Möwen am Strand © Sandra Grüning

18. Mai 2019

Mein neues Küstenkind-Spielzeug, das Apfel-Tier, ist da. Und es macht einen Heidenspaß. Aufwind für meine Motivation.

17. Mai 2019

Kleine Schritte sind auch Schritte. Hauptsache vorwärts. Und morgen kommt das neue Küstenkind-Spielzeug.

16. Mai 2019

Ich will voran kommen. Doch manchmal stockt es, läuft holprig und schleppend. Lähmt. Solche Tage frustrieren und bringen den bitteren Geschmack alter Angst zurück. Sie hinunter zu schlucken, kostet Kraft und Überwindung.

15. Mai 2019

Manchmal setzen Herausforderungen große Energie frei und machen entscheidungsfreudig.

14. Mai 2019

Meines Arbeitswerkzeuges – sprich Lebensinhaltes – ledig, fühle ich mich doch reichlich nackt. Ich hoffe und bete, dass alles bald wieder an seinem Platz steht und mich nicht kirchenmausarm macht.

13. Mai 2019

So ist er oft, der Tag danach. Ein bisschen frustrierend – trotz Sonne und Meer und Zuhause und Weite -, irgendwie leer. Leerer als ich mich noch gestern gefühlt habe, als ich randvoll mit Bildern aus der großen Stadt auf meine Insel zurückgekehrt bin. Warum fällt man nach solchen Tagen immer in ein Loch? Warum kann man nach ihnen nicht einfach dort weiter machen, wo man aufgehört hat? Warum gibt es statt der vorherigen Überfülle am nächsten Tag diese Leere? Warum fällt es so schwer, mit ihr zurecht zu kommen, wieder anzukommen, ohne frustriert, sich mit dem nächstbesten anzulegen?

12. Mai 2019

Von einem irre lauten Trommelteppich getragen durch die Katakomben in das Olympiastadion einzulaufen, ist, als bekämen die Füße Flügel. Ein unglaublicher Kick mit Gänsehaut, Tränen in den Augen und Herzrasen. Und dann die blaue Tartarnbahn, auf der Weltrekorde gelaufen wurden. Ich habe mir gewünscht, die Zeit könnte diese Momente für eine kleine Ewigkeit einfrieren. Ein Kribbeln durchströmt vom kleinen Zeh bis in die Haarspitzen meinen Körper, meinen Geist – Ein unfassbar schönes Gefühl.

11. Mai 2019

15.000 Schritte die Big City durchwandert, meinen persönlichen Himmel besucht und wunderbar newtonsche Nudes in mich aufgesogen, Freunde getroffen und Jazz in heiligen Friedenshallen genossen – ein wunderbarer Tag in Berlin. Nur eines fehlt: die stille Weite des Meeres.

10. Mai 2019

Berlin… Berlin… und dann ist da die Begegnung mit Dagmar. Und das Leben feiert. Skurril, schrill und einfach klasse!

9. Mai 2019

Wenn man sich über das Klischeedenken mancher Menschen so sehr ärgert, dass erst ein paar Kilometer Ostseefrischluft das Herz wieder beruhigen.

8. Mai 2019

Heute bin ich immer wieder nur zur Küstenkind-Tür hereingekommen, um nach zweimal Durchatmen durch selbige wieder hinauszugehen. Was für ein Tag! Und dann kam dieser Abend. Denn es war freiraumblau-Treffen – unglaublich inspirierend und interessant, was dabei herauskam. Ich freue mich auf die Arbeit auf unser nächstes Ziel hin.

7. Mai 2019

Mit vielen Leuten ins Gespräch zu kommen, kann inspirierend, motivierend, aber auch zuweilen enervierend sein.

6. Mai 2019

Heute war ich faul. Zu faul sogar zum Laufen. Doch nicht zu faul für freiraumblau – der Freude an Gedankenspielen.

5. Mai 2019

Es sind so viele Eindrücke, so viele Erlebnisse, so viele Bilder. Wo nur anfangen? Vielleicht mit der morgendlichen Begegnung am Strand, die mir ein Lächeln in mein verschlafenes Gesicht gezaubert hat. Vielleicht mit dem fröhlichen Ostseerauschen, das mich auf meinen ersten Schritten in diesen Tag begleitet hat. Oder mit den herzerfrischenden Worten eines guten Hirten, der mit ihnen eine ganze Kirche zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. Oder vielleicht mit der Sonne auf den Rapsfeldern im Achterland. Dem sanften Auf und Ab. Den alten Fachwerkhäusern in verträumten Fischerdörfern. Dem stillen Hofcafé, das mir ein kleines Paradies und Genussreich war. Oder vielleicht mit dem Gespräch mit einem wundervollen, neuen Menschen und ihrer Aussicht auf einen aufregenden Berlin-Besuch. Oder mit dem Freundes-Essen als Dank für ein wunderschönes Konzerterlebnis. Und der Sonne, die leise und zart sich in das Achterwasser versenkt. Für jeden einzelnen dieser Momente bin ich zutiefst dankbar!

4. Mai 2019

Das eigene Küstenkind-Zuhause ist nun nicht mehr nur auf dem Papier, sondern auch praktisch angegangen. Und das heißt, Abschied nehmen vom Meerblick. Schließlich gebietet es die gute Kinderstube, eines anständig und mit Farbklecksen im Gesicht zu beenden, bevor ich bald neue Küstenkind-Träume beginnen kann.
Doch das Schönste an diesem Tag warst du! Herzensmensch! Zeit mit dir zu verbringen, ist eines der schönsten Dinge in meinem Leben. Es ist, als wären unsere Seelen miteinander verbunden. Darüber nachdenken, darf ich allerdings nicht…

3. Mai 2019

Zum ersten Mal nach dem Jahrhundertmuskelkater wieder laufen gewesen. Yes! Was für ein schönes und leichtes Gefühl. Freiheit. Ich lebe noch! Oder wieder!

2. Mai 2019

Lachen – auch wenn nicht immer alles klappt. Träumen – auch wenn die Realität manchmal Lichtjahre von ihnen entfernt ist. Dranbleiben – auch wenn es an manchen Tagen an Kraft fehlt.

1. Mai 2019

In die Pedale, fertig, los – Heute war anradeln angesagt. Den Wind im Gesicht spüren, Freunde treffen, schnacken. Das Draußen hat mich wieder.

30. April 2019

Kaum, dass ich mich nach dem gestrigen Muskelpowerprogramm wieder einigermaßen bewegen kann, kommen die Usedomer Nachtperlen mit ihrem verschmitzt abwechslungsreichen Live-Musik-Repertoire, mit Verkupplungsversuchen und tiefblickenden Flirts und jeder Menge Spaß. Das Leben ist zu kurz und zu schön, als dass man davon auch nur einen Augenblick versäumen sollte.

29. April 2019

Eine Küstenkind-Geschichte, die mich heute bis an meine körperlichen Grenzen gebracht hat. Ich kann keinen Finger mehr ohne immense Kraftanstrengung rühren.

28. April 2019

93 Jahre. Ich weiß nicht, ob es ein Fluch oder ein Segen ist, so alt zu werden. Ich weiß nur, dass mein Herz weit und weich und warm wird, wenn ich dich sehe, deine Hand halte, dich küsse. Auch wenn du kaum noch weißt, wer du bist. Nur manchmal, wenn plötzlich dieses Lachen in deinen Augen steht, kann ich sie noch sehen, die Frau, die du einmal warst. Und die du noch immer bist. Eben nur ein bisschen versteckter als früher. Jeder Moment mit dir ist tief in meinem Herzen. Ich liebe Dich!

27. April 2019

Wenn ein Abend so ganz anders verläuft, als gedacht… Nicht, dass er schlimmer verlaufen wäre, als gedacht. Ganz im Gegenteil. Er war sehr interessant. Nicht, dass er unangenehmer verlaufen wäre. Nein!!! Der Abend war genial. Nur unverhofft. Und unverhofft, kommt oft. Vor allem wenn er Dagmar heißt. Das Leben sucht sich seine Straßen. Ich bin fest davon überzeugt: Es gibt keine Zufälle.

26. April 2019

Mitten in der Nacht raus aus den geliebten Kuschelgefilden und rein in die Neonlicht-gleißende Bäckerei. Fleißige Hände beobachten. Augenblicke einfangen. Mehl stiebt fein wie Nebel durch die Luft. Der Duft süßer Aromen steigt in die Nase. Verführt. Einblicke. Neu und spannend. Erweitern meinen Horizont. Wer sagt, dass Abenteuer immer nur am Tage geschehen? Love my job!

25. April 2019

Eine einzige Unterschrift… Das Schlagen meines Herzens bis zum Hals sagt mir, dass es wahr ist. Das eigene Küstenkind-Zuhause – made by Bäderarchitektur anno 1904. Ich laufe in diesen Abend, dessen Farben diffus, doch wunderschön sich in meinen Blick legen. Lauthals habe ich vor Freude gejubelt. Doch es wird brauchen, bis das alles wirklich bei mir angekommen ist.

24. April 2019

Etwas zu akzeptieren und anzunehmen, das gegen meinen Willen in mir existiert, ist verdammt hart. Aber manche Gefühle sind stärker als die Vernunft.

23. April 2019

Manche Tage gehen einfach an einem vorbei. Da ist nur das Rauschen der Ostsee, das – ein wenig lauter als an anderen Tagen – ein bisschen Wind in die heute doch recht tristen Stunden bringt.

22. April 2019

Laufen mit Freunden. Bergauf. Bergab. Den Wind, der von der Ostsee seinen eiskalten Atem herüber weht, im Gesicht. Zufriedenheit und Glück im Bauch. Und Lachen in der Seele – Ostermontag vom Feinsten.

21. April 2019

Ostern – das sind Gefühle voller Liebe, Geborgenheit, einem weiten und lichten Kirchenraum, köstlichen Schlemmereien, einem langen und sonnenreichen Spaziergang und jede Menge Lachen.

20. April 2019

Ich bin verrückt! Musikverrückt. Ob man von Musik süchtig werden kann? Und wenn, ist es schädlich? Ich glaube nicht. Ich glaube, Musik ist beflügelnd. Meine Seele schwebte heute durch sie in anderen Spähren – weit jenseits der hölzernen Kirchendecke. Denn unserer kleinen, musikverrückten Truppe nebst feinem Barockorchester haben die Harmonien eine Dauergänsehaut verschafft. Und wie es sich nach den beiden Konzerten anfühlte, den rappelvollen Kirchenbänken ebenso. Ein kollektiver Orgasmus. That’s it! Nein! Es ist unbeschreiblich, was Musik auslöst, wenn man so sehr von den gleichen Schwingungen getragen wird wie wir heute.

19. April 2019

Es ist, als lebte ich zur Zeit nur für die Musik; dafür, mit Gleichgesinnten darin aufzugehen.

18. April 2019

Scarlatti a capella in randvollem Kirchenraum. Und wir konnten nicht genug bekommen vom Singen in wundervollen Harmonien. Gänsehaut. Nur das sonst immer vorhandene Aufgeregtsein fehlte mir heute zum vollendeten Genuss. Wo war es hin?

17. April 2019

Wenn sich eine Handvoll kunstschaffender Chaosköpfe zusammentut, dann kommt in den meisten Fällen etwas sehr Kreatives, ein wenig Schräges, aber wunderbar Begeisterndes heraus. Es ist schön, ein Teil einer Gruppe von Gleichgesinnten zu sein, die auf diesem Fleckchen Strand und Meer die Kunst in all ihren Spielarten zusammenbringen will. Ein passender Name für uns Verrückte ist schon gefunden. Ein Thema für unser nächstes Treffen auch.

16. April 2019

Manche Orte sind wie Magnete. Oder ist die Welt eine Insel? Auf der immer wieder die unterschiedlichsten Menschen aufeinander treffen? Ich glaube nicht an Zufälle. Ich glaube an Gottes Lust zu spielen. Auch wenn sich mir sein Spiel nicht immer gleich erschließt. Denn er verrät seine Pläne nur selten. Und wenn, dann nur nuschelnd. Zumindest war das Zusammentreffen inmitten des Blütenmeeres heute für mich Sonne und Frühlingsgefühl.

15. April 2019

Wie nahe sich Freude und Trauer oft sind. Eben noch war ich überglücklich, meine arbeitsfleißigen Pläne für heute über den Haufen geworfen zu haben, um mit Freunden über die Insel zu laufen und die Schönheit meines Lieblingsfleckchens Erde in mich aufzusaugen. Und nur einen kurzen Moment später starre ich geschockt auf die Bilder der brennenden Notre-Dame. Kann es nicht fassen, dass eines der schönsten Baudenkmäler der Welt – mehr als 800 Jahre hat es überstanden – durch ein Feuer zerstört wird. Unter dessen Gewölbe ich schon staunend gestanden habe, voller Ehrfurcht vor so viel Erhabenheit, so unglaublicher Kunst. Mein Herz krampft sich zusammen. Tränen laufen mir ungefragt übers Gesicht. Aber es will nicht in meinen Kopf.

14. April 2019

Rauschende Wellen, ordentlich Wind um die Nase, Sonne, die den Nordost auf der Haut erträglich macht, danach den ersten Spargel der Saison auf der Zunge zergehen lassen – das Leben ist Genuss in jedem Augenblick.

13. April 2019

Ostern kann kommen. Der Küstenkind-Meerblick ist bestens verösterlicht. Doch ist es nicht das Herausputzen der heimischen vier Wände. Es ist vielmehr ein Bewusstmachen der Zeit und wie sehr wir sie oft mit Unwichtigkeiten und Negativem verschwenden.

12. April 2019

Manche Träume sind so intensiv, so aufwühlend, so hautnah, dass ich mich nach dem Aufwachen frage, ob sie nicht tatsächlich stattgefunden haben. Träume, deren Gefühle, deren Berührungen und Bilder mich den ganzen Tag hindurch begleiten. Zu gern auch wider meinen Willen. Würde ich ihnen nachgeben, verfiele ich so manches Mal meiner dunklen Seite. Und so mischen sich die Blicke, die Gefühle, die Wünsche dieses Tages mit der Sehnsucht der vergangenen Nacht und ich stehe da mit einem Overload meiner Fantasie und versuche, darin nicht zu ertrinken.

11. April 2019

Schreiben, schreiben, schreiben… Ich bin eine Schreibmaschine! Aber habe ich je etwas anderes gewollt?

10. April 2019

Heute bin ich völlig ausgepowert. Heute weiß ich wenigstens warum. Mit den laufverrückten Laufmützen Runden drehen – eine ganze Stunde lang -, stand auf dem Programm. Ich muss verrückt sein, mehr als zehn laufen zu wollen, habe ich nach der ersten Runde gedacht. Dass ich mehr als 25 laufe, hätte ich mir nicht träumen lassen. Jetzt tut mir jedes Fleckchen Körper weh. Ein wundervoll befriedigendes Gefühl!

9. April 2019

Wenn nicht einmal mein Power-Schlaf etwas bringt. Ich bin in jüngster Zeit so müde! Ich bin stehend ko, als wäre ich zehn Kilometer gelaufen. Wie wird es sein, wenn ich sie erst gelaufen bin?! Frühjahrsmüdigkeit?

8. April 2019

Ein Tag voller skurriler Begebenheiten. Ich kann nicht recht fassen, ob gut oder schlecht. Ich brauche Zeit, ein Gefühl für sie zu bekommen, sie einordnen zu können. Für den ersten Moment machen sie mich allesamt vorsichtig. Zu viele schlechte Erfahrungen, die meine Angst schüren, ihnen allen nicht gerecht zu werden. Und damit meine ich, mir nicht gerecht werden zu können.

7. April 2019

Ich bin voll – randvoll wundervoller Gefühle. Wenn das Ostseerauschen, Sonne satt und ein Nachmittagsplausch mit Maibowle den Sonntag versüßen, kann ich davon gar nicht genug bekommen.

6. April 2019

Ein Abend, der sich erst einmal setzen muss. Einblicke in ein fremdes und so andersartiges Leben, Eindrücke, die mich aufwühlen und meine Seele tief bewegen. Gesagtes, das tiefe Spuren in mir hinterlässt, zum Nachdenken bringt. Ein Abend, der trotz des Unvermögens, das Gehörte sofort fassen und begreifen zu können, in Geborgenheit und Wertschätzung endet.

5. April 2019

Ich habe die Lust am Schreiben wiederentdeckt. Nicht auf Auftrag, nicht auf Zuruf anderer, sondern für mich. Da ist etwas in mir, das schon seit vielen Jahren dort schlummert, das endlich heraus will, das heraus muss. Auch wenn ein schlechter Mensch es mir einst voller Neid vermiesen wollte. Jetzt lasse ich es heraus. Denn es macht mich glücklich.

4. April 2019

Da war sie wieder, die Hämophobie. Mit Ankündigung konnte ich es dennoch nicht verhindern, dass ich bei einer Schilderung bluternster Dinge mich leichenblass in einer Liegeposition wiederfand.

3. April 2019

Manche Tage entwickeln sich zu gänzlich anderen als gedacht: Abendlauf bei rosafarbenem Himmel statt Sonnenaufgangsmorgenlauf; Schreibtischfesselspiele statt Freundinnengeplauder. Früher hätte mich das frustriert. Heute dagegen…

2. April 2019

Sonne, Wellen und eisig kalter Wind. Ich liebe es, morgens, wenn der Strand noch fast menschenleer ist, hinunter zu gehen, die Weite in mich aufzunehmen, Freiheit zu atmen, die Kälte auf meiner Haut zu spüren und die Wärme und das Leben in mir.

1. April 2019

Nach so einem Tag wie gestern ging heute gar nichts. Jede Stunde war eine Qual, jeder Satz eine Folter. Alles in mir hat sich nach Ruhe und Schlaf gesehnt.

31. März 2019

Ein voller Tag, der so viele Eindrücke, Erlebnisse, Erfühltes in sich trägt. Ich kann es nicht fassen, so vieles ist geschehen. Worte, die mich tief berührt zurücklassen. Zusammen mit den Laufmützen sich im wundervollen Blütengewirr im Laufen verlieren. In den Melodien von Scarlatti aufgehen. Perfekte Harmonien, die kaum ertragbar, wunderschöne Spannungen erzeugen. Partyselige, die unverhofft mehr neuen Input bringen als gedacht. Heute bin ich mit dem Überrschwang an Momenten reich beschenkt.

30. März 2019

Der erste richtige Frühlingstag. Perfekt, um mit dir die Sonnenstrahlen zu genießen, das Vogelgezwitscher, das Blütenmeer der Büsche. Du hattest so viel zu erzählen. Ich habe nicht einmal die Hälfte von all dem verstanden. Aber das machte nichts. Es war nicht wichtig. Wichtig warst nur du und dein Lachen. Und wir haben viel gelacht heute. Die Pflegeschwester war überrascht und meinte, deine Redseligkeit läge daran, dass du dich über meinen Besuch freust. Wie gern möchte ich ihr das glauben. Denn auch, wenn deine innere Welt für mich unerreichbar ist, gibt es da etwas ganz tief in uns, das uns miteinander verbindet, das keine Demenz uns nehmen kann. Ich konnte es nichg spürt.

29. März 2019

Sushi-Schlemmerei at its best. Für Augen und Gaumen, die Lachmuskeln und das Herz und überhaupt für der Seele Wohlergehen war dieser Abend mit den Besten ein absoluter Genuss.

28. März 2019

Ein Abend mit dem besten Freund… Über die wirklich wichtigen Dinge reden, aufgehen in dem, was gesagt wird, geborgen sein. Es ist jedes Mal – seit 15 Jahren – eine Herzensangelegenheit. Es gibt gerade eine Handvoll Menschen, die mir so nahe sind.

27. März 2019

Wenn ich morgens mit zwei Laufverrückten am menschenleeren Strand stehe und die Sonne sich mit ihren Strahlenfingern durch die Wolken kämpft, kann ich sie spüren, die Leere, die Einsamkeit. Sie lässt mich durchatmen, bevor es an den mit Papieren überhäuften Schreibtisch geht. Ich hätte nicht gedacht, dass ein eigenes Küstenkind-Heim solche Papierberge mit sich bringt.

26. März 2019

Erst allmählich kommt es bei mir an, dass der Traum vom eigenen Küstenkind-Heim Realität wird und dass die Bilder in meinem Kopf in nicht allzu langer Zeit Wirklichkeit werden. Ein Kribbeln geht durch meinen Bauch und durch meinen ganzen Körper. Vorfreude!

25. März 2019

Mich hat heute jemand gefragt, welche prominente Person ich gern einmal näher kennenlernen würde. Da ich es nicht so mit Prominenten habe, fiel mir niemand ein. In der Regel lerne ich die Menschen kennen, die ich kennen lernen möchte. Und bislang gehörten dazu keine Stars. Doch die Frage ging mir nicht aus dem Kopf, spukte den ganzen Tag durch sämtliche Gedächtnisschubladen, bohrte sich hartnäckig durch meine Gehirnwindungen und suchte… wie nach einem Trüffel. Immer wieder kam mir dabei das Bild von Dunja Hayali in den Sinn. Früher mochte ich sie nicht sonderlich. Ich weiß nicht einmal warum. Aber inzwischen bin ich schwer beeindruckt – von ihrem Mut, ihrem Engagement für eine vielfältige Gesellschaft, ihrem unbedingten Willen nach einem Dialog, auch mit denen, mit denen man sonst nicht sprechen möchte. Sie ist als Journalistin und als Mensch ein Vorbild für mich. Und sie ist obendrein verdammt sexy. Aber ich bin niemand für einen belanglosen Smalltalk. Darum wüsste ich nicht, was ich mich mit ihr unterhalten sollte, ohne mir neben ihrer Eloquenz wie ein Depp vorzukommen. Wenn mir in einer solchen Situation überhaupt ein anständiger Satz über die Lippen käme. Aber ja, Dunja Hayali wäre eine Prominente, die ich bei einem Bier gern einmal kennenlernen wollte.

24. März 2019

Sonne und der weite Blick über die Ostsee. Die Gedanken zur Ruhe bringen und den Moment tief einatmen, bevor es zurück an den Schreibtisch geht. Fleißsonntag.

23. März 2019

Ein Tag, an dem ich so vielen Menschen begegnet bin, so viel Input bekommen habe, so viel gesehen, gehört und erlebt habe, dass alles in meinem Kopf durcheinander gewürfelt ist. Doch aus all dem sticht eines heraus: Eine Frau, die in meinem Herzen wohnt, seit langer Zeit wieder in die Arme geschlossen zu haben.

22. März 2019

Da ist es wieder, das Motivationsloch. Denn dieser Tag kann gegen den gestrigen an Erlebtem nicht bestehen. Zu eingetaktet sind seine Sekunden. Zu bekannt seine Momente. Da hilft es auch nicht, mir sagen zu wollen, dass auch solche Tage schön sind, dass ich gesund bin, frei und das tun kann, was mich erfüllt. Alles fällt mir schwer an Tagen wie heute.

21. März 2019

Was für ein Tag! Um 4 Uhr in der Früh in eine Fischerkluft zu steigen, die über und über mit silbernen Schuppen dekoriert ist, um dann auf einem Holzkutter zum Fischen auf die Ostsee hinauszufahren – wer mir vor zwei Tagen erzählt hätte, dass ich das tun würde, den hätte ich für verrückt erklärt. Doch unverhofft kommt oft. Und so stand ich heute Morgen auf einem Holzkutter in eben selbiger Kluft und bin mit Fischern auf die nachtschwarze Ostsee hinaus geschippert. Und es wurde ein unvergessliches Erlebnis. Ein Küstenkind-Abenteuer eben. Und ein wundervoller Einblick in die Lebenswelt eines alten Traditionsberufes.

20. März 2019

Gerade war ich noch traurig, dass ich nicht mit einer Gruppe Laufverrückter in die Mandelblüte fliegen konnte, da wirft sich mir das Leben mit einem neuen Abenteuer vor die Füßen. Und schon morgen, mitten in der Nacht, geht es los. Da sage noch einer, ich wäre nicht spontan.

19. März 2019

Manchmal stehe ich mir selbst im Weg, tue mir nicht gut, blockiere mich. Doch dann passiert etwas. Nur eine Kleinigkeit. Das Glitzern der Sonne auf der Ostsee, das Schäkern der Möwen auf Uwes altem Fischkutter, der Duft von Frühling, der in meiner Nase kribbelt oder das verschmitzte Lachen eines kleinen Jungen, der unserem Krönungsmessengesang mit großen Augen lauscht… Und es reißt mich aus meiner Lethargie heraus.

18. März 2019

Ich habe seit langem einmal wieder Angst. Angst, etwas nicht zu schaffen, nicht gut genug zu sein, nicht stark genug. Angst, dass das Leben zu kurz ist, meine Ziele, meine Träume zu groß. Ich habe das Gefühl, mir platzt der Schädel. Und mein Herz gleich dazu. Es schlägt mir bis zum Hals. Ich möchte fliehen – vor mir, vor meinen Gedanken. Doch ich renne im Kreis. Wenn ich doch nur diese verdammte Tür aufstoßen könnte und die Angst annehmen!

17. März 2019

Bei all dem Trubel heute um mich herum, in faszinierend schöne Augen zu fallen und mit Herzenswärme aufgefangen zu werden, ist ein wundervolles Sonntagsgefühl.

16. März 2019

Regengrau und ungemütlich hat mich das Wetter heute zum Kuscheln und Faulenzen verführt. Lesen, etwas Feines kochen, vom neuen Küstenkind-Heim träumen – dafür war dieser Tag ideal.

15. März 2019

Wie schön ist es, zu wissen, dass es Menschen gibt, die auf den höchsten Gipfeln der Welt an mich denken. Genauso schön aber ist es, denen zu danken, die hier auf dieser Insel an mich glauben.

14. März 2019

Der Mensch vergisst so schnell. Leider Gutes wie Schlechtes in gleichem Maße. Obwohl wir an schlimmen Erfahrungen länger klammern, sind sie bei genauem Besehen irgendwann genauso verblasst wie die schönsten Momente. Nur in unseren Träumen stehen die Bilder mit unverminderter Kraft und Gewalt wieder vor uns. Die Guten wie die Schlechten.

13. März 2019

Viele Gespräche schwirren heute durch meinen Kopf, hinterlassen einen Wortewust und jede Menge Gedankenchaos. Erst allmählich kristallisieren sich die kleinen Wichtigkeiten aus ihnen heraus. Gut Ding braucht Weile, sagt man. Und mir sitzen die nächsten Küstenkind-Aufträge im Nacken.

12. März 2019

Manche Gedanken kreisen den ganzen Tag nur um sich selbst, machen mürbe, gereizt, traurig, weil sie schon viel zu oft in Endlosschleife immer wieder durch meinen Kopf gegeistert sind, sich nicht abschütteln lassen. Dabei wünsche ich mir sehnlich, dass sie aus meinem Leben verschwinden!

11. März 2019

Zehn Unterschriften näher am eigenen Küstenkind-Traum. So viele Autogramme will auch nicht jeden Tag jemand von mir. Das Leben ist ein Abenteuer, ein aufregendes Abenteuer. Zum Glück gibt es zwischendurch immer wieder Gelegenheiten, den kribbeligen Magen mit Köstlichkeiten zu belohnen.

10. März 2019

Warum vergehen schöne Tage mit Freunden, Erzählen, mit gemeinsamem Musizieren und Lachen immer viel zu schnell?

9. März 2019

Heute bin ich auf den Hund gekommen. Genauer gesagt auf jede Menge süße Huskies. Ihre Kraft, ihre Lebendigkeit und ihre Lebensfreude sind faszinierend. Ein ganzer Tag an der frischen Luft mit so vielen Menschen, so vielen Hunden. Ich werde schlafen wie ein Stein.

8. März 2019

Das Treffen mit einem absoluten Herzensmenschen hat mein Herz heute zum Überlaufen gebracht. Ich bin so dankbar, dass es solch glücklich machende Menschen in meinem Leben gibt, in deren Seele ich mich wiederfinde und deren Nähe Geborgenheit bedeutet.

7. März 2019

Es ist immer wieder die Ostsee, die mich fasziniert. Jeden Tag aufs Neue. Vor allem im Winter und im Frühling. Dann türmen sich die Wolken zu Gemälden. Ich schlendere am Strand entlang und bin voller Staunen.

6. März 2019

Manche Küstenkind-Tage sind so wunderbar frei und angefüllt zugleich. Dagegen fallen mir manch fesselnde Strukturen in meinem Leben umso schwerer. Allerdings bin ich noch immer ein Angsthase, sie aufzugeben.

5. März 2019

Den Wind im Gesicht spüren, während die Welt an mir vorbeizieht. Die Wolken über der Ostsee sind zum Greifen nah. Ich bin ganz bei mir. Das einzige, das ich höre, sind mein Herzschlag und mein Atem. Die Gedanken fliegen mit meinen Beinen um die Wette. Sie alle wollen raus. Auch oder vielleicht gerade die bösen, die niederträchtigen. Und so fühle ich mich hinterher leicht, frei gelaufen.

4. März 2019

Neue Küstenkind-Aufgaben und der Austausch mit einem Herzensmenschen aus meiner Vergangenheit made my day. Und die wunderbare Geborgenheit eines Kuschelabends mit einem spannenden Buch.

3. März 2019

Aller Augen sind geschlossen. Nur die Musik existiert. In diesem Moment ist die ganze Welt in uns. Und jeder einzelne geht auf in den Klängen. Die Luft vibriert, weil Töne in vollkommener Harmonie schwingen. Scarlatti hätte seine helle Freude an uns gehabt. Das große Ganze am Karsamstag im Blick, ist doch der Weg das Ziel und jeder gemeinsam erlebte Einklang ein kleiner Höhepunkt an musikalischem Empfinden. Wir sind schon eine verrückte, eine musiksüchtige Truppe.

2. März 2019

Mit jeder Menge Spaß und vielen Freunden, Kinder dazu zu bewegen, sich zu bewegen; zu sehen, wie begeistert sie dabei sind und wie gemeinsam etwas Gutes und Vereinendes entsteht, macht glücklich, mutig, zufrieden, reich. Müde, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht freue ich mich auf kuschelweiche Träume.

1. März 2019

Die Begegnung mit einer faszinierenden Frau hat so vieles in mir ausgelöst, Erinnerungen und Gefühle wieder erweckt und mich ein wenig sprach- und erklärungslos, aber neugierig zurück gelassen.

28. Februar 2019

Was für ein Tag! Der Februar ist noch nicht gänzlich vorbei und ich war heute Morgen mit zwei gleich gesinnt Verrückten in der vier Grad erfrischenden Ostsee baden. Das Leben ist eben das, was man daraus macht. Zum Glück gibt es heiße Duschen. Umso wärmer wurde es heute Abend in der heimeligen Geborgenheit der aus der Welt zurück gekehrten Besten. Wie viel es nach drei Wochen Freundesabstinenz doch zu erzählen gibt?!

27. Februar 2019

Zukunft gestalten. Heute habe ich Maß genommen. Das neue Küstenkind-Heim nimmt allmählich Form in meinem Kopf an.

26. Februar 2019

Läuft beim Küstenkind. Und ein Gefühl von Frühling liegt in der Luft. Die Vögel singen davon. Die Wellen erzählen darüber. Und die Seele fühlt sich federleicht, als hätte sie Flügel und könnte mit den Weißgefiederten unten am Strand um die Wette fliegen.

25. Februar 2019

Neues lernen, Neues ausprobieren – Alles, was meinen Horizont weiter macht und mein Leben reicher, ist herzlich eingeladen, meine Bühne zu betreten. Heute gab es nicht nur einen Satz Töne auf meine Ohren, sondern auch eine Menge Bildung für meine Stimmbänder und die Lunge, das Zwerchfell und den Beckenboden. Und ich durfte endlich einmal hochoffiziell und nach Herzenslust mit einem Röhrchen in einer Wasserflasche herum blubbern.

24. Februar 2019

Alles, was dieser Tag an Schönem bereit hielt, habe ich mitgenommen: Heitere, wundervoll bewegende und anregende Worte am Morgen; ein Lauf mit Freunden bei Frühlingssonnenschein, Kranichrufen, die weit über die Hügellandschaft um Lassan zu hören waren, und mit Kuchen als Belohnung; musikalische Genüsse mit gleichgesinnt verrückten Sängern intoniert. Ein Sonntag, der voller nicht hätte mit wunderschönen Momenten angefüllt sein können.

23. Februar 2019

Den Geburtstag eines Herzensmenschen in einer so wundervollen, ausgelassen herzensfröhlichen Runde zu feiern und zu sehen, wie glücklich dieser Mensch heute war, macht mein Herz weit und mich dankbar.

22. Februar 2019

Was wäre wenn? Manche Begebenheiten lösen in mir fantasievolle Tagträume aus.

21. Februar 2019

Ich glaube, in einem gewissen Alter trägt jeder seine Narben mit sich. Wie gut, dass ich gerade wenigstens in puncto Sicherheit alles tue, um mit meinen Narben ein wenig unbeschwerter leben zu können.

20. Februar 2019

Heute war ein aboluter Küstenkind-Tag. Es lief rund. Manchmal so rund, dass mir zuweilen der Kopf schwirrte. Aber Ostseewind und Ostseeweite haben das Chaos wunderbar geordnet.

19. Februar 2019

Zu hören, wie das Leben hier früher einmal war, mir vorzustellen, wie es hier ausgesehen hat in den Dünen, am Strand, ist unglaublich spannend. Und es macht mich traurig, dass altes Handwerk stirbt, die alten Kutter nach und nach verschwinden werden, bis der Strand vor meiner Haustür nur noch einer von vielen ist. Nackt, leer, gesichtslos. Aber nicht geschichtslos. Ich möchte etwas tun gegen das Vergessen.

18. Februar 2019

Wenn eine faszinierende Frau sich nach mehr als drei Jahren, in denen wir uns aus den Augen verloren haben, ganz unverhofft wieder meldet, kann es durchaus passieren, dass einem das Herz für einen Augenblick aussetzt, um dann Purzelbäume zu schlagen.

17. Februar 2019

Mit Freunden ein wundervolles Projekt organisieren, Scarlatti – von unserer kleinen Truppe aufs Feinste intoniert, Gespräche und Worte, die einfach nur gut tun, lachen bis der Bauch weh tut – reich an schönen Momenten war dieser Tag und hat mich mit dem Ärgernis von gestern ein wenig ausgesöhnt.

16. Februar 2019

Was, wenn dir jemand – ohne dich zu kennen – sagt, du seist komisch, schwierig, würdest dich nicht einfügen? Worin einfügen? Und will ich das überhaupt? Bis jetzt bin ich mit meinem Leben der vergangenen zwei Jahre sehr glücklich. Auch wenn es vielleicht nicht in jedermanns oder jederfraus Denkschema passt. Doch ich möchte das Problem, das ein anderer mit mir und meinem Leben zu haben scheint, nicht zu meinem Problem machen. Das habe ich viel zu lange gemacht. Ich möchte Menschen, die so denken, nicht mehr in meinem Leben haben. Jemand anderes hat mir heute etwas Wundervolles geschrieben, das merkwürdigerweise auf diese Situation passt: In der Stille angekommen, höre ich auf mein Inneres, spüre ich Geborgenheit, lerne ich Gelassenheit, tanke ich Vertrauen. [Danke Hannes]

15. Februar 2019

Interessante und spannende Gespräche mit motivierend kreativen Menschen über neue Küstenkind-Projekte standen heute auf dem Plan. Fazit: Wundervolle Schreibaussichten.

14. Februar 2019

Ich sollte viel öfter tanzen und Worten lauschen, die sensibel zu berühren wissen.

13. Februar 2019

Ich muss mich unbedingt wieder mehr vor der Negativität und dem Pessimismus mancher Menschen schützen. Denn sie können selbst die schönsten Gedanken und Gefühle vergiften.

12. Februar 2019

Das Schönste an diesem Tag? Bei so vielen, schönen Momenten – dem Freilaufen im Vorabendlicht, dem Harmonienrausch dank Mozart und Gospel? Ganz einfach: Der Morgen am Strand. Eiskalt, glasklar und golden. Denn die Morgensonne hatte die Welt mit einem fast unwirklich schönen Goldschimmer überzogen.

11. Februar 2019

Wenn der Wind den Gedankensturm mit hinaus nimmt und über der See aussetzt… Und ich stehe am Ufer. Ganz vorne, wo die Wellen den Sand aufgeweicht haben, und werde leer.

10. Februar 2019

Manchmal muss ich in den sauren Apfel beißen. Aber ich hasse es, am Sonntag zu arbeiten.

9. Februar 2019

Ein Tag zum Faulenzen und Entspannen, zum Laufen und Lesen, zum Nichtstun und Kuscheln. So einen Tag braucht jeder zwischendurch. Und ich habe ihn mir heute gegönnt.

8. Februar 2019

Nach einem schreibfleißigen Tag, den Abend bei guter Musik, feinem Wein und in Gesellschaft eines der poetischsten Bücher zu verbringen, das ich je gelesen habe, ist Entspannung und Energietanken vom Feinsten.

7. Februar 2019

Das Schlafdefizit während der Skua-Tour macht sich gerade gewaltig bemerkbar. Müde ist dafür nur eine unzureichende Beschreibung. Ich könnte in manchen Momenten im Stehen einschlafen…

6. Februar 2019

Es fühlt sich gut an, wenn alles allmählich wieder eine Struktur bekommt, damit mein Kompass sich auf die nächsten Küstenkind-Abenteuer ausrichten kann. Denn von denen warten einige darauf, lebendig zu werden.

5. Februar 2019

Ich brauche eine Plan, Egon. Einen richtig guten. Einen, der das Chaos in meinem Kopf ordnet. Da ist einfach zu viel drin, was angedacht und durchdacht werden will. Aber im Moment überfordert mich das alles. Denn ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Das macht mich müde und lustlos. Dabei ist jedes einzelne Projekt es wert, damit anzufangen. Und darin liegt die Crux. Denn der Anfang ist immer das Schwerste.

4. Februar 2019

Schlemmerabend mit den Besten bei Tommy. Eines der wenigen Dinge, die ich in den vergangenen 14 Tagen vermisst habe. Und es ging wie immer um Geschichten und Fotos, um Kunst, um Ideen und Projekte, ums Reisen, um einzigartige Momente. Dazu feinen Wein und kulinarische Genüsse. Ich liebe das Leben!

3. Februar 2019

Ein neuer Pastor – jung, locker, aufgeschlossen. Mit seiner Art und seinen Worten hat er mich und meinen Geist gleich vom ersten Moment an neugierig gemacht. Genauso wie Alessandro Scarlatti mit seiner Musik mein Herz vom ersten Ton an erobert hat. Doch zwischen allem Gehörten und all den Harmonien, die uns Sangesverrückte heute wieder geeint haben, wandern meine Gedanken über ferne Meere und schneebedeckte Felshänge hin zu lieb gewonnene Sehnsuchtsorte.

2. Februar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

1. Februar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

31. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

30. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

29. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

28. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

27. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

26. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

25. Januar 2019

Heute gibt es wieder etwas „Abenteuerliches“ über meinen Tag zu lesen.

24. Januar 2019

Die Aufregung überschwemmt alles in mir. Sobald die Gedanken zum Meer wandern, kribbelt es wie verrückt in meinem Bauch. Noch einmal schlafen…

23. Januar 2019

Es passiert gerade so viel. Neue, spannende Küstenkind-Projekte. Schreibträume, die wahr werden. Ganz nebenbei verändert sich mein ganzes Leben, fängt in neuen Lebensräumen, mit neuen Ausblicken irgendwie auch wieder neu an – nach meinen Vorstellungen, meinen Träumen. Dazu steht ein großes Abenteuer an, das gewagt werden will, vor dem ich eine Heidenangst habe, in das ich hineinspringen muss, wenn ich es erleben will. Die einzigen Konstanten in allem aber bleiben das Meer und meine besten Freunde. Danke Christoph, Rebecca und Henry, dass es euch gibt.

22. Januar 2019

Langsam werde ich aufgeregt. Kann’s kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Die Gedanken kreisen ohnehin fast nur noch um das nächste Abenteuer. Denn das wird es!

21. Januar 2019

Manche Tage sind, obwohl angefüllt mit schönen Momenten, spannenden Zukunftsbildern, wundervollem Lachen, so anstrengend und kräftezehrend, dass ich mich am liebsten irgendwo verkrümeln und einkuscheln möchte.

20. Januar 2019

Gemeinsam musizieren in einer Gruppe gleichgesinnt verrückt-süchtiger Sänger. Auf einem Niveau, das Gänsehaut zeugt. Scarlatti wahrnehmen, atmen und in wundervollem Output zum Klingen bringen. Momente wieder und wieder erleben, erfühlen, genießen, die in der Aufführung nur einmal erlebt werden können. Über die vereinbarte Zeit hinaus, in den Harmonien und Klängen aufgehen, ja, das Vorwärtsschreiten der Minuten vergessen. Einzig der Moment des perfekten, gemeinsamen Zusammenklangs zählt. Unglaublich, was für eine Energie, was für eine Dynamik solch alte Kompositionen haben.

19. Januar 2019

Die Momente mit dir zählen zu den wichtigsten in meinem Leben. Auch wenn du immer wieder in deine eigene Welt entschwindest – einer Welt, zu der ich keinen Schlüssel besitze -, macht mich dein Lächeln, wenn du mich erkennst, zum glücklichsten Menschen. Ich weiß, dass es egoistisch ist, aber mir graut vor dem Tag, an dem du gehst.

18. Januar 2019

Was für ein Abend! Von skurril und gar nicht mein Ding bis in den Himmel des geistreichen Islay-Genusses – was für ein Spaß. Wenn Arbeit und Vergnügen sich die Hände reichen und die besten Freunde mit von der Partie sind.

17. Januar 2019

Ich bin vorfreudig, adrenalingeflutet, abenteuerpanisch… Denn nächste Woche geht es los das Wagnis Nordmeer. Es kribbelt überall und in meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken in schwindelerregenden Salti. Ängste überwinden, heißt, das Unbekannte wagen.

16. Januar 2019

Wenn die Vorstellung Bilder in die Zukunft malt.

15. Januar 2019

Ich bin aufgeregt wie ein Kind. Warum? Dafür gibt es gleich ein paar mehr Gründe. Und sie alle haben mit dem Wagnis außerhalb meiner Komfortzone zu tun, mit dem Neuen, dem Unbekannten, meinen Vorstellungen und Träumen, mit der Überwindung meiner Ängste und dem Wachsen daran.

14. Januar 2019

So viele Bilder, Eindrücke, Gefühle in mir. Und sie zerreißen mich. Das Neue, das bunte, unbekannte Bilder in meine Seele malt? Oder lieber das Alte, das ich so sehr liebe, an dem ich hänge? Veränderung – Ja/Nein? Ein Vielleicht steht nicht zur Auswahl.

13. Januar 2019

Ein Tag, der einfach an mir vorbei ging. Nicht ganz. Ein, zwei schöne Gespräche gab es darin. Und die waren diesen Tag wert.

12. Januar 2019

Ein neues Apfelkind ist heute in die Familie eingezogen. Eine echte Diva – mischt sie Charlie und Macs doch mächtig auf mit ihren Reizen und Vorzügen. Und ich kann beruhigt ins Nordmeer fahren. Diva hat genug Freiräume für stürmische Schnappschussanfälle und sie ist hoffentlich keine Frostbeule.

11. Januar 2019

Ein feines Abendessen in geselliger Runde füllt meinen Tag mit wundervollen Momenten. Dazu das Umsetzen eines Traumes – work in progress. Und ich verschwinde zufrieden in die Federn.

10. Januar 2019

Es kostet mich derzeit viel Kraft, gegen meinen inneren Schweinehund anzukämpfen und trotz seiner Einflüsterungen Laufen zu gehen. Das Gefühl im Nachhinein: glücklich und stolz.

9. Januar 2019

Echte Freundschaft ist eines der kostbarsten Dinge im Leben. Danke, dass es dich Herzensmenschen in meinem Leben gibt.

8. Januar 2019

Bei diesem tristen Grau bekomme ich Winterschlafsehnsucht. Ich bin so müde, dass ich hätte heute im Stehen und Gehen einschlafen können.

7. Januar 2019

Es ist, als habe etwas den schweren Deckel gelupft, der meine Gedanken so lange unter Verschluss gehalten. Jetzt sprudelt es nur so aus mir heraus. Ich komme kaum mit dem Schreiben nach, arbeite synchron an gleich mehreren Texten, switche zwischen ihnen mühelos hin und her, aufgeputscht von immer neuen Einfällen.

6. Januar 2019

Den Wind um die Nase spüren. Laufen, so weit die Beine tragen. Und beim Blick über die See von kommenden Sturmfahrten auf haushohen Wellen träumen. Adrenalin schießt durch meine Adern. Vorfreude. Und ein kleines bisschen Panik.

5. Januar 2019

Ich hab’s gewagt, habe angefangen, was längstens begonnen. Ich bin gespannt, ob und wie sich’s entwickelt.

4. Januar 2019

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, der einsamste Mensch auf der Welt zu sein. Es ist Utopie, daran zu glauben, dass es da irgendwo jemanden gibt, der mich spiegelt.

3. Januar 2019

Wenn man eine Vision hat, deren Verwirklichung aber hinauszögert. Ich glaube, ich habe Angst vor dem Erfolg. Oder dem Scheitern… Ansichtssache.

2. Januar 2019

Ich stehe am Strand und bin überwältigt von der Gewalt, die mir dort entgegen stürmt. Mitten im Orkan – mit klammen Fingern, schlotternden Beinen, klappernden Zähnen – wird mir bewusst, wie gering der Mensch angesichts einer solchen Naturkraft ist. Alles nimmt sie sich. Silvestermüll, riesige Partyzelte, den ganzen Strand. Und ich stehe und staune. Machtlos, dazu verdammt zuzuschauen. Das Meer rücktd eu
sichtbsrd den Horizont wieder gerade, holt von allzu hohen Flügen hinunter auf die Erde, setzt zurück an den richtigen Platz.

1. Januar 2019

Musik, ein Essen mit Freunden und die Sturmsee bei Nacht – Mit gleich drei für mich essenziellen Dingen das neue Jahr zu beginnen, ist ein guter Anfang.