Bananenblättermorgen

Da gibt es diesen alten Mann in meiner Straße. Jeden Morgen geht er - gefesselt an seinen Rollator, der ihm quietschend Halt verspricht - mit seinem ebenso alten Hund unter meinem Fenster vorbei hinunter zum Strand. Bei jedem Wetter. Immer zur gleichen Zeit. Im immer gleichen Rhythmus. Langsam und geräuschvoll schlurfen seine Schritte durch die... Continue Reading →

Großstadtrauschen

Jetzt liege ich hier. Auf dem Sofa. In einer Bar. Im Bauch dieser riesigen Stadt, die ich so sehr liebe und so sehr hasse. Sie hat mich verschluckt, mich einfach einverleibt wie ein gigantischer Wal. Mit Automatikgetriebe flugs reingeschwommen in das dichte Adergeflecht aus Straßen und Häuserschluchten. Maul auf und drinnen war ich. Und Andy... Continue Reading →

Dolcefarniente

Wolkenträume © Manuel Rodríguez SánchezAusbrechen. Ausreißen. Auszeiten. Fünf Tage im Paradies im Nirgendwo. Fünf Tage nur für mich. Fünf Tage ohne Fernseher. Ohne Hightech-Schnickschnack. Ohne Pflichten und Verpflichtungen. Und sogar ohne Fön. Aber wen kümmert schon eine naturgegebene Chaosmatte im Paradies im Nirgendwo? Selbst das Radio bleibt stumm. Fünf Tage lang. Die Welt könnte untergehen.... Continue Reading →

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