Möwen am Strand © Sandra Grüning

22. Januar 2019

Langsam werde ich aufgeregt. Kann’s kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Die Gedanken kreisen ohnehin fast nur noch um das nächste Abenteuer. Denn das wird es!

21. Januar 2019

Manche Tage sind, obwohl angefüllt mit schönen Momenten, spannenden Zukunftsbildern, wundervollem Lachen, so anstrengend und kräftezehrend, dass ich mich am liebsten irgendwo verkrümeln und einkuscheln möchte.

20. Januar 2019

Gemeinsam musizieren in einer Gruppe gleichgesinnt verrückt-süchtiger Sänger. Auf einem Niveau, das Gänsehaut zeugt. Scarlatti wahrnehmen, atmen und in wundervollem Output zum Klingen bringen. Momente wieder und wieder erleben, erfühlen, genießen, die in der Aufführung nur einmal erlebt werden können. Über die vereinbarte Zeit hinaus, in den Harmonien und Klängen aufgehen, ja, das Vorwärtsschreiten der Minuten vergessen. Einzig der Moment des perfekten, gemeinsamen Zusammenklangs zählt. Unglaublich, was für eine Energie, was für eine Dynamik solch alte Kompositionen haben.

19. Januar 2019

Die Momente mit dir zählen zu den wichtigsten in meinem Leben. Auch wenn du immer wieder in deine eigene Welt entschwindest – einer Welt, zu der ich keinen Schlüssel besitze -, macht mich dein Lächeln, wenn du mich erkennst, zum glücklichsten Menschen. Ich weiß, dass es egoistisch ist, aber mir graut vor dem Tag, an dem du gehst.

18. Januar 2019

Was für ein Abend! Von skurril und gar nicht mein Ding bis in den Himmel des geistreichen Islay-Genusses – was für ein Spaß. Wenn Arbeit und Vergnügen sich die Hände reichen und die besten Freunde mit von der Partie sind.

17. Januar 2019

Ich bin vorfreudig, adrenalingeflutet, abenteuerpanisch… Denn nächste Woche geht es los das Wagnis Nordmeer. Es kribbelt überall und in meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken in schwindelerregenden Salti. Ängste überwinden, heißt, das Unbekannte wagen.

16. Januar 2019

Wenn die Vorstellung Bilder in die Zukunft malt.

15. Januar 2019

Ich bin aufgeregt wie ein Kind. Warum? Dafür gibt es gleich ein paar mehr Gründe. Und sie alle haben mit dem Wagnis außerhalb meiner Komfortzone zu tun, mit dem Neuen, dem Unbekannten, meinen Vorstellungen und Träumen, mit der Überwindung meiner Ängste und dem Wachsen daran.

14. Januar 2019

So viele Bilder, Eindrücke, Gefühle in mir. Und sie zerreißen mich. Das Neue, das bunte, unbekannte Bilder in meine Seele malt? Oder lieber das Alte, das ich so sehr liebe, an dem ich hänge? Veränderung – Ja/Nein? Ein Vielleicht steht nicht zur Auswahl.

13. Januar 2019

Ein Tag, der einfach an mir vorbei ging. Nicht ganz. Ein, zwei schöne Gespräche gab es darin. Und die waren diesen Tag wert.

12. Januar 2019

Ein neues Apfelkind ist heute in die Familie eingezogen. Eine echte Diva – mischt sie Charlie und Macs doch mächtig auf mit ihren Reizen und Vorzügen. Und ich kann beruhigt ins Nordmeer fahren. Diva hat genug Freiräume für stürmische Schnappschussanfälle und sie ist hoffentlich keine Frostbeule.

11. Januar 2019

Ein feines Abendessen in geselliger Runde füllt meinen Tag mit wundervollen Momenten. Dazu das Umsetzen eines Traumes – work in progress. Und ich verschwinde zufrieden in die Federn.

10. Januar 2019

Es kostet mich derzeit viel Kraft, gegen meinen inneren Schweinehund anzukämpfen und trotz seiner Einflüsterungen Laufen zu gehen. Das Gefühl im Nachhinein: glücklich und stolz.

9. Januar 2019

Echte Freundschaft ist eines der kostbarsten Dinge im Leben. Danke, dass es dich Herzensmenschen in meinem Leben gibt.

8. Januar 2019

Bei diesem tristen Grau bekomme ich Winterschlafsehnsucht. Ich bin so müde, dass ich hätte heute im Stehen und Gehen einschlafen können.

7. Januar 2019

Es ist, als habe etwas den schweren Deckel gelupft, der meine Gedanken so lange unter Verschluss gehalten. Jetzt sprudelt es nur so aus mir heraus. Ich komme kaum mit dem Schreiben nach, arbeite synchron an gleich mehreren Texten, switche zwischen ihnen mühelos hin und her, aufgeputscht von immer neuen Einfällen.

6. Januar 2019

Den Wind um die Nase spüren. Laufen, so weit die Beine tragen. Und beim Blick über die See von kommenden Sturmfahrten auf haushohen Wellen träumen. Adrenalin schießt durch meine Adern. Vorfreude. Und ein kleines bisschen Panik.

5. Januar 2019

Ich hab’s gewagt, habe angefangen, was längstens begonnen. Ich bin gespannt, ob und wie sich’s entwickelt.

4. Januar 2019

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, der einsamste Mensch auf der Welt zu sein. Es ist Utopie, daran zu glauben, dass es da irgendwo jemanden gibt, der mich spiegelt.

3. Januar 2019

Wenn man eine Vision hat, deren Verwirklichung aber hinauszögert. Ich glaube, ich habe Angst vor dem Erfolg. Oder dem Scheitern… Ansichtssache.

2. Januar 2019

Ich stehe am Strand und bin überwältigt von der Gewalt, die mir dort entgegen stürmt. Mitten im Orkan – mit klammen Fingern, schlotternden Beinen, klappernden Zähnen – wird mir bewusst, wie gering der Mensch angesichts einer solchen Naturkraft ist. Alles nimmt sie sich. Silvestermüll, riesige Partyzelte, den ganzen Strand. Und ich stehe und staune. Machtlos, dazu verdammt zuzuschauen. Das Meer rückt den Horizont wieder gerade, holt von allzu hohen Flügen hinunter auf die Erde, setzt zurück an den richtigen Platz.

1. Januar 2019

Musik, ein Essen mit Freunden und die Sturmsee bei Nacht – Mit gleich drei für mich essenziellen Dingen das neue Jahr zu beginnen, ist ein guter Anfang.