Sinnenrausch © Anastasia MastrakouliWas ist unsere Natur? Wir begehren. Und was begehren wir? Das, was wir nicht erlangen können oder ersehnen sollten! Und plötzlich stehst du in der Tür. Atemlos. Verschlägt mir deine Gegenwart die Sprache. Dein Blick streift mich, fängt mich, verschlingt mich. Er streicht sanft über meine Wange, meine Lippen, macht mich ganz... Continue Reading →
Großstadtrauschen
Jetzt liege ich hier. Auf dem Sofa. In einer Bar. Im Bauch dieser riesigen Stadt, die ich so sehr liebe und so sehr hasse. Sie hat mich verschluckt, mich einfach einverleibt wie ein gigantischer Wal. Mit Automatikgetriebe flugs reingeschwommen in das dichte Adergeflecht aus Straßen und Häuserschluchten. Maul auf und drinnen war ich. Und Andy... Continue Reading →
Seelentüren
Blickwinkel © Rebecca Grob (Leica M3/Kodak T-Max 3200)Schönheit irritiert oft bei der suche nach wahrheit nur das herz sieht gut wusste schon der freund eines kleinen prinzen öffnete das seine und ließ sich von jenem zähmen über wunderschöne fotografien hinweg mischen landschaften sich mit neugierig staunenden augen blicken tief in seelenmeere sind sie doch türen... Continue Reading →
Wegbegleiter
Menschen kommen und gehen im Leben. Aber es gibt einige - nur ganz wenige -, die bleiben. Obwohl sie längst zu anderen Ufern aufgebrochen sind. Es sind Menschen, die mich geprägt und verändert haben, die ich bewundert und geliebt habe, die mir gezeigt haben, wie wertvoll das Leben ist und wie wertvoll ich bin. Dass... Continue Reading →
Kartenhaus
Ein Titel, der mich heute den ganzen Tag begleitet, verfolgt hat. Im Radio, im Fernseher, im Auto, im Kopf. Die Zeilen haben sich in mein Herz gehämmert. In mein Hirn gebrannt. Und mir die Seele wund gesungen. Schon erstaunlich, wie an manchen Tagen die Musik, die allerorten zu hören ist, zu einem selbst passt. Und... Continue Reading →
Nachgehal(l)t
Osterfeuer 2012 © Sandra Grüning Das Feuer knackt und lodert. Die orange-gelben Flammen greifen gefräßigen Klauen gleich nach dem Himmel. Tausende Funken geben tausende Wünsche in die Nacht frei. Ich wärme mir die Hände. Atme den heimeligen Holzgeruch tief in mich ein. Ich drehe mich um zu den Stimmen in meinem Rücken. Und da stehst... Continue Reading →
Kopfbilder
Wie viel kann ein Mensch an Gefühlen ertragen, bevor er explodiert und im Nichts verschwindet? Oft habe ich mir diese Frage schon gestellt. Aber nie eine Antwort gefunden. Denn das Leben mästet geradezu im Überfluss mit himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, mit Sehnsüchten, Augenblicken, Fantasiegeschöpfen, Bauchschmetterlingen, Garstigkeiten, Tränen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Denn... Continue Reading →
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