Reiß die Fenster weit in den Tag! Dreh die Musik auf Trommelfellplatzlautstärke! Singe, so inbrünstig du kannst: Hallo Nachmittagsmeer! Und das Ganze im Dreivierteltakt. Getanzt auf den Händen. Bitte schön! Und lache! Lache deinen Ärger, deine Ängste, deine Sehnsüchte, deine Wünsche, deine Lebenslust und alles, was in dir ist in die magnolienduft-schwangere Luft.

Nicht später. Jetzt leben wir. Wir haben nicht alle Zeit der Welt. Wenn sie plötzlich an der Tür klopft. Mitten im Raum steht. Hier bin ich! schreit, dann schnapp sie dir! Die ganze Welt auf einmal.

Denn: Sonne kitzelt meine Sinne. Cabrio-Stimmung in meinem Kopf. Auf dem Weg in azurblaue Weiten spielen frühlingsfröhliche Wasser Schaumkronenwellen an samtweichweiße Sandstrände.
Und der laue Wind pustet staubige Gedanken putzgemuntert aus meinem Schädel. Direkt ins Fünkchen Glück. Im Vorbeiwirbeln aufgeschnappt. Übergeschnappt. Im Frühtau zu Berge meine Haare vom Endorphingeschwurbel gewuppt.

Himmel! Gib mir ein Ahhhhhhh… Wie wunderschön ist dieser Tag!

Strandgeschwurbel

Nachmittagsmeer © Grüning