Glücksbringer


Ernie-1

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt.

Wie gut, dass es sie gibt. Die echten. Die wahren. Die, die auch da sind, wenn die Welt wolkenschwer ist oder gerade einmal wieder untergeht. Freunde.

Sie sind wie eine warme Decke, die mich einhüllt, wenn mir die Kälte mancher Menschen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sie sind wohltuend und erfrischend wie ein Regenguss im Sommer. Klopfen ungefragt an und bringen die Sonne mit. Sie fangen auf, wenn ich den Boden unter den Füßen verliere. Geben Halt, wenn alles um mich herum haltlos geworden ist.

Sie lassen Plüsch-Kamele über die Sandberge laufen, die ich in meinen Schuhen vom Strand mitgebracht habe. Sie geben meinem „Katzenjammer“ die richtige musikalische Untermalung. Sie massieren die Seele, während sie einem abstruse Rettich-Säfte einflößen. Aber Medizin muss ja bitter schmecken, sonst hilft sie nicht. Sie entführen in Dschungelwelten voller Elefanten. Bringen mein Kämpferherz wieder zum Schlagen. Sie rücken mit ihrer Wahrheit meine Sicht wieder zurecht. Sie lassen mich nicht auf dem Trockenen sitzen. Mit ihnen kommt der Tiefgang erst so richtig ins Rollen. Und et kütt wie et kütt. Et hät noch immer jot jejange. Sie hören zu, auch wenn nur Tränen sprechen. Sie sind wie ein Licht auf einem langen dunklen Weg. Mit ihrer Zuversicht – selbst aus dem fernen Zürich bis anne Ostseeküste – nehmen sie die Angst vor der Finsternis.

Freunde sind einfach etwas Wunderbares!


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