Seemannsgarn

Tief hängen die Wolken über dem Meer. Brodelnd und schäumend bricht die See in turmhohen Wellen sich Bahn. Sturm drängt und schiebt mich bis ans Wasser hinunter und treibt mich mit Macht den Strand entlang. Vorbei an trotzig dreinblickenden Möwen, die sturmerprobt jeder Böe ihre Stirn bietend seelenruhig wie aufgereiht im aufgeweichten Sand ausharren. Vorbei... Weiterlesen →

Herbstzeitlos

Die Promenade - wie ein schwarzer Tunnel liegt sie vor mir. Menschenleer um diese nachtschlafende Zeit. Das Leben hat sich nach drinnen verkrümelt. In kuschelige Wärme. Hinter dicke Vorhänge. Unter muschelige Decken voller Zweisamkeit. Der Vollmond trägt heute einen Hof, hängt im schwarzen Nichts wie ein blindes Spiegelei. Herbstzeitlos. Sanfte Wellen rauschen in mein Ohr.... Weiterlesen →

Großstadtrauschen

Jetzt liege ich hier. Auf dem Sofa. In einer Bar. Im Bauch dieser riesigen Stadt, die ich so sehr liebe und so sehr hasse. Sie hat mich verschluckt, mich einfach einverleibt wie ein gigantischer Wal. Mit Automatikgetriebe flugs reingeschwommen in das dichte Adergeflecht aus Straßen und Häuserschluchten. Maul auf und drinnen war ich. Und Andy... Weiterlesen →

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