Unaufhörlich hämmert mir mein Verstand die Realität mit hunderttausend Argumenten in meinen Schädel: Es ist gut so, wie es ist! Es hat nicht sollen sein! Es passte nicht! Du warst dafür nicht bereit! Denn du warst noch nicht so weit! Also nimm es hin und genieße dein Leben! Denn es ist schön! Und er hat... Continue Reading →
Traumzauberweltenerbauer
Kinder träumen. Erschaffen Zauberwelten. An jedem Tag. In jedem Moment. Sind Erdbeerwattebauschwolken an ihren Himmeln unterwegs. Steht ihre Welt Kopf. Schmeckt der Strandsandkuchen nach mit Schokolade überzogener Eistorte. Kämpfen leuchtschwertbewaffnete Ritter mit ihnen gegen schwarzbemäntelte Helmträger und andere Bösewichter. Überspringen sie Schatten, die sie um Längen überragen. Auch ich bin einst kopfüber im Handstand durch... Continue Reading →
Seelentüren
Blickwinkel © Rebecca Grob (Leica M3/Kodak T-Max 3200)Schönheit irritiert oft bei der suche nach wahrheit nur das herz sieht gut wusste schon der freund eines kleinen prinzen öffnete das seine und ließ sich von jenem zähmen über wunderschöne fotografien hinweg mischen landschaften sich mit neugierig staunenden augen blicken tief in seelenmeere sind sie doch türen... Continue Reading →
Brausewellen
Querdenker stellen sich die Welt auf den Kopf, bringen Chaos in das, was ordentlich, folgen dem Ticken ihrer Träume, bürsten was genormt gegen den Strich. Vor allem bei Sonne. Und wenn Wellen kunterbunt - manchmal orange und manchmal rot - gegen Zuckerwattestrände schäumen. Und erst recht in ihren Herzen schlägt wild eine andere, als die... Continue Reading →
Augenblicksverweilen
Zu oft vergesse ich, dass es nicht die schillernden, auf Hochglanz polierten, überlauten Dinge sind, die mein Leben wahr und schön machen und mein Herz ausfüllen. Es ist nicht nur die ganz große Explosion, die mein Leben zu erschüttern vermag, nicht nur das vordergründig Sichtbare, das mich verändert. Es sind die kleinen Dinge, die behutsamen,... Continue Reading →
Vogelfrei
Die Schatten des Tages werden länger, wandern langsam, wie in Zeitlupe über ihre Haut. Sie schimmert. Im Halbdunkel. Matt und seiden. Und ihr Duft erinnert mich an Sommer, an einen Regenguss auf warmem Sand, an das Meer. Sie schaut mich an, beobachtet mich wie ein Raubtier seine Beute. Die Luft knistert. Ist aufgeladen wie vor... Continue Reading →
Nachtgedanken
Lichter-Meer © Sandra Grüning Wenn die Welt ihr sorgenschweres Haupt schlafen gelegt hat und ich mit all den Lichtern allein bin, gehe ich gern am Strand spazieren. Die Dunkelheit hüllt mich in ihren nachtschwarzen Mantel ein. Verschluckt mich. Verbirgt. Das Rauschen der Wellen in den Ohren. Die Gischt auf meiner Haut. Nur Wind. Und der... Continue Reading →
Frisch kommentiert