Nachtrauschen

Nachtrauschen © Sandra Grüning  Schlaflos liege ich in manchen Nächten wenn das Meer laut in mein Zimmer rauscht sich die Dunkelheit schwer in meine Träume schleicht wenn der Regen Erinnerungstropfen an meine Scheibe wirft als seien es kleine Steinchen die um Einlass bitten Schlaflos liege ich in manchen Nächten starre an die Decke an der... Continue Reading →

Freilaufen

Tausend Geistesblitze wirbeln durch meinen Kopf. Feiern Afterworkparty. Sturzbetrunken vom Staccato des alltäglichen Kreativitätsmarathons auf der Tastatur fallen sie übereinander her, bringen Chaos in meine Seele und mich aus dem Rhythmus. Mancheiner dreht an solchen Tagen frei. Ich laufe mich frei. Schon das Schuhebinden gehört dazu. Ist Ritual. Vorfreude. Doppelte Knoten für das Vergessen. Entschleunigte... Continue Reading →

Ungesagt

"Tausend Stunden gewartet. Hat alles nichts gebracht. Zwanzig Briefe geschrieben, bis einer gut genug war für dich. Hallo, wie geht's dir? Denkst du manchmal an mich? Manchmal..." Narben zieren meine Seele. Wie ein Geflecht aus Adern legen sie sich in jedes Gefühl. Aber ich habe ausgehalten, habe gekämpft und überlebt. Hab deinen Namen schließlich in... Continue Reading →

Gedankenkitzel

Sinnenrausch © Anastasia MastrakouliWas ist unsere Natur? Wir begehren. Und was begehren wir? Das, was wir nicht erlangen können oder ersehnen sollten! Und plötzlich stehst du in der Tür. Atemlos. Verschlägt mir deine Gegenwart die Sprache. Dein Blick streift mich, fängt mich, verschlingt mich. Er streicht sanft über meine Wange, meine Lippen, macht mich ganz... Continue Reading →

Großstadtrauschen

Jetzt liege ich hier. Auf dem Sofa. In einer Bar. Im Bauch dieser riesigen Stadt, die ich so sehr liebe und so sehr hasse. Sie hat mich verschluckt, mich einfach einverleibt wie ein gigantischer Wal. Mit Automatikgetriebe flugs reingeschwommen in das dichte Adergeflecht aus Straßen und Häuserschluchten. Maul auf und drinnen war ich. Und Andy... Continue Reading →

Dolcefarniente

Wolkenträume © Manuel Rodríguez SánchezAusbrechen. Ausreißen. Auszeiten. Fünf Tage im Paradies im Nirgendwo. Fünf Tage nur für mich. Fünf Tage ohne Fernseher. Ohne Hightech-Schnickschnack. Ohne Pflichten und Verpflichtungen. Und sogar ohne Fön. Aber wen kümmert schon eine naturgegebene Chaosmatte im Paradies im Nirgendwo? Selbst das Radio bleibt stumm. Fünf Tage lang. Die Welt könnte untergehen.... Continue Reading →

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