Freigeben


Rosa Pfingstrosen vor schwarzem Hintergrund
Lieblingsblumen © Sandra Grüning

Und plötzlich war eine große Stille in mir. Und eine große Leere.

Manchmal braucht es, bis man eine unverrückbare Tatsache begreift. Selbst, wenn sie als Erlösung kommt; man seit langer Zeit auf sie vorbereitet war. Sich endgültig zu verabschieden, ist das Schwerste, was man aushalten muss. Denn es heißt, nie wieder. Loslassen. Freigeben. Das einzige, das bleibt, sind die Bilder in mir. Und das Erzählen darüber. Damit du immer ein Teil von mir bist.

Regen trommelt in schweren Tropfen an das Fenster und ich weiß, die Welt weint, weil sie einen wundervollen Menschen an den Himmel verliert. 

4 Antworten auf „Freigeben

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  1. berührend- Trauer ist wie Glitzer- immer wieder taucht er auf, unverhofft und mit ihm die wunderbaren Erinnerungen, die für einen kurzen Moment lebendig werden 🪄

      1. …am Anfang ist es überall an deinen Händen, an deinen Haaren, verstreut in jedem Winkel deines Lebens… dann versuchst du es aufzuräumen, um ein gewisses Gefühl der Ordnung wieder herzustellen- das gelingt dir auch, zumindest für eine gewisse Zeit… aber dann eines Tages du öffnest eine Schublade und ein winziges Funkeln ist wieder da…die stille Wahrheit über Trauer. Sie bleibt bei dir, aber sie verändert sich. Sie wird ein Teil deiner Geschichte, ein sanftes Echo der Liebe, die dich nie wirklich verlassen hat…

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