Still und verlassen liegt die Straße vor meinem Haus an diesem Abend. Das "Schloß am Meer" mit seinem Türmchen badet seine weiße Haut in der untergehenden Sonne. Golden streichelt sie mit ihren langen Strahlenfingern die altehrwürdige Villa. Gibt ihr einen sommersonnengelben Anstrich. Auf dem Balkon gegenüber sitzt eine Frau und liest. Regungslos. In sich gekehrt.... Continue Reading →
Zeichen
An manchen Tagen brauche ich ein Zeichen. Ein Zeichen, das Kraft gibt, Mut, Hoffnung - für den nächsten Schritt. Und immer, wenn ich glaube, jetzt geht gerade gar nichts, dann beginnen die Gedanken auf Reisen zu gehen, zu den Orten und den Menschen, die meiner Seele verbunden sind. Und die Musik wird für mich zu... Continue Reading →
Nebellauf
Wie ein blindes Spiegelei hängt die Sonne im Nichts wie in Watte geht jeder Schritt ins Ungewisse
Regentropfenträume
Ich liebe das Geräusch des Regens, der an mein Fenster klopft. Im tickenden Takt Sepiaträume aus dem Vergessen ins Leben zurück trommelt... Ihrer beide Hände zittern von den vielen Jahren, die sie einander getragen haben. Die Haare von der Zeit entfärbt. Sie lächeln, freuen sich des Lebens. Vögel fütternd zeigen sie unseren längst ausgeträumten Traum.... Continue Reading →
Herzschläge
Unaufhörlich hämmert mir mein Verstand die Realität mit hunderttausend Argumenten in meinen Schädel: Es ist gut so, wie es ist! Es hat nicht sollen sein! Es passte nicht! Du warst dafür nicht bereit! Denn du warst noch nicht so weit! Also nimm es hin und genieße dein Leben! Denn es ist schön! Und er hat... Continue Reading →
Nachtrauschen
Nachtrauschen © Sandra Grüning Schlaflos liege ich in manchen Nächten wenn das Meer laut in mein Zimmer rauscht sich die Dunkelheit schwer in meine Träume schleicht wenn der Regen Erinnerungstropfen an meine Scheibe wirft als seien es kleine Steinchen die um Einlass bitten Schlaflos liege ich in manchen Nächten starre an die Decke an der... Continue Reading →
Ungesagt
"Tausend Stunden gewartet. Hat alles nichts gebracht. Zwanzig Briefe geschrieben, bis einer gut genug war für dich. Hallo, wie geht's dir? Denkst du manchmal an mich? Manchmal..." Narben zieren meine Seele. Wie ein Geflecht aus Adern legen sie sich in jedes Gefühl. Aber ich habe ausgehalten, habe gekämpft und überlebt. Hab deinen Namen schließlich in... Continue Reading →
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