Tagessplitter

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 22. November 2017

Manchmal habe ich eine Sehnsucht ganz tief in mir. Nur leider nach den falschen Menschen. Nach denen, die mich gering schätzen; denen ich nicht gut genug bin, wie ich bin; denen, die auf meine Freundschaft keinen Wert legen. Warum ist das so? Zermartere ich mir das Hirn. Und plötzlich schickt mir jemand einen Dank über die Freude eines Urlaubsgrußes und es wird warm in mir. Manchmal bedarf es nur der kleinen Geste eines besonderen Menschen und das Glück ist in meinem Herzen.

21. November 2017

Ich liebe kreatives Essen. Gleich neun Gänge mit den besten Köchen dieser Insel zu erschlemmen und ihnen bei ihrer Leidenschaft zuzuschauen – was für ein himmlischer Genusstag!

20. November 2017

Mit jemandem über Träume, Wünsche, Ziele zu reden, der selbst ein wenig anders tickt als die Stechuhr-Nine-To-Five-Deutschen mit ihren vorgefertigten Meinungen, ihren vorgefertigten Leben, ist nicht nur sehr inspirierend, sondern motiviert mich, auf meinem Weg weiterzugehen und mich von meinen Ängsten und der Meinung anderer nicht ausbremsen zu lassen. Ich habe nur dieses eine Leben. Und das will ich ganz!

19. November 2017

Heute noch mal was „Abenteuerliches“.

18. November 2017

Heute mal wieder was „Abenteuerliches“.

17. November 2017

Heute mal wieder was „Abenteuerliches“.

16. November 2017

Heute mal wieder was „Abenteuerliches“.

15. November 2017

Drei Stunden Kunst – sehen, fühlen, inhalieren und darüber philosophieren. Ein Interview der besonderen Art, bei der ich die Welt und die Zeit und vor allem das Morgen völlig vergessen habe.

14. November 2017

Zeit mit Freunden zu verbringen, gehört zu den schönsten und bereicherndsten Genussmomenten im Leben. Was für ein wunderschöner Abend!

13. November 2017

Heute haben mich ein paar Menschen sehr geärgert. Es ist schwer, den Groll im Bauch nicht überkochen zu lassen. Obwohl ich gute Argumente habe, wünschte ich mir, solche Situationen ließen mich kalt und würden mich emotional nicht so aufregen.

12. November 2017

Schreiben, schreiben, den ganzen Tag schreiben. Und die Vorfreude kribbelt wie verrückt unter meiner Haut.

11. November 2017

Auspowern mit Freunden und anschließend den ganzen Tag faulenzen – mit Kuscheldecke, Wärmflasche, Tee und einem unvernünftig chaotischen Buch.

10. November 2017

Aufregung rauscht durch meine Adern. Es kribbelt so sehr, dass ich mich manchmal gar nicht konzentrieren kann. Da hilft weder Schreiben, noch Flirten, noch der Fernseher, den ich ausnahmsweise mal angeworfen habe.

9. November 2017

Ein Termin, der mich unglaublich viel Überwindung und Kraft gekostet hat, stand heute auf dem Plan. Manches dabei war sehr befreiend und schön. Anderes dagegen war unerfreulich und aufwühlend. Aber ich habe es gewagt und werde daran wachsen. Denn die heutigen Begegnungen haben mir gezeigt, wie glücklich ich bin, in dieser unglaublich oberflächlichen Welt nicht mehr drinzustecken. Es sind die schwierigen und steinigen Wege, die stärker machen und weiterbringen.

8. November 2017

Denkst du manchmal noch an das, was da einmal zwischen uns war? Als wir über Gott, die Welt und unser Innerstes philosophierten? Als die Luft zwischen uns brannte, nachdem wir uns wieder einmal verausgabt hatten und in der Ostsee Erfrischung suchten? Oder daran, dass unsere Fantasie wie elektrisiert knisterte, wenn wir uns gegenseitig unsere Sehnsüchte ausmalten? Manchmal steigen in meinem Kopf Bilder davon wie Seifenblasen auf, um dann in schillernden Regenbogenfarben zu zerplatzen.

7. November 2017

Ich habe so wundervoll von ihren faszinierenden Augen geträumt, dass meine Fantasie heute den ganzen Tag mit mir durchging.

6. November 2017

Vorfreude und Panik wechseln sich in meinem Herz ab. Denn das nächste Abenteuer wartet, rückt näher und näher. Ich träume davon – in der Nacht und am Tag. Male mir Orte aus, die ich nie zuvor gesehen. Es wird ein neuer, großer Sprung aus meiner Komfortzone heraus und mitten hinein in die Angst.

5. November 2017

Wenn jeder Ton dich trägt, jede Koloratur sich in dein Herz singt und die Menschen um dich, sich gegenseitig zu absoluter Harmonie anspornen – dann ist wieder Kammerchor-Probenzeit.

4. November 2017

Den Herbst genießen, stand heute auf der Agenda: Das Rascheln der Blätter unter meinen Füßen. Die Sonne, die durch bunt belaubte Bäume glitzert. Viel zu schnell schwindet ihr Licht in diesen Tagen und nimmt der Welt ihre Farben. Sehnsucht zerrt wie ein großer Hund an mir. Verfall und Abschied atme ich mit jedem meiner Schritte.

3. November 2017

Nach einem erfolgreichen Küstenkind-Tag mit den besten Freunden schlemmen – unbezahlbar.

2. November 2017

Ein absolut skurriler Tag. Darum heute mal so: Viel zu selten mache ich mir bewusst, mit was für einem wunderschönen Leben ich gesegnet bin, was für ein Glück ich jeden Tag wieder habe. Ich bin gesund, kann sehen, hören, schmecken und fühlen. Intensiver sogar als es die meisten Menschen können. Ich kann laufen, lachen, singen, Klavier spielen. Und jedes davon ganz und gar genießen, darin aufgehen. Ich lebe an einem der schönsten Flecken dieser Erde. Jeden Tag das Meer im Blick. Ich bin in einem Land zu Hause, in dem ich leben und lieben kann, wie und wen ich möchte. Ohne meine Homosexualität verstecken zu müssen. Ich habe meine eigene Textwerkstatt, das Küstenkind, in der ich das tun kann, was ich liebe: Schreiben. Ich kann jeden Tag so gestalten, wie ich es möchte. Ich habe wundervolle Freunde, die ich nicht gesucht und dennoch gefunden habe. Die wie kostbare Diamanten mein Leben bereichern. Sie in meinem Herzen zu tragen, gibt mir jeden Tag ein gutes und warmes Gefühl. Ich kann die ganze Welt bereisen und meinen Horizont weiter und weiter stecken. Und ich bin frei in all meinen Entscheidungen, all meinem Tun!
Das macht mich dankbar. Leider nicht jeden Tag. Doch zum Glück immer wieder.

1. November 2017

Der Austausch mit einer wundervollen Frau bringt mich an meine Grenzen. Vielleicht, weil sie es schafft, mich zu berühren und mir zu zeigen, wie dünnhäutig so ein Krebspanzer ist. Sie vermag die Welt in ähnlich intensiver Weise wahrzunehmen wie ich. Bei ihr wie bei mir muss alles durch das Herz.

31.  Oktober 2017

Musik – mein Leben ist voll von Musik. Denn sie ist mir lebensnotwendig; so wichtig wie das Schreiben. Sie berührt mich, erhebt mich, inspiriert mich. Ich nehme Musik physisch wahr, spüre ihre Kraft in jedem Takt, in jeder Note. Egal, ob beim Singen für ein wunderschönes Reformationsfest oder beim Klavierspiel, an dem ich eine ganz besondere Frau via Internet teilhaben lasse und die ich damit glücklich mache.

30. Oktober 2017

Ein paarmal habe ich mich in diesen wunderschönen Augen schon verloren. Und ein jedes Mal waren sie leise, ohne Nachhall wieder verschwunden. Doch nun gehen sie seit drei Tagen mit einem Lächeln durch meine Gedanken spazieren. Vielleicht hättest du mich besser nicht mit ihnen geküsst.

29. Oktober 2017

Herrlich wogenreich und gewaltig und wunderbar entspannend im Sturm zu stehen und sich die Gedankenwolken wegpusten zu lassen. Zuhause ist es doch am schönsten, im Wind zu stehen.

28. Oktober 2017

Was habe ich mich auf meine Insel und mein Zuhause gefreut! Denn dieser Tag war nicht meiner.

27. Oktober 2017

Echte Freundschaft kennt keine Grenzen, keine Distanz, keine Tabus. Egal ob in Rom, in der Toskana, in Basel oder in Berlin – wenn der beste Freund und ich uns in den Armen liegen, stundenlang über die Welt philosophieren und lachen, spielt das Wo keine Rolle. Es zählt nur dieser Moment, der mein Herz weit macht und die Erinnerung randvoll mit Bildern.

26. Oktober 2017

Freude und Vorfreude kribbeln durch meine Adern. Freude darüber, dass ich so viel Spaß mit meinem Küstenkind habe, Projekte abgeschlossen habe und neue anstehen. Und Vorfreude auf den morgigen Abend. Denn ich treffe meinen besten Freund in Berlin.

25. Oktober 2017

Quality time: Gutes Essen, guter Wein und ein gutes Gespräch. Das Leben genießen. Sich fallen lassen können, ohne die Angst, fallen gelassen zu werden. Ein Abend voller Lachen und Ausgelassenheit, Tiefe und Inspiration.

24. Oktober 2017

Ich muss nicht unbedingt gewinnen, aber ich muss ehrlich sein. Ich muss nicht unbedingt erfolgreich sein, aber ich muss nach dem Licht streben, das in mir ist. – Dieses Zitat von Abraham Lincoln habe ich heute von einer guten Freundin bekommen.
Gute Freunde, mit denen ich über alles reden kann, was mich bewegt, bedrückt, quält und antreibt, sind ein Geschenk des Himmels. Es gibt nicht viele echte Herzensmenschen auf dieser Welt; der Rest sind Oberflächenfernerliefen, sagt jene Zitierfreundin. Ich bin glücklich, echte Herzensmenschen in meinem Leben zu haben.

23. Oktober 2017

Nothing is absolute. Everything changes, everything moves, everything revolves, everything flies and goes away – wie wahr mein Seelenmensch Frida Kahlo…
Doch manche Dinge gehen tiefer, ziehen nicht einfach weiter, lassen viele Fragen offen und machen mich so traurig, dass ich Angst habe, daran zu zerbrechen.

22. Oktober 2017

Ein wunderschöner Nachmittagslauf mit wundervollen Menschen. Das hebelt selbst die schlimmsten Begleiterscheinungen aus – die eine wie die andere. Und anschließend mit einem fulminanten Abendbesuch die Zeit einfach vergessen.

21. Oktober 2017

Gute Freunde und neue Gesichter, ein berührender Film, Leckereien und Wein, Werkstattatmosphäre und jede Menge wunderbare Gespräche – mehr braucht es für einen schönen Abend nicht.

20. Oktober 2017

Wenn dir der Mensch, dem du deine ganze Seele anvertraut und den du einmal einen Herzensmenschen genannt hast, zu verstehen gibt, dass du ihm nicht einmal den Dreck unter den Fingernägeln wert bist, ist es, als würde man in einen nachtschwarzen Abgrund stürzen. Wie habe ich mich nur so sehr in einem Menschen täuschen können?

19. Oktober 2017

Unverändert schlecht.

18. Oktober 2017

Ich schaffe es nicht! Denn es fühlt sich falsch an. Nicht an mir ist es, diesen Schritt zu tun. Ich habe mir geschworen, mich nie wieder vor einem Menschen zu erniedrigen. Ich habe niemandem weh getan, niemanden eiskalt abserviert und damit gezeigt, wie wenig dieser Mensch mir bedeutet. Trotzdem auf diesen Menschen zuzugehen, wenn so gar kein Entgegenkommen da ist. Ich kann das nicht! Und das zerreißt mich und macht mich unglaublich traurig.

17. Oktober 2017

Wenn Begegnungen so tief gehen, dass sie sich in die Seele einbetten. Es ist so selten und darum um so wohl tuender, einen Menschen zu treffen, der ähnlich tickt und Gefühle genauso intensiv wahrnehmen kann wie ich.

16. Oktober 2017

Runterkommen. Einen Gang zurückschalten. Und einfach mal die Sonne auf der Haut genießen. Eine kleine Auszeit in wunderschöner Landschaft, Sonnenuntergangsromantik und einer Hirschsalami-Brotzeit zum Dahinschmelzen. Heute war ich der Alltagswelt auf wunderbare Weise entrückt.

15. Oktober 2017

Statt draußen den schönen, warmen Herbstsonnentag zu genießen, habe ich mir heute Arbeit verschrieben und mir damit mehr Frust als Lust bereitet. Und abgehalten von meinen quälenden Gedanken und Gefühlen hat es mich auch nicht.

14. Oktober 2017

Allein in dieser riesigen Halle zu sitzen mit ihrer bedrückenden Geschichte, die ich atmen kann, macht mir eine Gänsehaut. Und dann diese großartige Musik darin zu hören und zu spüren, da sie sich fast stofflich auf meine Haut und in meine Seele legt, ist ein Erlebnis, das mich nach den Tränen dieses Tages trägt und umfängt wie ein Mantel aus satten und zuweilen dröhnend lauten Klängen, die jeden Gedanken übertönen und auslöschen.

13. Oktober 2017

An manchen Tagen ist Musik mein ständiger Begleiter im Kopf, im Herzen, fließt durch meine Adern, erfüllt jede meiner Zellen. Die Stimme des großartigen Altisten Klaus Nomi verfolgt mich heute mit Purcell in jeder Sekunde und entführt meine Seele immer wieder in andere Welten: What power art thou, who from below | Hast made me rise unwillingly and slow |
From beds of everlasting snow…

12. Oktober 2017

Beim Klavierspielen die Welt vergessen. Augenblicke, in denen nur die Musik zählt und die Hingabe an sie.

11. Oktober 2017

Ein gutes Gefühl, bei einem Projekt einen großen Schritt weiterzukommen.

10. Oktober 2017

Ein Zuviel an Gefühlen will durch mich hindurch. Und alle auf einmal toben sie sich in mir aus. Längst tot geglaubte und taufrische. Alte, sinnentleerte Sehnsüchte und neue Träume und Hoffnungen. Deprimierende Gedanken über einen Streit und der drängende Wunsch nach Entspannung. Angst vor Ablehnung und Unverständnis. Und doch immer wieder Mut machende Visionen und Pläne und das Kribbeln von Glück unter meiner Haut. All das zur gleichen Zeit. Es ist, als zerisse meine Seele.

9. Oktober 2017

Mein Herz ist frei!

8. Oktober 2017

Ein Relax-Tag mit Waldspaziergang. Nur mit der Beute wollte es nicht gelingen. Sämtliche Steinpilzemporkömmlinge waren madig. Manchmal trügt ein schönes Äußeres über ein faules Innenleben.

7. Oktober 2017

Ich liebe feines Essen. Da kam dieser Abend gerade richtig: Ente, Sushi, Suppe, Eis. Und all das mit Kürbis zu wahrhaften Gourmetgängen gepimpt. Yummie! In der entspannten Atmosphäre eines nächtlichen Gewächshauses sind mir beim Kürbisschlemmerschlendern interessante Menschen über den Weg gelaufen. Darunter ein Feuerschlucker mit Funkenflugalarm. Denn der Austausch unser beider Ideen war durchaus zündend.

6. Oktober 2017

Ein sehr interessanter Abend mit wundervoller Klaviermusik und anregenden Gesprächen. Und ja, ich bin manchmal ganz gern unter Menschen; unter Menschen, die ich kenne, die sich freuen, mich zu sehen, mit denen ich mich austauschen kann. Das gibt mir das Gefühl lebendig zu sein, zu existieren. Nicht unsichtbar, wie ein Geist nur hinter dem Bildschirm zu leben.

5. Oktober 2017

Es ist schon skurril. Je schlechter es mir persönlich geht, um so besser arbeite ich. Bin kreativer, intuitiver, effizienter und meine Hirnwindungen laufen heiß beim Um-die-Ecke-denken. Doch wie lange halte ich das durch, bis es mich zerreißt? Denn der Kampf um das kleine bisschen Glücksgefühl am Tag kostet mich mehr Kraft als ich momentan habe.

4. Oktober 2017

Herzensmenschen, sie schauen mir in die Augen, durch die Maske hindurch, und spüren sofort, dass es mir nicht gut geht. Aufgefangen und verstanden werden, geliebt und wertgeschätzt – Wenn ein Sushi-Essen die Welt wieder ein Stück gerade rückt, die Dinge und mich erdet und für jede Menge Lachfalten sorgt.

3. Oktober 2017

Heute war alles Musik. An sich der Himmel auf Erden für mich. Doch das Konzert vom Usedomer Musikfestival hat mich gefordert. Es hat mich zum Kampf mit meinen Dämonen herausgefordert. Doch die anschließende Probe fürs Weihnachtsoratorium hat all das Ringen und Kämpfen vergessen gemacht. Aufgehen in Musik. Und alles drumherum wird unwichtig.

2. Oktober 2017

Ich bin glücklich! Glücklich, einen solchen Menschen meinen besten Freund nennen zu können. Was für ein schöner Abend! Gedanken, die sich immer wieder auf wunderbare Weise treffen und Herzen, die im gleichen Takt schlagen. Verstehen, auffangen, zuhören, lachen. Und diese eine Erkenntnis: Es gibt keine Zufälle. Und so ist die Zeit bis zum vom Schicksal eingefädelten Wiedersehen in Berlin Vorfreude pur.

1. Oktober 2017

Schnacken mit der besten Freundin mit Blick auf den spiegelglatten Wolgastsee und einem Gaumengenuss aus Rhabarber-Baiser und Chili-Schokolade – unbezahlbar glücklich machend.

30. September 2017

Ostseerauschen, Sand in den Schuhen, raschelnde Blätter und der Duft von Wald in der Nase. Und über allem ein grenzenlos blauer Himmel. Was für ein herrlich entspannter Spätsommertag!

29. September 2017

Ein Musikerlebnis der besonderen Art – inklusive gerissener Violinenseite, einem Buffet wie im Schlaraffenland und anregenden Gesprächen mit Menschen, die die Welt auf diese Insel bringen und mich von fremden Orten träumen lassen.

28. September 2017

Ein Kunstprojekt ist auf der Zielgeraden. Und das bedeutet: Meine Texte werden bald in einer Kirche hängen! Ich schwebe vor Glück.

27. September 2017

Es bleiben stets die selben Fragen. Vielleicht warst du ein Test für mich, mir zu zeigen, dass ich anderen Menschen besser nicht vertraue, sondern nur mir selbst. Dass ich noch nicht so weit bin, in mir noch viele Wunden nicht völlig verheilt sind, die wieder aufreißen können, wenn jemand respektlos damit umgeht.

26. September 2017

So ein Lachflash ist eines der schönsten Gefühle, die es gibt. Schon lange habe ich nicht mehr so gelacht. Mit Tränen und Bauchhalten und Anstecken der ganzen Truppe. Ich bin fest davon überzeugt, dass das absolut gesund ist. Schon, weil Herz und Seele vor Glück schweben.

25. September 2017

Abenteuer planen und mit ganz unterschiedlichen Menschen über Gott und die Welt philosophieren bis die auf dem Kopf steht, sind beides sehr aufmunternde Dinge.

24. September 2017

„Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ – Ich bin entsetzt, wie aktuell dieser Satz von Heinrich Heine gerade heute ist; an einem Tag, an dem Menschen gezeigt haben, wie wunderbar sie zusammen für etwas einstehen können. Über Ländergrenzen hinweg. Ich schaue auf diese Wahl und kann es kaum fassen, wie weit entfernt die Wähler dieser rechtsradikalen Partei von dem sind, für das Polen und Deutsche heute gemeinsam gelaufen sind.

23. September 2017

Dieser Abend hat mir wieder gezeigt, wie unwichtig manche Quälereien drumherum sind. Freunde und dieses Gefühl, gut aufgehoben zu sein, sind das, was zählt.

22. September 2017

Der Flug in den Norden ist gebucht. Jetzt gilt es! Das nächste Abenteuer ruft. Und ich bin sehr nervös und aufgeregt und gespannt.

21. September 2017

Den bändergedehnten Fuß zu schonen, gab’s heute Abend keinen Ausgang. Dafür habe ich mir neue Ziele gesteckt, die ich demnächst für mich entdecken möchte. Nordic dreams. Allein der Mut fehlte, gleich alles festzuzurren. Doch es kribbelt in meinen Adern.

20. September 2017

Eine neue Aufgabe hat mich heute so gefesselt und begeistert, dass ich darüber völlig die Zeit vergessen habe. Wundervoll!

19. September 2017

Auch wenn der Tag anstrengend und frustrierend war, eine Chorprobe fürs Weihnachtsoratorium hat meine Seele leicht gemacht und ihr ihre Flügel zurück geschenkt. Singen befreit von Traurigkeit und der Klammer um das Herz. Wenigstens für diese wunderbar kostbaren Momente, die ich in der Musik aufgehe.

18. September 2017

Heute fällt es mir schwer, etwas auszumachen, das meinen Tag geprägt hat. Vielleicht liegt es am eintönigen Dahinplätschern dieses Montags. Doch eines gehört auf jeden Fall in diesen Tag wie in fast jeden einzelnen meines Lebens hier. Während andere in ihren Pausen gegen Häuserwände starren, lasse ich mir zwischendurch meine Gedanken von der Ostseeluft ordentlich durchpusten.

17. September 2017

Wenn es wunderbar nach frischen Pilzen duftet. Spätsommer in meiner Küche. Ich liebe es, aus frischen Zutaten etwas zu zaubern, dass die Geschmacksnerven in den siebenten Himmel befördert. Sich Zeit nehmen für etwas Gutes. Fürs Kochen. Das Leben mit Genuss leben.

16. September 2017

Mein Herz krampft, als ich dich sehe. Gefangen in deiner eigenen Welt, will dir der Zugang zu mir nicht gelingen. Du erzählst wie ein Wasserfall von den Bildern in deinem Kopf. Zusammenhangslos. Wir sitzen in der Nachmittagssonne. Du hältst meine Hand. Dein einziger Halt ins Hier und Jetzt. Doch als ich die alten Lieder ansinge, die du so gut kennst, ist es da, das Leuchten in deinen Augen. Und deine Stimme folgt mir. Glücksmoment.

15. September 2017

Intensiv mit wundervollen Menschen an einem Kunst- und Textprojekt zu arbeiten und zu spüren, dass man daran wächst, ist ein motivierendes Gefühl. Heute hat die Sonne geschienen und ich habe sie endlich einmal wieder gefühlt.

14. September 2017

Ich wollte heute so vieles tun: schreiben, laufen, mich austauschen, lesen. Nichts von alledem habe ich getan. Es ging nicht. Ich hatte Blei in meinen Gedanken. Und ich fühle mich schlecht deswegen. Hätte ich mich zwingen sollen?

13. September 2017

Es ist Herbst geworden. Der Wind peitscht den Regen in Böen an meine Fenster. Und so unwirtlich wie es draußen ist, sieht es auch in mir aus. Die Traurigkeit, die in mir wie ein Herbststurm wütet – es ist ein unglaublicher Kampf, sie nicht vollends gewinnen zu lassen. Sie macht meine Tage dunkel und kalt.

12. September 2017

Es ist, als wäre mir ein Eispickel ins Herz gerammt und umgedreht worden. Früher habe ich mich nicht getraut zu sagen, wie ich mich fühle. Dafür habe ich einen hohen Preis bezahlen müssen. Ich habe hart für ein bisschen Selbstachtung gekämpft. Ich habe gelernt, zu sagen, wie sehr mir etwas weh tut. Doch wenn ich das jetzt tue, ist es noch schlimmer als vorher. Und ich werde dafür bestraft, zu mir gestanden zu haben. Ich weiß nicht mehr weiter.

11. September 2017

Für ein Küstenkind-Projekt in die Geschichte eintauchen und sie in Erzählungen und Anekdoten lebendig werden lassen. Unglaublich, was manch einer für Schätze in seinem Kopf hat. Da fängt mein Historikerherz an zu schlagen.

10. September 2017

Eine Nachricht, die mich schockiert hat, mich in meinen Grundfesten erschüttert, berührt bis ins Herz und mich gleichzeitig in Gedanken katapultiert hat, die ich selbst schon aus übergroßer Verzweiflung heraus gehegt, doch nie in die Tat umgesetzt habe. Vielleicht aus Feigheit. Vielleicht aus dem unbewussten Willen heraus, zu leben. Und ich bin glücklich darüber. Denn ich liebe dieses Leben. Auch wenn es an vielen Tagen ein harter Kampf gegen meine Dämonen und die Traurigkeit über manche Menschen ist. Und während ich diesen düsteren Gedanken nachhänge, wandert mein Blick aus dem Fenster, über das Meer bis an den Horizont. Unfassbar schön!

9. September 2017

Ich bin auf der Suche, dabei mich auszuprobieren, etwas Neues zu finden, das mich beseelt und antreibt. Und dann stehe ich vor diesem unglaublich intensiven und fesselnden Wegehaupt-Bild und jemand spricht meine Gedanken, meine Gefühle geradewegs aus. Seelentausch für einen kunst- und genussvollen Moment zwischen Raum und Zeit. Aufgehen im gleichen Empfinden für das endlose Olivgrün des Feldes, das nahtlos in den Himmel übergeht, für das Besondere, das Andersartige, Unpassende, in dem ich mich wiederfinde.

8. September 2017

Gedanken, die in Endlosschleife durch meinen Kopf kreisen, mich zermürben, quälen, mich wie in einem Sog mit sich reißen, dorthin, wo nur Dunkelheit ist. Ich habe keine Kraft mehr, sie zu erhellen. Bin zu müde. Und dann kommen zwei Herzensmenschen, reißen mich, ohne zu fragen, aus meiner Traurigkeit, durchlüften mein Herz und zeigen mir, dass es sich noch lohnt, dieses Leben. Dass nicht alles darin schlecht ist. Und tun mir einfach nur gut.

7. September 2017

Völlig aus der Bahn geworfen. Ich habe funktioniert wie eine ferngesteuerte Puppe. Ich musste raus! Bin gelaufen und gelaufen, bis ich endlich nichts mehr in mir gespürt habe und ich keine Tränen mehr hatte. Aber es hat nichts gebracht. So viel Falschheit und Verlogenheit tun verdammt weh.

6. September 2017

Wenn man nach einem schönen Abend nach Hause kommt und die Welt, an die man geglaubt und in die man vertraut hat, zusammenbricht wie ein Kartenhaus. Ehrlichkeit und Vertrauen sind für mich das Allerwichtigste. Es bricht mir das Herz, wenn jemand, den ich in meine Seele gelassen habe, das mit Füßen tritt. Das macht mich unglaublich traurig.

5. September 2017

Mich gegen die negativen und deprimierenden Stimmungen mancher Menschen zu behaupten und nicht davon anstecken oder runterziehen zu lassen, bedarf es eines ungeheuren Kraftaktes, viel Lachens mit wunderbar positiven und humorvollen Menschen und jeder Menge Meeresrauschen, das all den gehörten Müll mit hinausnimmt in die Weite.

4. September 2017

Heute war Shootingtag. Und bei einem der Shootings wurde sogar ich abgeschossen. Dabei gelingt es mir sonst gut, mich hinter der Kamera zu verstecken. Heute allerdings musste ich selbst posen. Und das liegt mir gar nicht. Aber als einer von vielen Botschaftern für das Greifswalder Kinderhospiz bin ich doch mal über meinen Riesenschatten gesprungen.

3. September 2017

Einen Tag lang nur faulenzen. Mit dem Kuss einer süßen Kaffeeschnute auf den Lippen im Strandkorb die Sonne genießen und neue Abenteuer planen.

2. September 2017

Was für ein Tag! Richtig auspowern beim Staffel-Marathon mit den Besten. Mit Fun und Action und Flügeln an den Füßen und der Seele. Und einem Geburtstagsonnenuntergangabendessen in romantischer Achterlandidylle. Schlemmen bis der Bauch platzt, lachen bis selbiger gehalten werden muss und träumen von künftigen Schlemmerattacken.

1. September 2017

„Aber für mich ist die Einsamkeit überall, und es ist verrückt, sie in der Einöde mehr zu suchen als anderswo.“ – Trotz des Trubels, der derzeit mein Leben bunt macht, trotz der unzähligen Bilder und Erinnerungen an Erlebtes, das mich hat wachsen lassen, trotz der Küstenkind-Erfolge, trotz der vielen inspirierenden Begegnungen und Gespräche, trotz der Leichtigkeit manch erregender Freundschaften, trotz all dem, trifft mich dieser Satz von George Sand mitten ins Mark und macht mir sehr deutlich, was mir fehlt.

31. August 2017

Sich den ganzen Tag auf dieses eine Gefühl freuen, dieses Freiheitsgefühl, das sich einstellt, wenn der Puls höher schlägt, der Blick über weite Landschaften bis aufs Haff hinaus wandert und der Boden unter den Füßen davoneilt. Neben mir ein Herzensmensch, der die gleiche unbändige Lust verspürt. Lauflustmomente im Zweierpack.

30. August 2017

Wenn etwas unverschuldet gründlich schief läuft und man sich über die Unzuverlässigkeit, die Inkompetenz, ja die Beschränktheit mancher Menschen maßlos ärgert. Ich mag es nicht, von anderen abhängig zu sein. Man wird immer enttäuscht! Doch genauso ärgerlich ist es, wenn so etwas die kleinen Wunder dieses Tages verdunkelt. Harte Überzeugungsarbeit, das nicht zuzulassen.

29. August 2017

Erfüllt mit wunderbaren Sonnenuntergangsostseebildern, gekugelt von kulinarischen Sushi-Höhenflügen und jeder Menge Lachen, geliebt und umfangen von zwei Herzensmenschen – heute wird meine Seele in kunterbunte Träume entgleiten. Das Leben ist schön!

28. August 2017

Heute wurde ich wahrlich umschwärmt. Umschwärmt von hunderttausenden Bienen. Einmal wieder in einen viel zu großen Anzug gesteckt, war ich diesen Wesen bis auf wenige Zentimeter so nah, dass ich permanent Gänsehaut hatte. Eine unglaublich spannende Erfahrung.

27. August 2017

Ausgepowert, aber glücklich. Denn ich hatte einen wunderbaren Nachmittag mit Freunden und dem Schwesterherz mit Mann in traumhafter Achterwasserlandschaft.

26. August 2017

Illuminated Waterworks – ein absolut grandioses Konzert in der Kraftwerkshalle von Peenemünde. Das Baltic Sea Philharmonic, großartige Kompositionen, Soundkunst und Lichtinstallationen. Solch ein Konzert habe ich noch nie erlebt! Beseelt. Mitgerissen. Hingerissen. Glücklich. Getragen. Berührt. Beflügelt. Oder einfach nur: Gänsehautmomente pur.

25. August 2017

Musik, die über weite Klanglandschaften meine Seele auf eine Reise entführt. Die Bilder dieses Abends nehme ich mit in meine Träume. Diese und jenes von deinem Gesicht in meinen Händen.

24. August 2017

Den Moment leben – ganz und gar. Nichts ist wirklich wichtig. Nur das Hier und Jetzt. Heute Abend auf dem Achterwasser auf diesem wunderschönen, weißen Segelschoner hätte die Welt untergehen können. Für diese Momente ist das Leben da. Wenn durch die Adern pures Glück fließt.

23. August 2017

Ruhe atmen. Kraft tanken. Und einfach mal die Schönheit meiner Heimat im Nichtstun genießen. Vom Wasser aus Wege entdecken, die wenig gekannt sind. Und Eindrücke sammeln, die meine Seele dort berühren, wo der Verstand nicht hingreifen kann. Die nur das Herz erfühlt.

22. August 2017

Tausend Diamanten glitzern über das Achterwasser, verleihen diesem Abend lichten Reichtum. Umso schöner, sich in diesen Moment und in Arme fallenlassen zu können, die Geborgenheit schenken. Glücksmoment.

21. August 2017

Ein Treffen, das sich als unerwartet kurzweilig und interessant herausgestellt hat, lehrt mich einmal mehr, mit Vorurteilen vorsichtig zu sein.

20. August 2017

Wenn ein hasserfüllter Brief die eigene Welt kurzzeitig ins Wanken bringt. Gut, dass es Herzensmenschen gibt, die einem den Kopf und die Welt drumherum wieder gerade rücken.

19. August 2017

Sand auf deiner Haut. Und ich spüre und schmecke wie das Leben darunter pulsiert. Genussmoment.

18. August 2017

Mit den besten Freunden in der Lieblingsweinbar bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt schnacken. Schön, wieder zuhause zu sein.

17. August 2017

Eine Ausfahrt am frühen Morgen mit einem Fischer auf die Ostsee raus zum Netzeeinholen – made my day. Eine Herausforderung für mich Angsthasen, ein Abenteuer, ein wunderschönes Gespräch, ein Erlebnis, das wir beide wohl nicht jeden Tag haben. Dazu Sonne, ein absolut schönes Panorama von Bansin, Stille, zappelnde Fische und ich in viel zu großen Ölhosen. Sicher ein Bild für die Götter. Ich bin den ganzen Tag nur am Grinsen. Yes! Meine Berufung ist nicht nur Leidenschaft. Sie macht ungeheuer viel Freude. Lebensfreude!

16. August 2017

Arbeiten am Strand! Es gibt nur wenig Schöneres. Vielleicht die wunderbar weichen Lippen einer Frau, die nach Kaffee schmecken und mich trunken machen wie vom Wein. Das ist definitiv noch ein kleines bisschen schöner.

15. August 2017

Jetzt bin ich vollends wieder im Küstenkindtexten angekommen. Das ist gut. Denn es gibt meinem Kopf und meiner Seele Zeit, die vielen Erlebnisse zu ordnen und abzuspeichern und von manch intensivem Moment, Abstand zu gewinnen. Und die Küstenkind-Projekte machen wieder unglaublich viel Spaß!

14. August 2017

Ich habe einen ganz schlimmen Kater. Einen Erinnerungskater. Ich sitze am Wasser, glücklich, es wieder zu haben, und mir laufen die Tränen. Denn es sind zu viele, einfach viel zu viele Bilder, Eindrücke, Erlebnisse, intensive Momente, die plötzlich aufploppen wie Seifenblasen und sich in mir austoben. Ich habe die Kontrolle verloren. Und verloren sitze ich am Strand und weiß nicht, wohin mit all den Gefühlen. Und plötzlich schreibt mir der Herzensmensch aus dem fernen Bern, dass es ihr ganz genauso geht.

13. August 2017

Zuhause! Die Luft, das nächtliche Rauschen, der Sand zwischen den Fingern – so vertraut, so sehr vermisst. Doch auch, wenn ich mich unendlich freue, wieder Weite in mir zu spüren und mein eigenes Reich um mich, macht es mich traurig, zu wissen, dass die so lang ersehnten Tage nun vorbei sind, der letzte Wein mit dem besten Freund auf den Basler Rheintreppen getrunken ist und Menschen, die ich liebe, wieder unendlich weit weg sind. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen. Mein Herz hängt hinterher.

12. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

11. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

10. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

9. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

8. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

7. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

6. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

5. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

4. August  2017

Heute mal „Abenteuerliches“

3. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

2. August 2017

Heute mal „Abenteuerliches“

1. August 2017

Ein Mann, der über und über mit Fähnchen aus der ganzen Welt gespickt auf einem Fahrrad, das Musik macht, laut singend durch die Straßen schwankt, ein Sushi-Tempel, bei dem der japanische Service bei der Bestellung sagt: Dit war’s? Bring ick Ihnen in eener Minute!, ein Waschbecken, das der Architekt des Hotels aus der Puppenstube entwendet haben muss – das geht nur in Berlin. Ein wunderbarer Start in ein wunderbares Abenteuer.

31. Juli 2017

Auf weichen Lippen Abschied feiern. Versinken im Rausch der Endorphine. Während die Fantasie schon mehr als 1300 Kilometer weit weg in antiken Gassen spazieren geht. Morgen geht es los, das Abenteuer. Und mein Magen tanzt Polka.

30. Juli 2017

Beim Italienischlernen am Strand einschlafen, rächt sich spätestens am Abend. Ein gekochter Hummer würde vor Neid erblassen, wenn er mich sähe. Aber Herzensmensch sei Dank, gibt’s frischen Quark aus dem Kühlschrank auf die sonnenübertankte Haut.

29. Juli 2017

Nach einer Nacht voll fliegender Träume einen entspannten Tag lang faulenzen und noch mehr träumen vom la dolce vita des nächsten Abenteuers.

28. Juli 2017

Aaaaaaaaah… Ich habe es getan! Ich bin vom Himmel gefallen. Schon wieder!! Momente, die ich nie wieder vergesse. 3000 Meter nur Luft unter mir und ein Gefühl… zwischen Todesangst und absoluter Euphorie. Unbeschreiblich! Toll!

27. Juli 2017

Wenn ein ganzer Tag nur frustriert. Weil Dinge schief laufen. Weil Dinge anders laufen als erwartet. Weil sich dem eigenen Plan eine höhere Macht entgegenstellt. Und dann dieses Sommergewitter am Abend. Versöhnung mit dem missratenen Tag. Denn ich liebe es, wenn es blitzt und ohrenbetäubend kracht. Ich liebe das Rauschen des Regens und das unter der Kuscheldeckelauschen.

26. Juli 2016

Trotz wunderbar auspowerndem und reizvollem Ablenkungsmanöver am Schwarzen Herz kam das Bewusstsein und die damit einhergehende Panik unter der Dusche wie ein Tritt in den Magen. Morgen springe ich aus dem Flugzeug!!!

25. Juli 2017

Ich liebe es, wenn die Ostsee so wild ist und ich mich mit aller Kraft in den Wind legen muss, wenn Wellen Schaumkämme tragen und das Tosen ohrenbetäubend ist. Dann wird mir bewusst, wie klein meine Ängste und Sorgen sind und wie unwichtig und sinnlos so manche Wut, so mancher Groll ist. Und ich wünsche mir, ich könnte wie eine Möwe auf dem Wind reiten.

24. Juli 2017

Einmal die ganze Hose mit Ostseewasser taufen, nur für ein kleines Video. Passt! Anderthalb Stunden im Stau stehen für eine Begegnung. Passt! Gestern erst gesehen und dennoch telefonieren, nur um die Stimme eines besonderen Menschen noch einmal zu hören. Passt!

23. Juli 2017

Mein Leben ist unbeschreiblich schön und reich. Reich an wundervollen Menschen, bei denen ich mich angenommen und aufgehoben fühle und deren Liebe ich immer wieder spüre, und reich an wundervollen Erlebnissen wie dem heutigen Laufmützenlauf.

22. Juli 2017

Zu wissen, dass diese innigen Momente endlich sind, dass du nicht ewig lebst, um mir so nah wie heute zu sein, macht mir diese Augenblicke umso kostbarer. Auch wenn ich es kaum ertragen kann, deine eingefallenen Wangen zu streicheln, deine knöcherne Hand zu halten. Doch dann blitzt der Schalk in deinen Augen auf und du küsst noch immer so gern. Jedes Lachen, jedes Erkennen, jedes Teilnehmen am Jetzt ist eingebettet in meine Seele. Herzensmensch!

21. Juli 2017

Lachen bis der Bauch weh tut, küssen und berühren bis der Kopf sich vor lauter Sinnenrausch dreht und wohlfühlen in der wunderbar anregenden Begegnung mit einem Kurzzeitnachbarinnenpaar aus Zürich. All das macht mein Leben gerade reich und gibt ihm die Weite und Tiefe, nach der ich mich sehne.

20. Juli 2017

Mit der besten Freundin über Gott und die Welt und alle Kleinigkeiten dazwischen philosophieren, gehört zu den schönsten Dingen im Leben. Genauso wie der Duft einer unglaublich anziehenden Frau, die meine Fantasie beflügelt.

19. Juli 2017

Immer wieder, vor allem in den stillen Momenten wird mir bewusst, welch ein Abenteuer in zwei Wochen auf mich wartet. Dann wird mir schwindelig und mein Herz fängt an zu rasen. Schlägt bis zum Hals vor Aufregung und Vorfreude.

18. Juli 2017

Etwas voranbringen. Erschaffen. Kreieren. All das erfüllt mich gerade sehr. Und doch gibt es eine Kraft, die stärker ist als alle meine Gedanken. Eine Kraft, die den freien Willen aushebelt, die Fantasie lenkt: Es ist das Begehren.

17. Juli 2017

An manchen Tagen strahlt man etwas aus, das andere Menschen unweigerlich zum Strahlen bringt, sie wie ein Magnet anzieht und öffnet. Ich liebe solche Tage. Denn sie sind dafür gemacht, Menschen in die Seele zu schauen und ihnen Vertrauen, Zärtlichkeit und Liebe zurückzugeben.

16. Juli 2017

Ein Sonntag voller Arbeit und Regen. Da bleibt mir nur die Flucht in meine Träume und in kulinarische Sushi-Himmel.

15. Juli 2017

Von der Garten- zur Hafenidylle: Interessante Gespräche, Menschen, Begegnungen. Das Leben ist schön. Ganz besonders auf diesem Fleckchen Erde.

14. Juli 2017

Meine Lieblingsbeschäftigung? Küssen! Küssen! Küssen!

13. Juli 2017

Wenn das Küstenkind durch wundervolle Projekte Flügel bekommt und man den Plausch mit der besten Freundin sogar noch als Arbeit bezeichnen darf… Läuft! Und ich genieße das total.

12. Juli 2017

Heute bin ich im Fluss. Zu sehen, wie sich das Küstenkind entwickelt und immer neue Wege geht, ist Motivation pur. Das Ticken des Regens gegen die Fensterscheiben und die unbändige Vorfreude auf das Italien-Abenteuer, die durch meine Adern kribbelt, tun ihr übriges.

11. Juli 2017

Trotz Blumengeschenk und hauchzarter Verführung, die meine Seele für einen wunderbaren Moment zum Schnurren gebracht hat, blieb mein Herz heute schwer und mein Bauch voller Traurigkeit. Ich weiß, dass diese Tage genauso zum Leben gehören wie die schönen. Aber sie erfordern so unsagbar viel Kraft, so viel Kampf.

10. Juli 2017

Ein Tag mit so vielen kleinen, wundervollen Momenten angefüllt: Sonne auf Glitzerwasser, Freiheit atmen, ein Kuss auf nackte Haut, heikle Situationen meistern, texten und Pläne schmieden und ganz wichtig: Träumen!!! Von großen Abenteuern, die mir bevor stehen.

9. Juli 2017

Endlich mal wieder Faulenzen – auf rosarotem Bademantelhimmel sonnige Ostseeweite tanken und anschließend Grillluft schnuppern in der elterlichen Gartenidylle. Nichtstun kann verdammt anstrengend sein.

8. Juli 2017

Nicht jeder Tag ist ein Super-Tag. Leider. Und manche Dinge sind schwerer zu verdauen als andere. Gerade, wenn sie nicht in der eigenen Macht liegen. Doch zum Glück gibt es Menschen in meinem Leben, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Trotzdem.

7. Juli 2017

Wie war das doch gleich mit dieser Erholung? Ich fürchte, 12-Kilometer-Läufe gehören nicht in die Kategorie Krafttanken. Aber auch, wenn mir jetzt jeder Muskel schmerzt und streikt, war es wunderbares Abschalten und Gutfühlen und absolut lohnenswert. Und das nicht nur wegen des samtweichen Abschlusses.

6. Juli 2017

Heute hat mich das Alter voll erwischt. Mit Muskelkater in jeder Faser meines Körpers schleiche ich vom Auf und Ab meines 14 Kilometer langen Spazierganges über die Nachbarinsel Rügen wie eine Hundertjährige durch das Heute. Einmal ganz abgesehen von einer ausgeprägten und beinahe ausufernden Hundemüdigkeit, die nicht nur in meinen Augen brennt. Wundervolle Tage wie der gestrige brauchen viel Energie. Auch wenn sie sie hundertfach zurückgeben. Ich bin unsagbar dankbar für diesen Tag in meinem Leben!

5. Juli 2017

Oh happy day! Oh happy birthday! Die Fähre genommen. Und ausgebüxt. Nach Rügen. Einfach so. Ich war an der Steilküste und in Baumwipfeln unterwegs, saß bei feinem Freustil-Food und wunderbarem Plausch und bin zerschmolzen vor Genuss. Ich habe mir etwas gegönnt. Denn ich habe mir Zeit genommen. Me-time at it’s best – hat es heute ein Herzensmensch genannt. Wie wahr!

4. Juli 2017

Geburtstage… Sie machen nicht auf einen Schlag älter. Sie machen nur bewusst, wie schnell die Zeit vergeht und decken auf die Träume im Herzen. Früher hatte ich Angst vor Geburtstagen. Angst davor, der Welt nicht gerecht werden zu können. Heute freue ich mich auf meinen morgigen. Denn in mir rauscht die Vorfreude wie das Meer, nur mir selbst gerecht zu sein. Ich habe so viel erreicht in meinem vergangenen Lebensjahr. Habe meine Träume zum Leben erweckt. Und ich habe Lust auf mehr davon. Viel mehr!

3. Juli 2017

Wenn man sich das Hirn über einen Text zermartert, weil die Gedanken sich einfach nicht in die passenden Worte kleiden wollen. Zum Glück gibt es Freunde, die gerade dann des Wegs vorüberfahren, wenn man in Frust abgleiten möchte.

2. Juli 2017

Abends am Strand den Kopf leer schauen und von kommenden Erlebnissen träumen. Und im Bauch breitet sich kribblige Vorfreude auf Mittwoch aus.

1. Juli 2017

Da gibt es diesen einen, besonderen Menschen, bei deren Kuss mein Herz höher schlägt, die mich trotz fremder Sprache zum Lachen bringt, von der ich meine Augen nicht lassen kann. Und ich wünschte mir, ich wäre mutiger.

30. Juni 2017

Ein historischer Tag: Die Ehe ist für alle da – egal ob hetero oder homo. Mich macht das glücklich! Denn es geht dabei nicht um die Frage, ob die Ehe eine überholte Institution ist, sondern darum, dass sich jede und jeder für diese Form der Partnerschaft entscheiden kann und vor dem Gesetz gleich behandelt wird. Schließlich propagieren wir im Grundgesetz, dass alle Menschen gleich sind. Nur waren in Sachen Ehe heterosexuelle Paare bislang gleicher als homosexuelle. Das wurde jetzt zum Glück korrigiert. Zeit wurde es!

29. Juni 2017

Anne, Du Herzensmensch, hast mir heute meinen Tag versüßt. Mit wundervollen Worten und Texten, Lachen und Gesprächen. Solche Tage machen mein Leben reich und mich glücklich!

28. Juni 2017

Der innere Schweinehund war heute riesig. Und das ärgert mich maßlos. Denn ich konnte mich nicht aufraffen, ihn zu bezwingen.

27. Juni 2017

Eine süße Überraschung heute morgen auf meiner Tastatur made my day. Leicht und beflügelt und mit einem Lachen hat mich das kleine Wunder bis zum Abend, bis hin zu Musik und Wein, getragen.

26. Juni 2017

Mittsommer – und das Farbenmeer am Horizont entführt mein Herz in sehnsuchtsbunte Träume. Ich habe Sehnsucht nach Dir. Und wünschte sehnlichst, es wäre nicht so.

25. Juni 2017

Hundemüde bin ich heute von so viel Musik, Laufen und Begegnungen. Und so vielen kontroversen Gefühlen in mir. Ablenkung, um mich ihnen nicht stellen zu müssen? Zum Teil ja.

24. Juni 2017

Es ist vollbracht, das erste der beiden Vivaldi-Werke. Für diese Momente lebe ich, in denen ich die Zeit vergesse und mich in der Musik vollkommen auflöse. Dann bin ich bis in die Haarspitzen nur noch Gefühl.

23. Juni 2017

Da ist sie wieder, diese unbändige Vorfreude, das Aufgehen in der Musik. Mein Leben ist derzeit ausgefüllt, angefüllt bis oben hin mit wunderschönen Momenten und ungeahnt interessanten Begegnungen.

22. Juni 2017

Dafür sind Freunde da… Fürs Ankommen und Angenommenwerden. Bei ihnen spielt es keine Rolle, dass ich Frauen liebe, dass ich durch die Hölle gegangen bin, dass ich anders bin. Denn sie sagen und zeigen mir mit jeder ihrer Gesten, in jedem Moment: Wir lieben Dich! Du bist genau richtig, so wie Du bist – mit all deinen Gefühlen, all deinen Gedanken! Es ist ein Geben und Nehmen. Denn nichts anderes empfinde ich für sie.

21. Juni 2017

Das eigene Handeln reflektieren und meinen perfektionistischen Anspruch an mich in Relation zu dem setzen, was gut tut und gesund ist, ist immer wieder ein hartes Stück Arbeit. Zum Glück habe ich wunderbare Hilfe, die mich erst dann in die Freiheit entlassen will, wenn ich so sehr in mir ruhe, dass mich meine Vergangenheit nicht mehr verletzen kann.

20. Juni 2017

Ein nächtliches Gespräch, das Augen öffnet und alten Wunden ein Pflaster auflegt. Verstanden und angenommen zu werden, von jemandem, den ich im Grunde gar nicht kenne – ein heilsames Gefühl. Und ein befreiendes dazu.

19. Juni 2017

Ein langer Lauf nach einem heißen und vollgepackten Tag lässt alle Gedanken auf der Strecke und macht mich trotz bleischwerer Beine federleicht.

18. Juni 2017

Die Momente sammeln, um die Ewigkeit im Herzen zu tragen. Ich bin ein vom Glück und von Gott geküsster Mensch. Ich habe so viele kleine und große Wunder an diesem Wochenende erlebt: Musik, die die unterschiedlichsten Menschen miteinander verbindet und erhebt, wundervolle Begegnungen und Wiedersehen, eine bewegende Predigt von Anne, Kennenlernen, Gehaltenwerden, Sonnetanken, Geschwisterliebe im Überfluss, Unbeschwertheit und Gaumengenuss und den kitschig honigsüßesten Sonnenuntergang.

17. Juni 2017

Der Geburtstag eines ganz besonderen Menschen – Was für ein unglaublich schöner Tag! Musik, die meine Seele berührt. Menschen, die begeistern, anrühren, zum Lachen bringen, die etwas auf die Beine stellen, Liebe freigiebig und bedingungslos schenken. Und morgen wird dieses wunderbare Fest noch mit einem Konzert, bei dem ich mitwirke, gekrönt.

16. Juni 2017

Um einem besonderen Menschen eine Freude zu machen, habe ich heute geschaffen und kreiert, reflektiert, geschrieben und gebastelt und dabei wunderschöne Erinnerungen zu Tage gefördert. Ich freue mich auf einen schönen Tag. Mit Freunden und wundervoller Musik.

15. Juni 2017

Ich mutiere gerade zur Textspuckmaschine. Damit ich mich dem Texten jedoch intensiver widmen kann, muss sich etwas ändern! Sonst bin ich irgendwann völlig ausgebrannt. Ich brauche einen guten Rat, der mir hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.

14. Juni 2017

Ein im Vorhinein als schwierig befürchteter Termin entpuppt sich als berührendes Erlebnis. Ich bin immer wieder beeindruckt von Menschen, die sich für diejenigen, bei denen die Gesellschaft nur zu gern wegsieht, mit ganzem Herzen einsetzen und sich für sie aufopfern.

13. Juni 2017

Ich bin verliebt in dieses Leben… In das Rauschen der Bäume im Wind. In die Weite der Ostsee. Die Farben des Abends. In meine Arbeit als Texterin. In den Austausch mit den Menschen, die ich dabei kennen lerne. In die Musik Vivaldis. Und in das Pulsieren dieser unbändigen Freude in meinen Adern.

12. Juni 2017

Ich war heute unglaublich fleißig und ausgefüllt, angefüllt mit Komplimenten für meine Arbeit. Doch abends, wenn alles zur Ruhe kommt, kommt die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach dem einen Menschen, bei dem ich mich fallen lassen kann und aufgefangen werde.

11. Juni 2017

Mein Kopf schwirrt heute vor lauter Arbeitsgedanken. Selbst während eines kurzen Weiteatmens am Strand blieb er tief im Gedankensumpf stecken. Doch leicht ist mein Herz dagegen heute. Denn ein Riesenstein wurde mir davon genommen.

10. Juni 2017

Heute war Musik in meinem Tag. Vivaldi am Morgen. Bach am Nachmittag. Und Jazz am Abend. Ein wundervoller Tag.

9. Juni 2017

Ich bin heute früh schon mit einem wunderbaren Gefühl aufgewacht. Doch ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass gute Texte so gefragt sind und ich förmlich mit Aufträgen überrannt werde. Ich bin einfach nur perplex und sehr glücklich, dass Menschen mit Herz und Know-how geschriebene Texte schätzen. Für mich heißt das jetzt: Gute Planung ist alles. Grins!!!

8. Juni 2017

Traurigkeit legt sich heute auf meinen Tag: Warum entschwinden manche Menschen aus meinem Leben so einfach, obwohl sie einmal Herzensmenschen waren? Habe ich mich in meinem Gefühl für diesen Menschen so sehr geirrt?

7. Juni 2017

Wenn Freunde Familie werden. Mit ihnen zu singen und zu musizieren und sich dabei von einem ganz besonderen Menschen in seiner Begeisterung mitreißen zu lassen, ist ein glücklich machendes Gefühl. Dieses Geburtstagskonzert wird großartig!

6. Juni 2017

Ungewohnte Einblicke ins Ahlbecker Luxuswohnen – Ein wunderschöner Auftrag verleiht mir gerade Flügel. Auch, weil ich damit einen Partner gewinne, über dessen Zusammenarbeit ich mich sehr freue.

Nachtrag:

Ein zufälliges Kennenlernen wird zu einer unvorhersehbaren Konfrontation mit einem Menschen, den ich aus meinem Leben verbannt habe. Es ist wie das Öffnen der Büxe der Pandora. So viele zwiespältige Gefühle wühlen plötzlich meine Seele auf und drohen, mich aus der Bahn zu werfen.

5. Juni 2017

Am Ende eines aufregenden Tages legt sich Zufriedenheit und Glück in meine Seele. Und mein Herz schlägt Purzelbäume. Denn ich habe es gewagt, bin über meinen Schatten gesprungen, aus der Komfortzone heraus, mitten hinein in eine Lesung meiner Gedankensplitter. Yes!

4. Juni 2017

Bei diesem Schietwetter sind couching mit den Texten von morgen und das Erinnern an ein wunderschönes Kompliment vom Morgen die besten Beschäftigungen.

3. Juni 2017

Smalltalk ist nicht meins. Ich entwickle allmählich einen wahren Horror dagegen. Doch mit einer wundervollen Frau ohne Smalltalk-Umwege über das reden, was uns beide wirklich bewegt und antreibt – made my day.

2. Juni 2017

Von einem extrem anstrengenden und kniffligen Auftrag und einem wunderbar sonnigen Nachmittag am Meer bin ich heute so richtig groggy und bettselig.

1. Juni 2017

Ich werde allmählich nervös. Die Vorbereitungen für meine erste Lesung laufen. Ich darf gar nicht daran denken, dass ich vor so vielen Menschen meine eigenen Texte zum Besten gebe. Plötzlich hält keiner meiner Gedankensplitter dem Prädikat „öffentlich vorlesen“ mehr stand.

31. Mai 2017

Einen Strandkorb habe ich mir heute zum Büro erkoren. Sonne, Meeresrauschen und Texten – das passt. Genauso wie die Aussicht mit einem tollen Partner zusammenarbeiten zu können.

30. Mai 2017

Nach 13 Kilometern Fußmarsch ein wenig fußlahm von dieser wunderschönen und geschichtsträchtigen Stadt sitze ich in einem Café meiner Fasson mitten im Holländischen Viertel und grinse. Rundum glücklich und sans souci. Der olle Fritz hat es mir heute besonders angetan. Oder eher der kleine Flirt in überladenen Rokokosälen? Fest steht auf alle Fälle: Breakbeat-Freaks made my day! Das erste Mal seit fast 30 Jahren in dieser Stadt. Und ich bin ein bisschen verliebt. Bis über beide Ohren… ist dieser Tag gelungen.

29. Mai 2017

Yes! Läuft! Interessante Gespräche stellen interessante Projekte in Aussicht. Und zum Runterkommen und Erden gab’s Ostseewind, Fotos im Meer, entspanntes Plaudern mit besten Freunden und wunderbare Gedanken in weizenblond.

28. Mai 2017

Ein Tag am Meer mit Anbaden in der noch schrecklich kalten Ostsee, wunderbarem Faulenzen und einem Sommergewitter. Ich liebe es, dann in meiner Veranda zu sitzen und der Natur bei ihrem Schauspiel zuzuschauen.

27. Mai 2017

Dem eigenen Ich zu vertrauen, ist noch immer nicht meine Stärke. Denn auch, wenn mein Herz für jemanden höher schlägt, schaffe ich es nicht, über meinen Schatten zu springen und mir mehr zuzutrauen.

26. Mai 2017

91 Jahre! Leicht wie ein Engel bist du inzwischen. Und es zerreißt mir das Herz. Dich so zu sehen. Den Verfall nicht aufhalten zu können. Nichts tun zu können, als bei Dir zu sein und deine Hand zu halten. Und durch mein Erzählen ab und an, den Schalk in deine Augen zu zaubern. Ich liebe dich!

25. Mai 2017

Ein wunderschöner Tag – mit Gottes Segen und 99 Luftballons, weltbesten Kuchenwundern, Lachen, Klavierspielen und einem Paradieshimmel über dem Meer. Heute hat mich das Glück geküsst!

24. Mai 2017

Sieben Jahre nicht gesehen… Vier Stunden erzählt. Es gibt Menschen, bei denen fühle ich mich zuhause – egal wie viel Zeit vergangen ist oder wie weit sie entfernt sind. Schön, dass es solche Menschen und solch außergewöhnliche Freundschaften in meinem Leben gibt.

23. Mai 2017

Wunderbar viel gelacht an diesem sonnigen Tag. So macht Arbeiten Spaß. Erst recht, wenn jemand unbedingt mich als Schreiberin für seine Texte möchte und dafür alles gibt. Das macht mich stolz und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Doch erst einmal bin ich jetzt auf dem Weg in ein paar entspannte Tage.

22. Mai 2017

Es macht mich traurig, dass sich das, was ich als Freundschaft empfinde als bunt gemalte Illusion entpuppt.

21. Mai 2017

Sommer glitzert auf den Wellen und ich sitze den ganzen Tag vor dem Rechner. Da stimmte heute etwas ganz entschieden mit dem Timing nicht. Dafür gab’s zum Feierabend einen langen Meeresrauschensonnenkuss. Doch so sehr ich die Zeit mit mir genieße, hätte ich diesen gern weichen Lippen zurückgegeben.

20. Mai 2017

Abschalten und mir einmal Zeit für mich nehmen. Laufen gehen. Menschen treffen. Einen Ausflug an einen wunderschönen Ort machen. Meerluft schnuppern. Und glitzernde Weite genießen. Damit der Kopf und die Seele wieder leer werden und das beklemmende Gefühl in mir keine Chance hat, sich mehr Platz einzuheimsen, als ihm zusteht.

19. Mai 2017

Immer wieder bin ich dankbar für das wunderschöne Fleckchen Erde, auf dem ich lebe. Das Meer, die Farben, die Weite. Dankbar für meine unbeschreiblich schöne Wohnung, die mir ein Zuhause ist. Für die Menschen in meinem Herzen, die mein Leben reich und bunt machen.

18. Mai 2017

Wenn trotz schöner Begegnungen und wunderbar motivierter Projekte die Angst auf die Seele drückt und das Herz einschnürt, hilft nur eines: Das abendliche Rauschen der Ostsee ganz nah und ganz allein spüren.

17. Mai 2017

Mit Freunden kochen und am Lagerfeuer unter Millionen von Sternen über den Weltenlauf erzählen, lachen und philosophieren – dafür ist das Leben da.

16. Mai 2017

Und da ist sie wieder, die Angst vor der Zukunft. Das Gefühl, in der Luft zu hängen. Ich wünsche mir doch nur ein bisschen Sicherheit, um weiter machen zu können. Ich bin diese Angst so satt!

15. Mai 2017

Ich weiß zwar gerade einmal, wie ich meinen Rechner anschalte, kann mich aber offenbar trotzdem so gut in vernetzende Software-Prozesse hineindenken, dass ich für die IT-Branche Texte verfasse, die eine IT-Firma vor Freude ganz aus dem Häuschen bringt. Das macht mich schon ein wenig stolz.

14. Mai 2017

Wenn man spürt, dass der Blick eines besonderen Menschen über all die anderen hinweg nur für einen selbst bestimmt ist und das Herz plötzlich bis zum Hals schlägt.

13. Mai 2017

Eltern gehören zu den kostbarsten Schätzen, die ein Mensch in seinem Herzen tragen kann. Ich bin dankbar für die meinen und für das, was sie für mich tun und tun wollen. Doch macht mir genau das auch Angst. Denn ihr Angebot verlangt, dass ich mich ganz konkret mit meinen Lebenswünschen, meiner Zukunft auseinander setze.

12. Mai 2017

Groggy nach diesem wunderschönen Abend gestern. Aber dankbar für die Momente, die heute mein Leben reich gemacht haben: Sonne, Wind, Ostsee, Lachen, Gespräche mit Freunden und ein weiteres Stück Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen, jungen Frau, deren Schreiben ich begleiten darf.

11. Mai 2017

Glückselig nennt man wohl den Zustand, der eintritt, wenn alles stimmt. Dann war ich heute glückselig – beim Schlemmen von wunderbaren Leckereien und Offenbarungen, Erzählen und Lachen. Das alles für ein neues Projekt, bei dem ich wieder mitgestalten darf.

10. Mai 2017

Den ganzen Tag Food-Bilder bearbeiten, macht verdammt hungrig. Und obendrauf ein Hirnwindungsverknottext über Unternehmens-IT-Systeme für den Hamburger Verlag. Das war heute bestimmt ein 6000er Kalorienverbrauchstag. Da habe ich mir ein echtes Bienchen verdient. Ein Bienchen für die Fleißbiene.

9. Mai 2017

Heute weiß ich wirklich, was ich getan habe. Was ein Wirbel beim Kreieren von Food-Fotos und dem Voranbringen guter Ideen. Manchmal brauche ich das, um zu spüren, dass etwas geht. Auch wenn es mich unglaublich viel Kraft kostet. Danach einmal vom Ostseewind den Kopf frei pusten lassen, eine schöne Verabredung einfädeln und mich von wundervoll alter Musik davon tragen lassen.

8. Mai 2017

Die Flüge sind gebucht. Und ich bekomme Panik. Denn das bedeutet, raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer.

7. Mai 2017

Frühlingssonne, Meeresrauschen, über Fotografen und ihre Bilder schnacken, kleine Flirts, die Umarmungen von lieben Freunden, feinen Wein und anregende Gespräche in Tommy’s Weinbar genießen – ein rundum glücklich machender Sonntag.

6. Mai 2017

Einen Tag lang aufgehoben und angenommen fühlen von wundervollen Menschen. Und mit positiver und kreativer Energie neue Ideen entwickeln.

5. Mai 2017

Nach dem Sturm der vergangenen Tage endlich wieder die Sonne an einem wunderschönen Fleckchen Usedom nebst hölzernen Stegen und stillen Wassern genossen. Und dabei mit neugierigen Blicken und Worten fremde Betten und Ausblicke bestaunt. So macht arbeiten Spaß.

4. Mai 2017

Vollkommen groggy und ausgepowert. Aber rundum glücklich. Und mit einem Lachen denke ich an die Verrücktheit dieses Tages zurück: Durch Regen und Sturm mit einem Herzensmenschen laufen. Kein Zentimeter Haut blieb trocken. Doch jeder durchnässte Zentimeter war es wert. Freiheit und Leben atmen! Etwas durchgeknallt…, das ist für mich ganz nah an wunderbar.

3. Mai 2017

So viel geredet, ohne wirkliches Gespräch, dass ich das Gefühl habe, von den vielen Luftblasen ganz betrunken zu sein.

2. Mai 2017

Ein völlig überraschender Kuss hat mich mit einem Wimpernschlag aus zölibatären Sphären mitten in die Welt und ins Leben zurück geholt. Und ich habe Lust! Ihrem Werben und meinem Begehren nachzugeben und einfach zu genießen.

1. Mai 2017

Sich selbst auszuhalten, die eigenen Ängste, die eigenen Gedanken, die so anders zu sein scheinen als die der meisten Menschen, ist immer wieder ein Kraftakt. Und plötzlich fügt sich dennoch alles. Und der beste Freund, der 1000 Kilometer weit weg in Basel sitzt, legt mit seinen Worten eine warme Decke um mich. Denn er liebt mich. Genauso und genauso anders wie ich bin.

30. April 2017

Wenn das Weltengetöse plötzlich inne hält und das Atmen der Seele hörbar wird. Mit Freunden den Abend bei gutem Essen und einem unglaublichen Sonnenuntergang genießen, ist wie ein Urlaub für eben jene oftmals so getriebene Seele.

29. April 2017

Ein Tag voll wundervoller Momente. Musik, die mich zu Tränen anrührt. Und Worte, die allen Narben einen Sinn geben. Zu erleben, wie tief meine Texte einen anderen Menschen in der Seele berühren, zeigt mir, auf dem richtigen Weg zu sein. Und diese Texte einem Publikum präsentieren zu können – ein nie gewagter Traum. Plötzlich aber öffnen sich Türen, wo zuvor nur Angst geherrscht hat.

28. April 2017

Mich allein der Welt und auch solchen Abenden zu stellen, ist eine Herausforderung für mich, die mich stärkt und mir gut tut. Denn ich habe Kunst, Kultur und lebendig gewordene Worte genossen. Ich habe Menschen getroffen und war alles andere als deplatziert oder allein. Ich habe mich gut gefühlt. Leider mache ich mir viel zu selten bewusst, wie schön mein Leben ist und der Ort, an dem ich lebe.

27. April 2017

Ein wunderbar inszeniertes Theaterstück von Saint-Exupéry hat nicht nur meine Seele berührt, mich zu Tränen gerührt und mein Lachen entfacht. Es hat mit seinem wunderschönen Kern längst vergangene Bilder lebendig gemacht: Wenn du bei Nacht die Sterne anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.

26. April 2017

Ein arbeitsreicher Tag geht zu Ende, der mich beruflich und menschlich wieder ein Stück hat wachsen lassen und voran gebracht hat. Darauf gönne ich mir einen Montepulciano und denke dabei mit Vorfreude an den Sommer in der Toskana. An meinen besten Freund – Herzensmensch. Und unsere gemeinsamen Träume.

25. April 2017

Nicht aufzugeben, auch wenn der Glaube an mich und mein Können sich immer wieder verkrümelt, ist kräftezehrend. Wie gut, dass es dazwischen wunderbare Momente mit Herzensmenschen gibt, die mir die Kraft geben, nicht aufzugeben.

24. April 2017

Ich war heute unglaublich müde. Von den gestrigen Höhenflügen, vom Heute, den vielen Gedanken, die unentwegt durch meinen Kopf kreisen und vom Leben, das mich trotz der schönen Momente viel Kraft kostet. So viel, dass ich heute seit Jahren einmal wieder einen Mittagsschlaf gemacht habe.

23. April 2017

Ein großartiger Tag! Ich bin glücklich. Denn ich habe mit wundervollen Menschen gefiebert, gefightet und gefeiert. Und ich habe mir gezeigt, dass ich eine Kämpferin bin, für die aufgeben nicht in die Tüte kommt. Toll, was man zusammen alles erreichen kann.

22. April 2017

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als loslassen zu können. Ich weiß, dass Verzeihen der Schlüssel dazu ist. Doch es will mir nicht gelingen, zu verzeihen. Ich bin noch nicht so weit. Da ist zu vieles in mir, das kaputt ist.

21. April 2017

Schreiben… Schreiben. Schreiben! Und ein wunderbares Gespräch über ein neues Projekt. Und anschließend mit Freunden schlemmen, lachen, Ideen spinnen. Für all das, ist das Leben da, das manchmal so lange auf sich warten lässt. Dessen Momente ich darum aber umso mehr genieße!

20. April 2017

Ich lese. Wie eine Süchtige. Denn in Coelhos „Aleph“ erkenne ich so vieles. Über mich, meine Andersartigkeit und meine Einsamkeit. Über das Besondere zwischen zwei Menschen und die Erkenntnis, dass mir das verloren gegangen ist. Über das Nicht-mehr-glauben-können. Das Auf-der-Stelle-treten.

19. April 2017

Ein Nachmittag auf dem Achterwasser. Ein Nachmittag die Seele leer pusten lassen. Ein Nachmittag Weite und Freiheit spüren. Sehnsucht, die zerrt. Sehnsucht nach Erfüllung, nach Gelassenheit, nach dem Finden im Leben.

18. April 2017

An manchen Tagen taucht sie ganz plötzlich wieder auf, fängt mich ein mit ihrem schwarzen Mantel, schnürt mir die Kehle und das Herz zu und sticht mir in den Magen: die Angst. Und ich strample wie eine Blöde, mich nicht von ihr unterkriegen zu lassen. So vertraut sind die Gefühle mit ihr, versetzen sie mich in längst vergangene Höllen. Aber ich will das nicht mehr fühlen müssen!

17. April 2017

Was für eine Aufregung. Um drei Minuten Sendezeit. Da muss ich schon schmunzeln. Im Nachhinein. Aber es hat sich gelohnt. Eine großartige Werbung für ein wundervolles Projekt, an dem ich beteiligt bin. Und es macht mich stolz, dass ich den NDR dafür begeistern konnte.

16. April 2017

Stimmengewirr um mich. Mein Herz macht vor Freude einen Satz, inmitten von lieben Menschen zu sitzen und in diesen Ostersonntag hineinzufrühstücken. Doch damit nicht genug. Dieser Tag ist gespickt mit wundervollen Momenten. Und ich genieße jeden einzelnen.

15. April 2017

Was für ein wunderschöner und aufregender Tag! Eine Laudatio halten und in zwei berührenden Barockkonzerten singen. Und für all das, für das mein Herz schlägt, so viel Zuspruch bekommen: Ich bin vom Glück geküsst und unglaublich dankbar dafür.

14. April 2017

Eine wunderbare Freundesrunde, in der ich mich angenommen und einfach nur gut fühle. Und die gemeinsame Vorfreude auf das morgige Spektakel wächst an – Ein aufregend großartiges Gefühl!

13. April 2017

Sich auf einen besonderen Tag vorbereiten, ist eine aufregende Sache. Weil die Gedanken in Endlosschleife wieder und wieder um die Momente darin kreisen und das eigene Spiegelbild mich zum ungläubigen Lachen über mich selbst bringt.

12. April 2017

Auf die eigenen Fehler und Schwächen reduziert zu werden, ist ein ziemlicher Dämpfer fürs Selbstwertgefühl. Und schürt Versagensängste.

11. April 2017

So ein Fernsehdreh ist der absolute Euphorieflash. Auch nach Stunden schwebe ich noch auf Wolke 7. Was für ein grandioser Tag mit tollen Menschen und einem großartigen Projekt!

10. April 2017

Freiheit atmen… beim Lauf über diese wunderschöne Insel und in Begleitung eines besonderen Menschen. Und dabei spüren, wie der Entschluss in mir wächst und stark wird, mich von den Launen, Machtspielen und Bösartigkeiten mancher Menschen nicht mehr aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen.

9. April 2017

Sonne und das Glitzern des Wassers haben mich heute durch den Tag begleitet. Mit Blick auf die Ostsee habe ich geschrieben, habe gesungen, gelacht, mich mit Eis verwöhnt und den ersten Spargel in diesem Jahr genossen.

8. April 2017

So viel erlebt an diesem Tag. Doch nur ein paar Worte und Gesten reichen aus, aus einem vollen einen wundervollen Tag zu machen.

7. April 2017

Ich lese gerade die Geschichte einer jungen Frau, die ich nur ein einziges Mal auf der Hochzeit meines besten Freundes gesehen habe. Doch ihr Weg berührt mich so tief. Ihre Worte rühren alles in mir an und auf. Ich kann sie fühlen, ihre Einsamkeit, ihre Wut, das Sich-nicht-annehmen, nicht -lieben-können, das Hadern mit sich und dem Leben. Es ist, als schreibe sie über mein eigenes Leben.

6. April 2017

Nenn mich Netzwerker, Baby. Denn das war ich heute. Es macht einen Riesenspaß. Und das Küstenkind hat endlich seine Homepage. Geschafft und glücklich!

5. April 2017

Ich liebe es, wenn ich spüren kann, dass durch mein Tun Dinge ins Rollen kommen. Ein Kribbeln geht durch meinen ganzen Körper, wenn ich daran denke, was ich heute geschafft und erreicht habe: Wundervolle Neuigkeiten erhalten, erfüllende Projekte vorangebracht, Schulkinder kennen gelernt, die mir gezeigt haben, dass sie oftmals die besseren Menschen sind.

4. April 2017

Einen harten Kampf galt es heute auszufechten. Einen Kampf gegen meine größte Angst. Ich weiß, dass ganz allein ich sie kreiere und ihr Macht über mich gebe. Und trotzdem konnte ich sie nicht besiegen. Aber ich habe mich ihr gestellt und habe sie ausgehalten. Und es hat mich unglaublich viel Kraft und noch mehr Tränen gekostet.

3. April 2017

Es gibt immer wieder diese Tage, an denen ich zweifle und verzweifle, an denen ich fast körperlich spüre, wie wenig ich in mir angekommen bin, wie sehr ich aus dem Gleichgewicht gerate, weil ich nicht bin wie die meisten so liebenswürdigen Menschen und mich danach sehne, erkannt und gemocht zu werden – genauso wie ich bin. Ist das eine Illusion?

2. April 2017

Konstruktive Kritik aushalten lernen, ist etwas Neues für mich. Doch bringt sie mein Geschaffenes voran. Macht es besser und zielorientierter. Und über allem schweben kunterbunte Frühlingsgefühle, die in meinem Kopf in lauter Lachen explodieren.

1. April 2017

Frühling! Überall. Beim Laufen im blühenden Park, im Blick manch besonderer Menschen, die mein Herz höher schlagen lassen, beim Frühstück am Strand, beim ersten Eis in diesem Jahr, in meiner Seele, meinen Gedanken, meinen Träumen.

31. März 2017

Ich habe es in den Händen gehalten, das Buch mit meinem Vorwort und meinen Texten. Es ist ein wunderbar erhebendes Gefühl. Schön, dass ich das an diesem Abend mit den besten Freunden genießen konnte.

30. März 2017

Es ist fast geschafft! Nur noch ein paar Kleinigkeiten, dann hat das Küstenkind eine eigene Homepage. Und das macht mich stolz. Denn ich habe mich in die Welt des Websiten-Bauens ordentlich reingekniet, bis ich – alte Perfektionistin – endlich zufrieden war.

29. März 2017

Gemeinsam laufen und dabei die Welt vergessen. Den Gedanken freie Bahn geben und die negativen, verstaubten Gefühle im Wald tief ins noch blattlose Dickicht werfen. Aufatmen, damit Neues einen Platz in mir findet.

28. März 2017

Die Zeit vergessen, weil man vollkommen in sein Tun vertieft ist. Es ist so motivierend, wenn ich die Lösung für etwas gefunden habe, was mir ordentlich Kopfzerbrechen bereitet hat. Und plötzlich explodieren in meinen Hirnwindungen die Ideen und es brennt in mir weiterzumachen, um voranzukommen. Vorfreude auf das Endprodukt!

27. März 2017

Nichts wollte vorwärtsgehen. Alles war zäh und zog sich in die Länge wie ein labbriger Kaugummi. Trotz Sonne im Gesicht, Weite im Blick und Frühling im Herzen bin ich heute unzufrieden mit mir und dem, was ich nicht geschafft habe.

26. März 2017

Was für ein Frühlingstag! Laufen über die schönste aller Inseln mit ganz besonderen Menschen. Das Ganze für einen guten Zweck. Und nicht zu verachten: Sonne und Käsekuchen tanken! Ich hätte Wurzeln schlagen können an diesem paradiesischen Ort. Ich bin dankbar für den heutigen Tag und seine Begegnungen.

25. März 2017

Ein feiner Whisky, ein Gespräch mit der besten Freundin und dieses wunderbare Gefühl von Geborgenheit – angenommen und geliebt zu werden, wie ich bin. Ich bin dankbar, dass solche Menschen in meinem Herzen wohnen. Sie machen mein Leben reich.

24. März 2017

Ein Küstenkind-Tag, wie ich ihn liebe: Fotoshooting, Schreiben, Ideenspinnen, Tagträumen, Foto-Kunst zum Mittag, Frühling, Sonne, Meer und Pergolesi. Yes! Mehr davon! Reichlich mehr! Denn ich bin hungrig. Lebenshungrig.

23. März 2017

Wenn die Vorfreude auf ein wundervolles Projekt, das bald fertig wird, den ganzen Körper zum Kribbeln bringt und die Vorstellung, es vor anderen zu präsentieren, Schwebegefühle auslöst.

22. März 2017

Frühling! Und ich habe jeden Sonnenstrahl heute genossen. Wenn ich mir mit meinen hunderttausend Gedanken doch bloß nicht immer selbst im Weg stehen würde, wäre das alles noch viel schöner.

21. März 2017

Gemeinsam an Träumen und Visionen arbeiten, ist ein motivierendes Gefühl. Mein Tag war heute reich an solch motivierenden Momenten und Gesprächen. Motivierend fürs Küstenkind, motivierend für mein persönliches Weiterkommen und motivierend für die Verwirklichung eines großen Traumes, der Präsentation meiner eigenen Texte bei der Eröffnung eines Literatursalons.

20. März 2017

Manchmal spüre ich die Leere so sehr in mir, als wäre es ein dunkles Energiefeld, das jede Freude aufsaugt. Und das, obwohl es mir seit Wochen so gut geht wie in den letzten Jahren nicht. Ich habe Aufgaben, die mich glücklich machen und ausfüllen, habe Träume, Ziele, Ideen, Freunde, die mich erfüllen und ein Zuhause, in dem ich mich geborgen fühle. Und dennoch fehlt etwas Entscheidendes… Liebe… Will ich zu viel?

19. März 2017

Pergolesi… Ein Name, dessen Töne mir Gänsehaut schenken und mich meinen mangelnden Schlaf während des Eintauchens in selbige vergessen lassen. Die Stimme wie ein Instrument beherrschen lernen, ist bei seelenberührender Musik wie das Erahnen dessen, was der Verstand nicht erfassen kann.

18. März 2017

Müde bin ich. Ein anstrengender Abend liegt hinter mir. Aber auch ein guter. Ein erfolgreicher. Wie gut, dass ich diesen Tag mit einem guten Lauf begonnen habe. Ich spüre, dass mich so viele Menschen enorme Kraft kosten. Und gehe doch darin auf. Ein bisschen schizophren. Ich weiß.

17. März 2017

In einer Erkenntnis bestärkt zu werden, die aus vielen tiefen Verletzungen geboren wurde, ist ein gutes Gefühl. Das hat mir noch einmal deutlich bewusst gemacht, wo ich heute stehe und wie stolz ich auf mich sein kann, was ich aus eigener Kraft geschafft habe.

16. März 2017

Das neue Lieblingsteil – heute in der Post. Die Küstenkind-Website – auf dem Weg. Und der Höhepunkt – ein genussvoller Plausch mit der besten Freundin. Was für ein schöner Tag.

15. März 2017

Endlich wieder Laufen. Endlich wieder Frühling. Und heute traf sich beides zum Rendezvous. Ich bin in den Frühling gelaufen, bis mir die Beine lahm waren und mein Herz leicht wie eine Feder. Ich bin frei!

14. März 2017

Ein Tag, wie er mir gefällt: selbstbestimmt, voller guter Momente, Gespräche, Schreiben und Menschen und endlich wieder Vivaldi.

13. März 2017

Müde bin ich vom gestrigen Tag. Träume und Sehnsüchte haben gezerrt an mir wie ein großer Hund. Wollten mich nicht loslassen, sondern lieber ein bisschen quälen. Und trotzdem war ich fleißig fürs Küstenkind. Das gibt mir ein gutes Gefühl.

12. März 2017

Und ich nehme die Stille mit auf meiner Reise… Die wunderbaren Texte von Marcel Brell legen sich leise auf die vielen Erinnerungen dieses Tages. Ereignisreich, familienvoll, angefüllt mit Musik, die getroffen hat, mitten in meine Seele und mitten in meine Wunden.

11. März 2017

Mit Gleichgesinnten in die italienische Musik des 18. Jahrhunderts abtauchen, darin aufgehen und die Zeit vergessen – dafür ist das Leben da. Und wenn dann der Tag mit den besten Freunden ausklingt, ist das pures Glück.

10. März 2017

Frühling weht mit fröhlichem Rauschen über die Ostsee. Und ich habe ein Gespräch mit der besten Freundin in der Nachmittagssonne genossen, um beim Heimkehren einmal mehr festzustellen: Ich liebe meine wunderschöne Wohnung – Rückzugsort, Wohlfühlnest, Energiespender, Meerblick-Aussichtspunkt, Gedankenaufreisenschickhafen, Inneneinrichtungsaustobwunder, Feinschmeckeroase, Besucherfreude, Küstenkindheimat.

9. März 2017

Menschen um mich, wunderbarer Gedankenaustausch, Ostseeluft in der schniefenden Nase – Aufatmen. Auch wenn der Kopf jetzt platzen will und das Fieber mir eine Lektion erteilt. Das brauchte ich heute!

8. März 2017

Wenn dir vom vielen Liegen schon alles weh tut, du nicht mehr schlafen kannst nach so vielen Stunden Dauerträumen und Herumdösen und du die Wände hoch laufen könntest, doch dir die Kraft dazu fehlt. Ich bin nicht für Erkältungen gemacht. Ich weiß, ich bin ungeduldig und undankbar. Doch zum Nichtstun verdammt zu sein, geht meiner Natur gegen den Strich.

7. März 2017

Schlafen, einfach nur schlafen. Niedergestreckt von ein paar Bazillen. Denen werde ich es zeigen! Meine Armee: eine Batterie von Medikamenten und erwähnter Schlaf in Massen.

6. März 2017

Wenn man sich von kleinen, süßen Frauen anstecken lässt.

5. März 2017

Müde, erfüllt mit schönen und anregenden Erinnerungen und glücklich, wieder zuhause an meinem Fleckchen Strandhimmel zu sein.

4. März 2017

Was für ein spannender Tag. CWC-Fotoerotik, Sushi-Geschmacksvergnügen, Großstadtluft, Inputoverload und jede Menge Girlpower-inda-Box. Allerdings sind die Hauptstadtfrauen nichts für mich. Zu cool. Viel zu cool! Ich sehne mich nach etwas anderem.

3. März 2017

Ich bin verdammt aufgeregt…

2. März 2017

Der Küstenkind-Ausblick aufs Meer ist jeden Tag wieder ein Traum. Dabei gehen meine Gedanken auf Wanderschaft. Hin zu einem Kaffeetrinken mit einer wundervollen Frau, die ich schon lange näher kennenlernen wollte. Mehr davon! Ich wünsche mir mehr von solch echten und warmherzigen Menschen.

1. März 2017

Frühling liegt in der Luft. Ich kann ihn riechen. Ich kann ihn spüren. Das langsame Aufbrechen von etwas Neuem, das die alten, einengenden Schalen ablegt, um unter Schmerzen etwas Neues hervorzubringen. Ja, es fällt mir verdammt schwer und es tut so weh, loszulassen. Und es versetzt mich in Panik, zuzulassen. Aber ich habe diese Sehnsucht und diese Gewissheit in mir, dass es der richtige Weg ist. Dass ich das für mich tun muss!

28. Februar 2017

Ein schöner Lauf mit einem Herzensmenschen in den Sonnenuntergang. Glück hat viel mit Leichtigkeit zu tun, habe ich irgendwo gelesen. Und heute war ich einfach federleicht.

27. Februar 2017

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, zu nichts gut zu sein, nichts zu können und nicht einen Schritt vorwärts zu kommen. Schwimmen, um nicht unterzugehen. Strampeln, um nicht zu versinken. Es raubt so viel Kraft, so viel Energie. Energie, die ich dringend für anderes brauche.

26. Februar 2017

Ich habe Pläne gemacht, die mich meiner geliebten Komfortzone entreißen. Das will ich. Denn das Leben ist schließlich nicht zum Dranvorbeileben da. Doch nun habe ich Panik vor dem, was auf mich zukommt. Surreal.

25. Februar 2017

Ich bin dem Frühlingsvogelgezwitscher gefolgt, habe getanzt und gelacht und hatte eine Menge Spaß.

24. Februar 2017

Ich hatte heute das Gefühl, im Fluss zu sein. Ich habe mich wohl gefühlt. In jedem Moment. Ich habe gespürt, dass es vorwärts geht. Diese innere Freude, wenn etwas gelingt. Das motiviert mich. So sehr, dass ich mich herauswagen will aus meiner Komfortzone, in die ich mich lange genug verkrochen habe.

23. Februar 2017

Ein gutes Gespräch hat mich heute wunderbar geerdet und mich sehr deutlich erkennen lassen, wie wichtig es ist, Gefühle zuzulassen, damit sie mich nicht an die Vergangenheit fesseln und mich um das Jetzt bringen.

22. Februar 2017

Wenn wunderbare Menschen und mein geliebtes Küstenkind – das mir immer wieder zeigt, wo es lang geht – mich wachrütteln, für mich da sind, statt mir ihre Liebe zu entziehen und mir zeigen, wofür ich manchmal auch finstere Momente aushalte, sind das die schönsten Wegweiser zurück ins Licht.

21. Februar 2017

Ich und meine Dämonen – und in diesem Fall bin ich der Esel -, wir schaffen es immer wieder, Großartiges und Schönes kaputt zu machen und Herzensmenschen weh zu tun. Warum kann ich nicht funktionieren wie andere Menschen auch?

20. Februar 2017

Unmotiviert bis in die Haarspitzen habe ich mich heute durch den Tag gequält. Immer wieder diese Angst, es nicht zu schaffen, nicht zu wissen wie, nicht gut genug zu sein, nichts geben zu können. Sie lähmt und bremst mich völlig aus.

19. Februar 2017

Webseitenbasteln fürs Küstenkind – Eine Fähigkeit, die mir nicht wie das Schreiben in die Wiege gelegt wurde. Aber ich werde mich durchbeißen. Aufgeben gibt’s nicht. Wenigstens weiß ich, was mein Talent ist und was nicht.

18. Februar 2017

Manchmal habe ich Angst, dass ich die Dunkelheit in mir brauche, um so schreiben zu können, wie ich es kann.

17. Februar 2017

Da sind sie wieder, die Dämonen. Manchmal kriechen sie auch jetzt noch aus irgendeiner Ecke und fallen über mich her wie ausgehungerte Tiger. Ich weiß, dass auch die dunklen Gedanken zu mir gehören und dass ich sie zulassen sollte. Aber sie saugen mich aus und rauben mir alle Kraft. Sie machen alles schwer und meine Tage nachtschwarz. Ich habe es so satt!

16. Februar 2017

Einen Abend mit dem besten Freund verbringen, ist Auftanken für die Seele. Schön, dass es solche Menschen in meinem Leben gibt.

15. Februar 2017

Es gibt Tage, an denen ich am liebsten aus der Haut fahren möchte, weil die meine mich mit Schmerzen und offenen Wunden unsagbar quält, dass ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann. Dabei ist das Kinderkram gegen die Tatsache, dass einer der mir liebsten Menschen im Krankenhaus liegt.

14. Februar 2017

Ein Tag, der von gähnend langweilig bis aufregend alles in sich hatte. Doch eine Erkenntnis zog sich wie ein roter Faden durch jede Stunde: „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“

13. Februar 2017

Das Jetzt genießen: Einen langen Lauf, die Nähe eines Herzensmenschen, ihren Duft. Im Moment leben. Ganz bewusst.

12. Februar 2017

Die Macht der Anziehung: Wenn es wie aufgeladen knistert zwischen zwei Menschen und Worte das Begehren nur umso stärker werden lassen. Was für ein wunderbar sinnlicher Tag, an dem ich jeden Augenblick genossen habe.

11. Februar 2017

Manchmal kann das Küstenkind ganz schön Frust erzeugen… Ich bin zu ungeduldig, will alles auf einmal, jetzt und sofort. Und dabei vergesse ich zu oft, die schönen Augenblicke des Tages wirklich wahrzunehmen. Die Momente mit den Menschen zu genießen, die mich einfach in den Arm nehmen, die mich halten und tragen.

10. Februar 2017

Fleißig habe ich heute fürs Küstenkind geschrieben und Ideen für Neues ersponnen. Ich bin frei! Und das fühlt sich unglaublich gut an.

9. Februar 2017

So lange habe ich es verdrängt, wollte nicht mehr spüren, dass ich ein Mensch bin, der Lust und Begehren empfinden kann. Ich habe mich selbst beschnitten, mir das Leben versagt. Und jetzt kommt all das so geballt zurück, dass ich es manchmal kaum aushalten kann.

8. Februar 2017

Etwas Altes, fast Vergessenes wieder- und ganz neu entdecken, das mein Begehren einst zu einem wichtigen Anteil geprägt hat.

7. Februar 2017

In lustvollen Tagträumen verwoben, haben sich meine Gedanken heute nur im Kreis gedreht.

6. Februar 2017

Mit einem Herzensmenschen in die Abenddämmerung joggen und sich hinterher wunderbar ausgepowert gegenseitig in die Seele schauen. Ein schöner Wochenstart.

5. Februar 2017

Das Nichtstun zelebrieren, in dem ich mir Gutes tue. Und meinen Schmerzen hoffentlich auch.

4. Februar 2017

Einander mit Worten und mit den Augen verführen, ist pure Erotik. Denn die Fantasie kennt keine Grenzen. Kopfkino. In ihrem wie in meinem. Und die Gedanken werden zum sinnlichen Verlangen.

3. Februar 2017

Es ist so verdammt schwer, zu akzeptieren, dass alles seine Zeit hat, zu seiner Zeit geht und zu seiner Zeit kommt. Dabei hätte ich am liebsten alles zur gleichen Zeit. Jetzt, in diesem Moment, in dem das Leben gerade stattfindet. In diesem winzigen Augenblick, in dem es ohne Vergangenheit existiert. Und ohne Zukunft.

2. Februar 2017

Wenn eine winzig kleine Berührung wie ein elektrisches Knistern deinen Körper durchfährt und du dir eines Wunsches gewahr wirst, den du besser nicht haben solltest.

1. Februar 2017

An manchen Tagen wache ich mit einem Lachen auf und gehe ins Leben, als könnte ich die ganze Welt aus den festgefahrenen Angeln heben und sie mir zu eigen machen. An solchen Tagen bremsen auch die Bremser mich nicht aus. Und die Stunden legen ihre Wunder mir vor die Füße. Ich möchte sie halten, diese Tage. Mir ihre Energie einverleiben, um sie zu bewahren. Denn nur allzu schnell kommen die Zweifel wieder, die alles hinterfragen und verdunkeln.

31. Januar 2017

Ich bin auf der Suche. Nach etwas. Nach jemandem. Ich kann es nicht benennen. Und das frustriert und deprimiert mich. Zusehends mehr und mehr. Ich weiß nur, dass es da noch mehr geben muss.

30. Januar 2017

Der Montagsblues hatte mich heute fest im Griff. Oder war es die Vergangenheit? Sinnlos erschien mir alles Kämpfen und Strampeln um das kleine bisschen Glücksgefühl. Zweifel an allem, was ich bislang geschafft, fraßen sich durch mein immer kleiner werdendes Selbstwertgefühl. Und dann geschieht diese wunderbare Begegnung, die mich wieder erdet und mir Zuversicht schenkt. Zufall? Ich glaube nicht an Zufälle.

29. Januar 2017

Die Momente, wenn ich Dir in die Augen schaue, Dir davon erzähle, wie Du vor ein paar Jahren einem Fotografen frech die Zunge herausgestreckt hast und Du plötzlich anfängst zu lachen, schelmisch und wissend, sind die schönsten Augenblicke dieses Tages. Deine vom Alter gezeichnete Hand liegt in meiner. Und wir küssen uns. Ich liebe Dich sehr!

28. Januar 2017

Der Anfang eines fesselnden Buches: Carolin Emcke „Wie wir begehren“. Ihre Gedanken verweben sich mit meinen, die reflektieren, hinterfragen und sich nicht lösen können von ihren Worten. Faszinierend, dass jemand so offen über sein eigenes Empfinden und Innenleben schreibt und damit genau in meines trifft.

27. Januar 2017

Und wieder eines dieser wunderbar inspirierenden Gespräche. Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass ich mit Dingen Geld verdiene, die so anders sind, obendrein so viel Spaß machen und die alle aus meiner eigenen Intention hervorgehen – auch wenn sie mir viel abverlangen. Ich bin sehr dankbar, dass mein Küstenkind so anläuft.

26. Januar 2017

Da interessiert sich jemand für mich und es macht mich traurig, das nicht erwidern zu können. Wie gern würde ich es einmal wieder in mir spüren, das Leben, das wie verrückt durch meine Adern rauscht.

25. Januar 2017

Wenn ein Päckchen dich in eine Vergangenheit katapultiert, in die du nie wieder zurück willst, weil sie dich kaputt gemacht hat. Zum Glück gibt es beste Freunde, die dir mit all ihrer Liebe zeigen, wie schön das Leben ist. Bis du es selbst wieder spüren kannst.

24. Januar 2017

Vivaldi – Musik, die mich Raum und Zeit vergessen lässt, mich ins Venedig einer längst vergangenen Zeit entführt, meine Seele zum Fliegen bringt. Himmlische Harmonien mit Hingabe gesungen. Gänsehaut am ganzen Körper.

23. Januar 2017

Ein typischer Montag, an dem zunächst gar nichts vorwärts ging. Außer beim Küstenkind. Kaum an den Schreibtisch gesetzt, waren sie da, die Ideen für den nächsten Text. Und es macht mich stolz, denn mein Name wird darüber stehen. Nie wieder werde ich mich um mein Recht bringen lassen!

22. Januar 2017

Mit wunderbaren Menschen eine Runde drehen auf geschichtsträchtigem Boden. In Laufschuhen die Welt erobern mit Sonne im Gesicht und dem guten Gefühl, dass das alles auch einem guten Zweck dient. Wunderschöne Momente, für die ich sehr dankbar bin.

21. Januar 2017

Einmal alle Fünf gerade sein lassen – Entspannen, nichts tun, lesen, nichts tun, genießen, nichts tun und mich einfach nur wohlfühlen…

20. Januar 2017

Ein guter Tag: Ich habe heute viel geschafft, hatte vielversprechenden Besuch, der neue Möglichkeiten für das Küstenkind eröffnet. Und ich habe einen ersten Text für ein ganz besonderes Projekt geschrieben. Ich schreibe! Und bin glücklich darüber.

19. Januar 2017

Das wird ein großartiges Projekt! Was soll bei so kreativen Chaosköpfen, einer Menge guten Weins und der fixen Idee, etwas Einzigartiges zu erschaffen, auch anderes herauskommen? Und das Küstenkind mittenmang. In solchen Momenten liebe ich das Leben.

18. Januar 2017

Obwohl es mir derzeit richtig gut geht, haut mich jedes kleine Negativerlebnis aus der Bahn, raubt mir die Energie und die guten Gefühle. Dann sehe ich die vielen, schönen Dinge um mich nicht mehr.

17. Januar 2017

Ich habe das Glück, in jüngster Zeit Menschen kennen zu lernen, bei denen schon die ersten fünf Minuten des Gesprächs unter die Haut gehen. Begegnungen, deren Tiefe oberflächliches Geplänkel vollkommen überflüssig macht. Und bei denen ich mich aufgehoben fühle, weil ich angenommen werde wie ich bin.

16. Januar 2017

Es ärgert mich immer wieder, dass Menschen für gute Fotos ein Vermögen ausgeben, für gute Texte aber nur ein paar Cent übrig haben. Dabei erfordert Schreiben genauso viel Können und Talent wie Fotografieren. Was an den vielen grausigen, selbstgeschriebenen Texten ersichtlich wird.

15. Januar 2017

Ein wunderbares und andersartiges Projekt nimmt langsam Gestalt an. Köpfe rauchen und Ideen kommen. Wenn ein paar herrlich schräge und kreative Menschen sich zusammenfinden, um etwas zu erschaffen, ist das ein Heidenspaß!

14. Januar 2017

Das Küstenkind voranzubringen, ist mir derzeit die schönste Motivation und vertreibt auf wunderbare Weise dunkle Gedanken.

13. Januar 2017

Es war, als würde sich mein Magen von innen nach außen kehren wollen, als ich heute von mehreren Seiten erfuhr, dass jemand sich mit meinen Texten schmückt. Es bestätigt das Schlechte nur allzu sehr, das ich über diesen Menschen schon gedacht.

12. Januar 2017

Zurückhaltung ist eine harte Tugend. Denn jedes Mal, wenn sie mir bis tief in die Seele schaut und ich mich in ihren Augen verliere, kostet es mich ungeheuer viel Kraft, dagegen anzukämpfen, sie nicht zu berühren. Dabei habe ich große Lust, diese kleine Ader an ihrem Hals nachzuzeichnen bis auf den Grund meiner Sehnsucht.

11 . Januar 2017

Ich bin anders als die meisten Frauen. Das habe ich heute auf unserer Betriebsfeier nur allzu deutlich wieder gespürt. Ich glaube, ich bin nicht gesellschaftsfähig.

10. Januar 2017

Was für ein unverhofft schöner Abend. Völlig überraschend habe ich das Angebot bekommen, einen Literatursalon zu eröffnen. Mit meinen eigenen Text. Ich kann’s kaum glauben. Wahnsinn!

9. Januar 2017

Mit der besten Freundin erfolgreich den Klempnermeister gemacht. Unser Meisterstück: ein Wasserhahn. Ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht. Aber er sieht nicht nur toll aus, sondern funktioniert einwandfrei. Wie sagt man: Passt, wackelt, aber nur ein bisschen, und hat Luft.

8. Januar 2017

Ein bisschen flirten ist ausdrücklich erlaubt! Hach ist das schön… Und ihre Augen erst.

7. Januar 2017

Jetzt hat das Küstenkind eine schnieke Heimat. Mit Meerblick. Ich habe mich ordentlich ins Zeug gelegt. Und nun sieht die Küstenkind-Textwerkstatt großartig aus. Texten mit Aussicht. Ich bin stolz.

6. Januar 2017

Dass ich trotz Chaos im Kopf und noch immer wenig Durchblick völlig entspannt bin, wundert mich sehr. Ich weiß nicht. Ist es Gelassenheit, Zuversicht oder einfach nur Abgestumpftheit? Es fällt mir schwer, dieses angenehme Gefühl in mir anzunehmen. Vielleicht bin ich einfach zu lange auf Bauchschmerzen und negative Erlebnisse getrimmt, dass ich Schönes kaum noch spüren und zulassen kann.

5. Januar 2017

Sich selbst wahrzunehmen, zu lieben und Gutes zu tun, ist eine Lektion, die ich wieder und wieder verinnerlichen muss. Zu schnell lassen sich meine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit ablenken von Oberflächlichkeiten. Ich bin dankbar dafür, dass es Menschen in meinem Leben gibt, die unermüdlich diese Aufmerksamkeit und Achtsamkeit von mir fordern.

4. Januar 2017

Ein Überraschungspäckchen von einer wundervollen Frau aus dem fernen Bern hat mich zu Tränen gerührt. Bücher, Waffeln aus Holland und ein handgeschriebener Brief – wie ein Wunder aus einer anderen Zeit – hat sich mit seinem Inhalt bis in meine Seele gelegt. Und sie erwärmt. Es berührt mich, wie nah sich Menschen sein können, obwohl sie so viele Kilometer trennt. Eine Verbundenheit, die so tief geht, ist selten und kostbar wie ein Schatz.

3. Januar 2017

Texten fürs Küstenkind. Da weiß ich, was und wofür ich arbeite, kämpfe und mich manchmal quäle. Und es beflügelt mich.

2. Januar 2017

Erschlagen vom geballten Input und dem Gefühl, nichts kapiert und mitgenommen zu haben. Ich kämpfe gewaltig damit, mich davon nicht entmutigen und unterkriegen zu lassen. Am liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen und die Welt Welt sein lassen.

1. Januar 2017

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ich habe heute Menschen mit Bachscher Vokalkunst glücklich gemacht, meine Meinung gesagt und dazu gestanden, auch wenn’s unangenehm war und mit Freunden bei einem Glas Wein das Leben genossen.

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