Können, meinem Selbst. Ich glaube, ich bin überarbeitet.

11. Mai 2021

Ich liebe meinen Beruf. Denn er gibt mir immer wieder Hochgefühle. Und das meine ich wörtlich. Denn mehr als dreißig Meter über dem Erdboden in der „Luft“ zu stehen – unter mir nur ein stählernes Netzchen – und mich dabei am sensationellen Ausblick auf das Meergrau und dem explodierenden Frühlingsgrün zu erfreuen, schenkt Hochgefühle.

10. Mai 2021

Wenn sich eine wunderbare Gelegenheit bietet, warum sie nicht beim Schopfe packen? Mein Kopf ist voller Träumereien. Meine Gedanken bauen Luftschlösser. Vielleicht ist das der Beginn von etwas völlig Neuem.

9. Mai 2021

Es ist diese wunderbare Stille, die sich beim Blick über das Schilf und das Glitzern des Achterwassers auf mich legt. Deine Nähe, dein Duft, deine Ruhe, die mich an diesem versteckten Ort das Glück spüren lassen.

8. Mai 2021

Mal runterfahren. Das grelle Grün der Buchen aufsaugen. Die Frühlingsostsee atmen. Sich ein paar Gedanken um ein wundervolles Buchprojekt machen. Den Kochlöffel nach eigenem Lieblingsspargel-Gusto schwingen. Und sich bei alledem einfach nur geliebt fühlen.

7. Mai 2021

Zukunft bauen aus Träumen und Ideen. Ob ich sie mir vorstellen kann? Ja! Aus tiefstem Bauchempfinden, ja! Und wer etwas unbedingt will, für den findet das Leben einen Weg. Auf das Wie bin ich sehr gespannt.

6. Mai 2021

Es ist wunderbar kitschig und romantisch und gefühlsduselig, nach einem Strandspaziergang auf dem Sofa zusammen zu kuscheln und dabei einen spannenden Film anzuschauen. Zum Glücklichsein braucht es oft nicht mehr.

5. Mai 2021

Aufträge über Aufträge über Aufträge. Plötzlich überrennen sie mich. Dabei kann ich mir gar nicht erklären, wie es dazu kommt. Ich will mich nicht beschweren. Sondern bin vielmehr völlig baff und begeistert davon. Denn es nimmt mir einen Teil meiner Angst. Und es motiviert mich ungemein.

4. Mai 2021

Ich habe einen Beruf, der mich herausfordert, mich ausfüllt und erfüllt, der mir Kraft schenkt, statt sie mir zu rauben, bei dem ich mit Menschen zusammenarbeiten kann, die mich inspirieren, die mich schätzen und nicht abschätzen, einen Beruf, der mich glücklich macht. Und ich habe in einem Menschen ein Zuhause gefunden, in dem ich mich aufgefangen und aufgehoben fühle, in dem ich geborgen bin, geliebt, ein Zuhause, in dem ich glücklich bin. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals zuvor so rundum glücklich gewesen zu sein. Ich bin ein absoluter Glückspilz.

3. Mai 2021

Und wieder in das Leben eines Menschen geschaut. Hinter die Kulissen geblickt. Bis tief in die Seele hinein. Es fasziniert mich immer wieder, mit wie viel Offenheit sie mir begegnen, wie nackt und verletzlich sie sich machen, im Vertrauen darauf, dass ich behutsam mit ihren Seelen umgehe.

2. Mai 2021

Das alte Laub unter meinen Füßen raschelt noch, aber an den Zweigen der Bäume springen die Knospen schon leuchtend grün auf. Ich kann den Frühling riechen. Im Wald. Am Strand. Und fühlen kann ich ihn auch. Wenn ich dich anschaue. Wenn ich deine Hand in die meine nehme.

1. Mai 2021

Ich habe mit dem Schlimmsten gerechnet. Doch dann lagst du da mit einem unglaublich glücklichen Lachen, hast meine Hand ganz fest gehalten, sie immer wieder geküsst. Küssen, das mochtest du ohnehin schon immer gern. Dass du nur noch aus Haut und Knochen bestehst, war nebensächlich. Das, was zählte, waren einzig die Momente voller Freude und Glücksstrahlen.

30. April 2021

Wenn die Freude auf einen Moment so groß ist, dass das Herz schon Stunden vorher wie wild Purzelbäume schlägt.

29. April 2021

Da ist ein Ziehen in mir. Sehnsucht füllt jede meiner Zellen und lässt mich in Gedanken und Bildern ertrinken. Alles, was heute gut war, dämpft sie. Denn sich des Glücks zu erfreuen, ohne es teilen zu können, ist nur die halbe Freude, halbes Glück. Alles, was mir dagegen Angst gemacht hat, gibt dem Ziehen Zündstoff und lässt mich die Traurigkeit unabwendbarer Ereignisse, umso deutlicher spüren.

28. April 2021

Ich liebe meinen Beruf. Ich kann in das Leben eines anderen Menschen hineinsehen, ihm dabei zuschauen, wie er zu dem wurde, der er heute ist, kann andere Lebensentwürfe aufdecken, anderen Lebenswegen nachgehen. Und das ist absolut bereichernd und horizonterweiternd.

27. April 2021

Köpfe, die sich heiß denken, ein Projekt voranzubringen. Und ganz allmählich setzt sich in meiner Fantasie ein Bild zusammen. Doch um dorthin zu gelangen, muss ich mich erst durch einen Wust an Wörtern, Gedanken und Geschichten schreiben.

26. April 2021

Sich von einer geimpften Mini-Corona zu erholen, ist langatmiger als geahnt. Wie gut, dass ich meine eigene Chefin bin und einen Menschen an meiner Seite habe, der sich liebevoll um mich sorgt.

25. April 2021

Völlig ausgeknockt vom Impfen, geht heute so gar nichts außer Schüttelfrost, Fieber und Schmerzen bei jeder Bewegung. Was habe ich mir mit dieser Mini-Corona in meinem Körper da nur angelacht?

24. April 2021

Geimpft! Und damit wenigstens einen kleinen Teil dazu beigetragen, dass es irgendwann wieder eine Normalität gibt, die nicht aus Einschränkungen besteht. Wenn nur alles in mir so klar und stringent wäre, meine Gefühle und Gedanken geordneter wären und ich dadurch häufiger besser wüsste, was zu tun, das Richtige ist.

23. April 2021

Ich gebe zu, ich bin sapiosexuell. Ich liebe Intelligenz. Und wenn jemand intelligent und kreativ in dem ist, was sie tut, ist das für mich unanständig attraktiv. Umso anziehender und beglückender, dass der Mensch, dem ich sapiosexuell hoffnungsvoll verfallen bin, mich liebt.

22. April 2021

Die Frühlingssonne genießen. Jeden einzelnen, erhellenden, wärmenden Strahl. Im Laufen. Im Spazierengehen. Durch das Fenster vom Küstenkind. Mit dem Bengel an der Hand. Im stillen Winkel wie am steifbrisigen Strand. Es ist, als würde ich nach langer Nacht, durstig das Licht in mich aufsaugen.

21. April 2021

Glitzernde Weite legt sich in meinen Blick, während ich vorn am Saum stehe, dem Wust der auf mich einstürzenden Gedanken noch nicht mächtig, den Wellen dabei zusehe, wie sie sich vor mich auf den Strand werfen. Ich schließe die Augen, genieße die Sonne und den stillen Moment, bevor ich aufgeladen mit neuen Ideen, neuer Energie, mich ans Werk setze und meine Fantasie der Tastatur übereigne. Gelingen will mir dabei heute so manches Satzgeflecht.

20. April 2021

Ich liebe meine Freundin. Wieso? Das weiß ich auch nicht so genau. Na, ganz sicher, weil sie toll ist. Das sage ich ihr zumindest immer. Ach, und Spargel gab es heute auch noch. Gute Nacht.

19. April 2021

Viel zu selten mache ich mir bewusst, wie gut es mir geht. Ich bin frei und habe doch genug zu tun. Habe Aufgaben, die Freude machen, die mich herausfordern, an denen ich wachsen kann. Und wenn die Zeit des Arbeitens vorbei ist, gibt es da einen wundervollen Menschen, in dessen Gegenwart ich mich vollkommen geborgen fühle. Es ist alles so anders als vor einem Jahr. Und dafür bin ich dankbar.

18. April 2021

Manchmal könnte ich platzen vor Glück. Wie ist das möglich, dass ein Mensch einen anderen so sehr lieben kann?

17. April 2021

Der Wind, der von der Ostsee über den Strand weht, ist kalt, eisig kalt, lässt Finger und Gesichtszüge gefrieren… Kann mal jemand den Ventilator ausstellen? Es wird Zeit für Frühling.

16. April 2021

Der Blick über die weiten Felder beim Laufen: Regenerierend. Der Blick von meinem Schreibtisch aus dem Fenster: Inspirierend. Der Blick in das Meergrau deiner Augen: Herzerwärmend. Der Blick in die Tiefe deiner Seele: Wunderschön, liebenswert, einzigartig.

15. April 2021

300 – Das ist nicht etwa die Zahl meiner geschriebenen Worte heute. Mehr Schritte waren an diesem Tag einfach nicht drin. Faul war ich. Könnte ich behaupten. Doch manche Tage brauche ich es etwas ruhiger, langsamer. Dafür aber umso verkuschelter.

14. April 2021

Es riecht wunderbar frisch nach Sonne und Meer. Die Weite – von dunklem Blau bis an den Horizont – tut den Augen, dem Geist gut. Der Austausch mit Freunden ebenso. Gerade in dieser Zeit lebensnotwendig. Lachen, Albereien. Sich aufregen, abregen und anregen. Durchatmen vor der nächsten Welle. Vor dem nächsten Projekt. Dem nächsten Neuen.

13. April 2021

Ich sitze, grüble, will schreiben. Doch Müdigkeit legt sich auf meine Augen, flüstert mit sanfter Stimme von wundervollen Träumen. Dabei träume ich schon den ganzen Tag von wundervollen Momenten mit dir. Wie Seifenblasen steigen in mir die Bilder auf und entführen mich in den gestrigen Abend.

12. April 2021

Oh Gott, bin ich glücklich!

11. April 2021

Keine Termine. Keine Verpflichtungen. Kein Müssen. Dafür du und der Wirbelwind, Sonne und Strand und Maibowle im April.

10. April 2021

Rund gelaufene Füße, eine Frühlingsbowle in den Adern, ein leichter Kopf und ein übersprudelndes Herz – eine Marathonwanderung mit‘nem Wirbelwind und einem Bengel an meiner Seite ist die beste samstägliche Frühlingssonnenweltentdeckung, die ich mir vorstellen kann.

9. April 2021

Mittagspause mit Hund und der wundervollsten Frau der Welt. Genussvolles Auftanken zwischen Komma und Punkt, zwischen Kopfzerbrechen und Hirnzermartern.

8. April 2021

Ich bin glücklich, nicht mehr wie eine ewig Suchende, ewig sich neu Erfindende umherzuirren, sondern das gefunden zu haben, was meines ist, was zu meiner Seele, meinem Wesen, meinen Begabungen und meinem Herzen gehört. Es ist wie ein sicherer Ort, von dem aus ich die Welt entdecken kann.

7. April 2021

Etwas zu schaffen, gibt mir ein gutes Gefühl. Dann ist die Freude auf das, was mich am Ende des Tages erwartet, umso größer.

6. April 2021

Einen Tag lang du und ich und der kleine Wirbelwind. Einen Tag lang aus der Welt. Einen Tag lang aus der Zeit. Wie schnell der Ärger der anderen unwichtig wird in deiner Gegenwart. Obwohl unsere Hände so verschieden voneinander sind, passen sie perfekt ineinander; legen sich unsere Körper aneinander wie gemacht füreinander. Ganz gleich, ob es stürmt oder schneit oder die Sonne auf uns herunter lacht. Einen Tag lang du und ich und der kleine Wirbelwind. Einen Tag lang nur Wir. Einen Tag lang nur unsere kleine Welt. Einen Tag lang…

5. April 2021

Den eiskalten Wind auf der Haut spüren, während die tief stehende Sonne den Deich mit gleißendem Licht überschwemmt. Meine Hand liegt warm und geborgen in der deinen und dein Blick ruht lachend und meergrau auf mir – es gibt Momente, in denen macht mein Herz aus lauter Glück Luftsprünge.

4. April 2021

Mit Haut und Haaren, ganzem Herzen und ganzer Seele: Die Liebe meines Lebens an meiner Seite zu wissen, schenkt ungeheure Kraft.

3. April 2021

Nach so langer Zeit, wieder gemeinsam zu singen, Adrenalin in den Adern, das Beste zu geben, sich hineinfallen zu lassen in die Harmonien, um darin aufzugehen, ist unbeschreiblich beflügelnd.

2. April 2021

Liebe, Lachen und Singen – mehr brauche ich nicht. Ein Tag voller Glück.

1. April 2021

Ein Freudentag… Wenn man den Stein, der vom Herzen fällt, plumpsen hört. Wenn man nach vorne schaut und Gedankenfreiräume sich auftun. Wenn man einfach nur dafür geliebt wird, man selbst zu sein. Ein Freudentag…

31. März 2021

Ein Nebelmorgen voller Sonne. Wunderschöne Momente in Licht gegossen. Am Horizont der Hoffnungsschimmer eines schreiberischen Finales. Rosarot die Aussicht auf bereits Fertiggestelltes und rosarot das Glück, mit dir in diesen Abend hineinzuspazieren. Grenzen- und zeitlos zwischen Himmel und Erde zu sein.

30. März 2021

Wenn du so viele Dinge auf einmal fühlst, dass sie deine ganze Seele zuschütten und du komplett den Bezug zu dir selbst verlierst.

29. März 2021

Es gibt Tage, an denen sollte man sein Herz besser wappnen. Denn es gibt gute Tage. Und es gibt Tage wie dieser, der voller Freude, aber auch voller Traurigkeit und Ablehnung und Einsamkeit ist.

28. März 2021

Morgenstund hat Gold im Mund und ich das Glück in meiner Hand. Und zu alledem hat sich die Musik wieder als Begleiter eingestellt. Beflügelt Herz und Seele. Macht Gedanken leicht.

27. März 2021

Den Tag spüren, mit all seiner Schwere, seiner Stille, seiner Traurigkeit. Und plötzlich ist es Abend und alles ist anders. Nicht alle Tage, die kaputt beginnen, enden zwangsläufig kaputt. Manchmal kommt das Beste tatsächlich erst zum Schluss.

26. März 2021

Einzutauchen in den Klang anderer Stimmen, darin aufzugehen, mitzuschwingen im selben Takt, ist absolut berauschend. Nur Musik schafft es, alle Traurigkeit um eine fehlgegangene Kommunikation für ein paar Momente vergessen zu machen.

25. März 2021

Wieder eine Aufgabe zu haben, die Spaß macht und mich erfüllt, bringt Freude in meinen Tag. Dazu laufen und singen, lachen und küssen und die Welt rückt sich wieder ein wenig zurecht.

24. März 2021

Manche Dinge brauchen viel Kraft. Mehr Kraft, als ich manchmal habe. Ich bin Läuferin, habe Ausdauer. Aufgeben war für mich noch nie eine Option. Doch was, wenn der Marathon längst gelaufen, das Ziel aber noch immer nicht erreicht ist? Was, wenn die Kraft weniger und weniger wird? Das Lachen wegbleibt, das zuvor immer für Motivation gesorgt hat?

23. März 2021

Etwas zu schaffen, voranzukommen und zu spüren, dass das große Ganze allmählich Gestalt annimmt, schenkt ein befriedigendes Gefühl. Manchmal ist es nur das, was man braucht, um weiterzumachen.

22. März 2021

Ausgelaugt schon am ersten Tag der Woche. Es gibt Situationen, Aufträge, Menschen, die rauben Kraft, statt sie zu geben.

21. März 2021

Schmetterlinge. Im Bauch. Unter der Haut. Wenn ich in deine Augen sehe, spüre ich, dass ich noch nie einen Menschen so geliebt habe wie dich.

20. März 2021

Mein Leben ist schön. Es ist voller Lachen und Nähe, voller Respekt und Glück. Und ich teile es mit dem liebenswertesten Menschen, den ich kennen lernen durfte.

19. März 2021

Selten habe ich mich so sehr auf den Freitagabend gefreut wie heute. Zeit zum Leben. Zeit zum Lieben. Doch die Zeit vergeht so schnell, dass man ihr beim Sprinten zuschauen kann. Sie mogelt und täuscht und übervorteilt. Sie ist der Igel. Ich der Hase. Kaum einmal in deine Arme geborgen, sind Stunden vergangen. Was mir die ewige Läuferin jedoch nicht nehmen kann, ist eben jene kleine Ewigkeit in deinen Armen.

18. März 2021

Wenn sich etwas, vor dem ich Angst hatte, als außergewöhnlich Vergnügliches herausstellt.

17. März 2021

Es gibt Tage, an denen kann ich es gar nicht erwarten, dass es Abend wird. Menschen, die ihre Unfähigkeit auf andere abwälzen, sind erbärmlich. Es ärgert mich, dass ich ausbaden muss, was andere vermasselt haben. Die Vorfreude auf dich, die Sehnsucht nach deiner Nähe könnte in solchen Situationen nicht größer sein.

16. März 2021

Nach einem anstrengenden Tag in deinen Armen Ruhe finden. Geborgenheit. Liebe. Die Momente auskosten. Mich in jeden Augenblick hineinfallen lassen. Mich ganz fühlen, weil ich mit Haut und Haaren zu dir gehöre. Wie du zu mir.

15. März 2021

Mit einem Menschen herzhaft lachen und herumalbern können, ist ein kostbares Geschenk.

14. März 2021

Family Day – so schön und so übervoll an stimmlichem und gedanklichem Input, dass sich mein Kopf anfühlt wie ein Bienenstock.

13. März 2021

Lachen, Liebe, Langsamkeit – Alles kann, nichts muss. Ich brauche mehr von diesen Tagen, an denen alles leicht und entspannt und geborgen ist. Denn es sind diese Tage, nach denen meine Seele sich sehnt, wenn sie sich leer und nackt fühlt.

12. März 2021

Meine Energie, meine Motivation aufgebraucht. Flöten gegangen. Verkrümelt im Wunsch nach Leere und Auszeit. Jede Ablenkung, in unfassbar grausamem Neusprech Prokrastination genannt, ist willkommen. Und erst der verfrühte Wochenendvogel bringt endlich den ersehnten Flügelschlag, um ungeliebten Aufgaben zu entfliegen und den gebeutelten Geist mit entspannenderen Haarkunstmomenten zu erheitern.

11. März 2021

Gerade, wenn ich anfange, mich innerlich ausgebrannt zu fühlen, sind solch entspannenden Bengelüberraschungstage genau das Richtige, mich wieder ein bisschen zu erden und mir neue Kraft zu geben.

10. März 2021

Für jemanden eine Überraschung vorzubereiten, ist fast genauso aufregend, wie sie selbst zu bekommen.

9. März 2021

Köpfe, die rauchen. Münder, die aus bunten Luftschlössern Einzigartiges wachsen lassen. Ich liebe meine Arbeit.

8. März 2021

Selbst Montage wie dieser können sich nach schalem Anlauf als gute Tage entpuppen mit wundervollen Momenten der Bestätigung, der Weite, der Liebe und der Nähe.

7. März 2021

Wenn ich mir derzeit Filme anschaue, die Rollen, die Frauen darin immer häufiger verkörpern, stark, selbstbewusst, sexy, nicht als Sexobjekt, sondern weil sie für sich selbst ihre Frau stehen können und nicht nur das Beiwerk eines männlichen Helden sind und vor allem, weil sie völlig selbstverständlich Frauen lieben, dann fange ich innerlich an zu tanzen. Denn auch, wenn das alles noch keine Realitäten, sondern Filmwelten sind, zeigen die Darstellungen ein Umdenken und eine Normalität, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Und es ist ein saugutes Gefühl, den unaufhaltsamen Lauf dieser Selbstverständlichkeit miterleben zu können.

6. März 2021

Angeregt durch einen Spaziergang an uralten Gemäuern vorbei, malt die Fantasie Bilder längst vergangener Zeiten. Lässt lebendig werden, was verfallen und dem Heute entrückt. Wochenendentspannung mit neuen Impressionen.

5. März 2021

Wenn die Woche dich derart wie ein Vampir ausgesaugt hat, dass du dich nur noch danach sehnst, mit deiner Liebe in den kuscheligen Wochenendschlummer zu fallen.

4. März 2021

Ich sitze an meinem Schreibtisch, denke, grüble, schreibe. Doch irgendwann lehne ich mich zurück und träume. Und die Erinnerungen an gestrige Momente zaubern mir ein Lächeln in mein Herz und ein Schmunzeln in mein Gesicht.

3. März 2021

Unzählige Buchstaben vollführen vor meinen Augen eine Dance Battle, vereinigen sich wie Liebende zu Silben, Wörtern, ganzen Sätzen, nur um sich dann wieder voneinander zu lösen und als chaotischer Knoten durch meinen Kopf zu springen. Ich glaube, ich habe heute zu viel geschrieben und zu wenig in meergraue Weiten geschaut.

2. März 2021

Wenn der ganze Tag mit den Gedanken an einen Menschen erfüllt ist, sind alle anderen Tätigkeiten Schwerstarbeit.

1. März 2021

Zum Auftakt in die Woche Frühling statt Winter. Ein Spaziergang am Strand. Mit Sonne auf gleißendem Sand. Weitblick. Wärme im Gesicht. Mit Inspirationen. Perspektivwechseln. Neuen Blickwinkeln. Ein wundervoller Freundesaustausch.

28. Februar 2021

Das eigene Leben wird einem nur selten wirklich bewusst. Manchmal aber reicht ein kurzer Moment, der Blick eines Menschen, der durch den Raum geht und ein flüchtiges Gefühl der Klarheit entsteht. Ich lebe ein Leben, das ich mir vor einem Jahr weder hätte vorstellen, noch erträumen können. Mit einer Frau darin, von der ich lange nur geträumt habe. Und ich kann es oft noch immer nicht glauben, dass ich mein Leben jetzt mit dieser Traumfrau teile. Dass sie es ist, die durch den Raum geht und mich mit ihrem Meergrau anschaut. Fast unwirklich schön…

27. Februar 2021

Schon morgens glücklich neben einer ganz besonderen Frau aufzuwachen, die Augen nicht von ihr lassen zu können, weil alles, was sie tut, es aus Liebe zu dir tut, und abends geborgen in ihren Armen einzuschlafen – auch ein blindes Huhn wie ich findet offenbar einmal im Leben ihre Traumfrau.

26. Februar 2021

Wie oft sehe ich das Schöne nicht. Obwohl es direkt vor meinen Augen liegt. Das Meer, das ich – absolut privilegiert – jeden Tag besuchen kann, indem ich nur ein paar Schritte aus meiner Wohnung hinaus zu spazieren brauche. Die Liebe, die zum Greifen nah, mich mit meergrauen (B)Engelsaugen voller Begehren ansieht. Die Freundschaften, die im Wust der Aufgaben viel zu oft untergehen, aber dennoch niemals verloren sind, weil das Band der Verbindung sie immer wieder zu Tage fördert. Sehen, statt immer nur auf die nächste Aufgabe zu schauen. Fühlen, statt immer nur mit der nächsten Herausforderung zu rechnen. Manchmal fällt mir genau das am schwersten.

25. Februar 2021

Es ist wunderbar warm und licht derzeit. Frühling in jedem Winkel. Aber wirklich heiter ist es nicht. Vielleicht einen kurzen Moment lang in der Begegnung mit einem lieben Menschen. Es ist bedrückend still. Die Leute am Strand und auf der Straße beäugen sich wie Schwerverbrecher. Sie haben ja auch nichts anderes zu tun. Und über allem liegt eine latente Aggressivität. Jeder ist sich selbst der Nächste. Macht das der Stillstand? Oder bringt der Stillstand einfach nur zu Tage, auf was für einem Weg wir uns schon lange befinden? Und was ist mit dem Leben? Es muss doch irgendwann einmal wieder anfangen, weitergehen. Aber können wir das überhaupt noch? Leben?

24. Februar 2021

Frühling. Überall. Beim Laufen durch den vogelzwitschervollen Wald. Beim Blick über den sonnengefluteten Strand. Beim Fallenlassen in dein unergründlich tiefes, unfassbar schönes Meergrau.

23. Februar 2021

Ein bisschen ausgepowert und ausgelaugt, aber erfüllt – mit der Vorfreude auf neue Projekte, mit der Wärme, die mir deine Liebe schenkt und den vielen tausenden Schmetterlingen, die deshalb durch meinen Körper tanzen.

22. Februar 2021

Heute habe ich die Fettnäpfchen für mich gepachtet und schaffe es immer wieder, es mir mit meinen Mitmenschen zu verderben.

21. Februar 2021

Der erste Frühlingstag. Sonne tanken am Strand und die Liebe an meiner Hand spazieren führen. Die Frau, die mir jeden Tag das Glück und die Schmetterlinge in mein Herz zaubert.

20. Februar 2021

Ein Genusstag vom ersten Augenblick an. Mit kribbeligen Frühlingsgefühlen und entspannter Zweisamkeit plus Hummelhund. Mit Kuschelorgie und Küchenkunst. Mit Ömchenkaffeekuchenschlemmerei und Frechdachsmundraub im Zeitlupentempo.

19. Februar 2021

Mit vielen wunderbaren Gedanken schlafen gehen. Inspirationen durch Freundes Gespräche und Ideen. Anregungen, die tiefer gehen, als auf den ersten Blick ersichtlich. Ein Austausch, wie ich ihn brauche und schon lange vermisst habe.

18. Februar 2021

Wundervolle Neuigkeiten haben mich heute zum Tanzen durchs Küstenkind gebracht.

17. Februar 2021

Es ist dein Lachen, wenn du vor meiner Wohnung stehst, das mich jedes Mal aufs Neue unter Strom setzt. Es ist deine Fürsorge für dieses kleine Wirbelwindwesen, das mein Herz warm und weich macht. Es sind deine Hummeln, die jedes Mal bei einem guten Song anfangen zu tanzen und die mir ein Lächeln in die Seele zaubern. Es sind deine Augen, wie sie mich ansehen, als wäre ich die schönste Frau auf der Welt, die meiner Seele mit ihrem Meergrau Flügel verleihen.

16. Februar 2021

Zufriedenheit und Glück legen sich auf mich in der Rückschau auf diesen Tag. Geschafftes gibt Sicherheit. Genauso wie die Resonanz auf Küstenkind-Geschriebenes. Ob sich dieses Gefühl eines Tages auch bei meinem größten Traum einstellt?

15. Februar 2021

Das schönste am heutigen Tag: Das Kuscheln mit den zwei wundervollsten Wesen auf der Welt.

14. Februar 2021

Reden! Fertig! – Denn Reden ist mehr wert als alles Gold der Welt.

13. Februar 2021

Zwei Menschen, zwei Gefühlswelten, zwei Sprachen – ein Samstag, der missglückter nicht hätte sein können.

12. Februar 2021

Sich durch den verzaubert verschneiten Winterwald laufend zu kämpfen, während die Beine den unberührten, knietiefen Schnee wie ein Pflug vor sich her schieben und jede Faser des Körpers nach dem Ziel schreit, verleiht ein befriedigendes Gefühl von Schwere und Erschöpfung. Mich nach der Anstrengung dieses Tages in deine Armen zu kuscheln, schenkt dazu das schönste Gefühl auf der Welt.

11. Februar 2021

Was für ein unglaubliches Gefühl inmitten dieser winterweißen Welt zu stehen, verschluckt zu werden von tausenden, tanzenden Flocken. Gleißende Weite bis an den Horizont. Das Meer rauscht träge in der Ferne. Die Füße sinken tief ein in die kristallflauschige Decke. Und die Luft – glasklar und eiskalt – ist erfüllt vom Duft des Schnees. Bilder aus Seyðisfjörður steigen in mir auf. Bilder aus einer vergangenen Winterwelt. Und mir wird bewusst, wie lange ich mich schon nach so viel Schnee gesehnt habe. Denn er verzaubert die Welt in ein Märchen.

10. Februar 2021

Manche Tage brauchen so viel Energie und Schöpfungskraft, dass ich an ihrem Ende völlig leer und ausgelaugt bin.

9. Februar 2021

Es gibt nichts Schöneres, als anzukommen. In sich selbst. Im eigenen Leben. Bei dem Menschen, der für all das bestimmt ist. Mir vorzustellen, deine Hand noch immer zu halten und zu küssen, wenn wir beide längst alt und weißhaarig sind, ist ein wundervoller Gedanke.

8. Februar 2021

Der Winter hat sich mit eisigem Atem am Strand niedergelassen. Während bitterkaltes Schneetreiben um das Küstenkind weht, stehe ich mit einer Tasse dampfendem Tee am Fenster, schaue dem Stürmen zu, lausche in das Heulen und Pfeifen und denke an die riesigen Eisberge, die das Meer an den Strand geschoben hat.

7. Februar 2021

Ich will mehr! Mehr von diesen Sonntagen! Mehr von dir! Ich habe das Gefühl, der Momente nicht genug zu haben, sie nicht genug und bis zur Gänze auskosten zu können. Kaum angebrochen, sind die Augenblicke, die Sekunden schon zu Stunden angewachsen. Vorbei, ehe sie richtig begonnen haben. Zeit ist etwas Trügerisches. Dem Glücklichen zerrinnt sie zwischen den Fingern wie Sand.

6. Februar 2021

Einen wunderbaren Tag lang die Füße hochlegen, entspannen und nichts tun – mit Ausnahme der kleinen, acht Kilometer Joggingschlitterpartie durch den vereisten Winterwald immer um den Teich herum. Die hat meinen Vitamin Sonne-Speicher jedoch wieder aufgefüllt.

5. Februar 2021

Nach einem arbeitsreichen Tag ist der Nachtisch vom Nachtisch der wundervollste Genuss.

4. Februar 2021

Freude am Tun ist die halbe Miete. Und die andere Hälfte ist Liebe. Die Liebe zu der wundervollsten Frau, die mir je begegnet ist und von der ich einfach nicht genug bekommen kann.

3. Februar 2021

Erfolgreich an neuen Aufträgen, neuem Input, neuen Denkweisen, neuen Geschichten, neu Geschriebenem war dieser Tag. Müde hat er mich gemacht. Umso größer die Freude, in deinen Armen neue Kraft zu schöpfen.

2. Februar 2021

Wenn man sich den ganzen Tag auf den Abend freut, weil er die schönsten Momente schenkt.

1. Februar 2021

Was für ein entspannter, sonniger, meerweiter, eiskalter, klarer, produktiver, arbeitsfreudiger, genussvoller, liebesvoller, wohltuender, glücklicher Start in den neuen Monat.

31. Januar 2021

Manchmal geraten Menschen aneinander, weil ihre Bedürfnisse gerade nicht zueinander passen. Die Spannung, die dabei entsteht, zerreißt. Umso erleichternder ist es, wenn beide einen Weg finden, wieder aufeinander zuzugehen.

30. Januar 2021

Manchmal stehe ich mir bei den schönsten Dingen der Welt selbst im Weg. Aus Angst. Aus Selbstzweifel. Aus Hemmung. Aus Unsicherheit. Vielleicht sollte ich es einmal wieder mit Konfrontation versuchen?

29. Januar 2021

Alten Fischergeschichten und so manchem Seemannsgarn in einer Küche voller Krimskrams, Tand und unzähligen Kaffeekannen zu lauschen, ist, als tauche man in einen surrealen Traum ein. Viel zu schnell haben mich die Aufgaben, die auf meinem Schreibtisch auf Erfüllung warteten, daraus wieder aufgeweckt.

28. Januar 2021

Manche Tage sind erfolgreich, doch so vollgestopft, dass sich mein Kopf am Ende ganz schwer und meine Seele aus dem Takt gekommen fühlt.

27. Januar 2021

Wenn ein Hoffnungsschimmer die dunklen Wolken ein wenig vertreibt und den Blick an den Horizont wieder etwas heller und weiter macht.

26. Januar 2021

Auch wenn ich noch so oft auf die Zahlen schaue, werden sie nicht besser. Was, wenn es irgendwann nicht weitergeht? Ich versuche, mir einzureden, dass es immer irgendwie weitergeht. Aber es gelingt mir nicht in jedem Moment. Also arbeite ich, so lange ich das noch kann, und schreibe, schreibe gegen das dumpfe Gefühl im Bauch an.

25. Januar 2021

Es gibt eine wunderbare Methode sämtliche Sorgen, die diese Tage mit sich bringen, wenigsten für eine kleine Weile zu verbannen. Ein Abend in deinen Armen. In den Ohren die Gänsehautstimmen von Sarah Vaughan, Dinah Washington oder Ella Fitzgerald, die die kleinen Hummeln im Po zum Tanzen verführen. Den Duft deiner Haut ganz dicht an meiner Nase. Deine Hände, die sich in die meinen legen, als gehörten sie schon immer dorthin. Mehr brauche ich nicht zum Glücklichsein.

24. Januar 2021

Wunderbar entspannend und außer der Welt, müde vom Faulenzen und rundum zufrieden mit der eigenen, kleinen Welt – Wenn das Leben doch immer ein Sonntag wäre.

23. Januar 2021

Zeit ist etwas, das sich nicht wahrhaftig messen lässt. Die Momente schleichen dahin, wenn wir uns ihrer abmühen und sie fliegen davon, wenn wir sie dem widmen, was wir lieben. Dann möchte ich ihr Tempo verlangsamen, sie zum Stillstand zwingen, um jede Sekunde auszukosten – in deinen Armen, in deinem Blick, in deinem Lachen, in deiner Stimme, in deinem Tanzen, in deinen Gedanken.

22. Januar 2021

Es war der Tag der Begegnungen, der Plaudereien, des Gedankenaustauschs. Mit der Buchhändlerin meines Vertrauens, mit der besten Freundin, mit der Liebe meines Lebens. Und sie alle haben meinen Tag zu einem guten Tag gemacht.

21. Januar 2021

Wenn Missverständnisse sich aufklären und alle Anspannung sich auflöst, weil das Angenommene plötzlich weg bricht, fällt man selbst in eben jenes Loch, das durch das Wegbrechen entsteht. Und alle Ängste purzeln hinterher. Es brauchte Zeit, mir dessen bewusst zu werden und wieder aufatmen zu können.

20. Januar 2021

Mein ganzes Leben ist eine einzige Kette von Veränderungen. Und trotzdem macht mir jede neue wieder Angst. Angst vor dem Unbekannten. Angst davor, wieder neu anzufangen, wieder neu mein Glück zu finden. Das funktioniert nur in meinem Tempo. Früher haben mich Menschen dazu gedrängt, Veränderungen in ihrem Tempo anzunehmen. Aber nur wenn ich mit Herz und Verstand dazu bereit bin, gelingt es. Dann erschaffe ich alles, was ich mir nur erträumen kann.

19. Januar 2021

Corona ist ein mieses Arschloch, nimmt die Luft zum Atmen, zerrt an den Nerven, schürt Angst vor der Zukunft. Wie lange kann ich das durchhalten? Wie lange aushalten?

18. Januar 2021

Die Welt mit einer weißen Decke überzogen, wird still. Über alle Schuld legt sich hauchzarte Unschuld. Beim Blick aus dem Fenster, beim Gehen mitten hindurch durch das Winterwonderland überfällt mich das Glück. Hinterrücks und überschwänglich fordert es mich zum Tanzen auf. Und unten auf schneebedeckter Wiese zaubert ein (B)Engel mir ein Lachen in den Vorgarten.

17. Januar 2021

Kristallklar ist die Luft. Der Blick wandert weit über das Schilfmeer bis hinein in die gleißende Nachmittagssonne. Der kleine Hafen liegt verschlafen, versunken im wachsenden Eis, das die Welt in Erstarren versetzt. Deine Lippen eiskalt doch verführerisch weich. Unsere Hände warm in deiner Tasche verborgen. Die Vorfreude auf Zuhause, auf duftenden Kaffee, kuschelige Geborgenheit wächst mit jedem Schritt auf schneebedecktem Deichrücken. So liebe ich den Winter.

16. Januar 2021

Einsam liegt die Promenade im Licht der Laternen. Es ist, als wären wir die einzigen Menschen nebst fuchsschwänzigem Wirbelwind auf der Welt. Die Ostsee rauscht laut, während unsere Schritte auf dem hart gefrorenen Strandsand knirschen. Eis glitzert am Ufersaum. Nachtschwarz und sternenklar der Himmel über uns. Die Kälte kneift in die Haut, kriecht in Jacke und Hose und unter die Haut. Glücksmomente – genau jetzt hier, mit dir zu sein. Ein wahr gewordener Traum.

15. Januar 2021

Keine Gespenster, dafür ein Wald voll gespenstischer Bäume. Windschief und skurril. Nicht von dieser Welt, scheinen ihre toten Arme in die Winterluft zu greifen. Meeresrauschen in tiefgrün weht dabei eiskalt in mein Gesicht, beißt in Wangen und Hände. Der Spurt mit Wirbelwind in deine Arme. Dein Lachen, dein Meergrau – mein Himmel auf Erden. Während ganz hinten am Horizont der Tag in Goldtönen baden geht.

14. Januar 2021

Und wenn ich mich wiederhole. Wieder und wieder. Mein Leben lang. Die schönsten Momente des Tages sind die Momente mit dir. In denen wir über Gott und die Welt reden, in denen wir lachen, herumalbern, uns lieben, einfach nur beieinander ineinander liegen.

13. Januar 2021

Etwas zu schaffen, gibt ein gutes, befriedigendes Gefühl. Genauso wie sich am Ende des Tages in die wundervollsten Arme der Welt zu kuscheln, zu lachen, Blödsinn zu machen.

12. Januar 2021

Mit dem eigenen Schweinehund kämpfen und immer wieder verlieren, weil die eigene Faulheit der größte Demotivator ist, macht unzufrieden. Eingabe an mich: Reiß‘n Se sich mal am Schlüpper, Frollein!

11. Januar 2021

Dass das Glück jemals dauerhaft in mein Leben einziehen könnte, hätte ich nicht mehr für möglich gehalten. Doch jetzt liegst du in meinem Arm. Ich spüre deine weiche Haut. Atme deinen Duft tief in mich ein. Kirschblüten – Sakura. Hauchzart und dennoch alles durchdringend und unvergänglich. Seit du mein Leben mit dem kleinen Wirbelwind gehörig aufgewirbelt hast, ist jeder Moment in deiner Geborgenheit ein Glücksmoment.

10. Januar 2021

Ein Sonntag, der es in sich hatte: Von heller Aufregung um den kleinen Wirbelwind bis hin zu völliger Entspannung beim Erbsenzählen mit Stäbchen und dem Gefühl genau dort zu sein, wo ich hingehöre. Nirgendwo anders möchte ich die Welt durchmessen und sie gleichzeitig vergessen, von wundervollen Geschichten tief berührt werden und in verrückten Träumen Zukunft bauen als an deiner Seite.

9. Januar 2021

Lichtblicke – Dieser Tag war erfüllt davon. Wenn ich die Augen und dich ganz fest in meine Arme geschlossen und dich gespürt habe. Wenn meine Gedanken vom Weißen Berg über den Spiegel des Achterwassers bis ins Nebelland jenseits des Ufers gewandert sind. Wenn ich das Lachen und den Schalk in deinem Meergrau gesehen habe.

8. Januar 2021

Bei zwei Grad Wassertemperatur mit den Füßen die Ostsee getestet. Da soll noch einer behaupten, ich sei eine Frostbeule. Richtig warm wurde mir danach aber erst wieder in kuschelig zärtlichen Armen.

7. Januar 2021

Den kleinen Wirbelwind an meiner Seite durch die alte Heimat zu bummeln, während die Gedanken stolz und aufgeregt immer wieder zu dir wandern, ist, als ginge ich auf Wolken spazieren.

6. Januar 2021

Wenn die Welt wieder ein wenig wärmer und heller wird.

5. Januar 2021

Wenn der wichtigste Mensch der Welt dir nicht mehr glaubt, weil du sein Vertrauen missbraucht hast, ist die Welt der dunkelste Ort.

4. Januar 2021

Lesen, schreiben, fühlen und jeden Moment davon genießen. Denn ich höre deinen Atem in den meinen fließen, spüre deine Hand in meiner, deine Seele an meine geschmiegt. Mit ihr verwoben, als gehörten sie beide zu einem einzigen Gewächs.

3. Januar 2021

Füchse sind schwer zu erziehen. Schwer zu ertragen dabei ist, hilflos mitansehen zu müssen, wie der Herzmensch daran verzweifelt.

2. Januar 2021

Zuhause ist ein Gefühl. Es ist Liebe, Geborgenheit, Aufgehen und Wachsen, Ankommen und gemeinsames Aufbrechen. Von der ersten Sekunde des neuen Jahres an hat es sich mit seiner Wärme in mich gelegt und ich möchte es in keinem Augenblick dieses Jahres mehr missen.

1. Januar 2021

Ein neues Jahr mit neuen Wünschen, neuen Chancen hat dieses Mal völlig außergewöhnlich angefangen. Ohne lautes Getöse, ohne Menschenmassen, ohne gewohnt fulminanten Lichterhöhepunkt fiel es mir schwer, das alte Jahr abzuschließen und das neue willkommen zu heißen. Und doch war es ein faszinierend neues Gefühl, es einmal völlig ungekannt neu zu beginnen. Was es bringen wird? Ich mache keine Prognosen, keine Vorsätze, keine Pläne. Eines wünsche ich mir nur: Dass es mich dem, was ich bin, näher bringt.

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